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azali 03.06.2004 21:01

Warum FREIER Journalist?
 
Ein freundliches hallo an die gemeinschaft,

ich möchte euch herzlich einladen, euch an meiner umfrage zu beteiligen.

Da es mich grundsätzlich interessiert, aus welcher intention heraus menschen bestimmte enscheidungen treffen, möchte ich von euch wissen, warum ihr freiberufler geworden seid.

Sollten euch die antwortmöglichkeiten zu banal, zu allgemein, zu .... sein, dann macht vorschläge :shock:

Meinen dank vorab
und viele grüße
azali :)

bird 13.07.2010 23:34

AW: Warum FREIER Journalist?
 
Die wenigsten werden es zwar zugeben, aber freier Journalist ist man - Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel - eigentlich nur, weil man nichts Festes gefunden hat bzw. weil man darauf hofft, dadurch ein Volo zu ergattern.

photog 09.11.2010 21:28

AW: Warum FREIER Journalist?
 
In den ersten Jahren habe ich auch einer festen Anstellung geschielt. Aber heute - 20 Jahre später - bin ich froh mein eigener Herr zu sein. Auch wenn ich nicht soviel verdiene wie die alten Festen.

Freak 13.11.2010 23:58

AW: Warum FREIER Journalist?
 
Hallo Ihr und hallo bird,

meiner Ansicht nach, sind es eher zwei verschiedene Typen:

1. Personen, die klare Verhältnisse, sicheren Lohn und eindeutige Aufgabenstellungen ev. mit Spezialisierung bevorzugen.

2. Personen, die sich nicht mit anderen Unternehmen identifizieren können, die nach einer Vielfalt an Aufgaben verlangen und gerne selbst „Chefs“ sind.

Hier liegt keine Wertung vor und es wäre wünschenswert, dass alle in dem Bereich Arbeit finden, der ihnen wirklich liegt!



Hatte schon ein paar Angebote zur Festanstellung abgelehnt, da ich eindeutig Typ 2. bin. Nun kann ich alles mehr oder weniger selbst bestimmen.
Doch auch Freelancer müssen sich einengen und es gibt so ein paar negative Aspekte. Z. B. Firmen, die nicht zahlen wollen; ganz viele Telefonate, Mails, Treffen, Themenvorschläge etc ohne, dass ein Auftrag zustande kommt; lästige Preisverhandlungen usw.
Mein Schluss daraus geht nicht in die Richtung Festanstellung sondern noch mehr Freiheit und Unabhängigkeit durch Einnahmen aus eigenen Projekten.



Noch ein schönes Restwochenende!

EinSchwabe 04.12.2010 01:54

AW: Warum FREIER Journalist?
 
Hallo Freak,
du sprichst die vielen Nachteile an. Was ich mich frage, ist, wie man trotz dessen als Freier genug verdienen kann. Man kann ja nicht, wie es Redakteure teilweise können, zum Beispiel einfach auf eine PK gehen (eine, auf der auch die Konkurrenz ist) oder einen Agenturartikel ein bisschen umschreiben oder ergänzen. Man braucht ja etwas, das mehr oder weniger exklusiv ist und die Redaktion überzeugt. Wie findet man denn als Freier so einfach diese Themen? Die Budgets für Freie gehen bei vielen Zeitungen doch auch eher zurück, oder nicht?
Muss man denn bei den niedrigen Honoraren nicht jeden Tag eine Geschichte in der Zeitung haben?

Zitat:

Zitat von Freak (Beitrag 79519)
Hatte schon ein paar Angebote zur Festanstellung abgelehnt, da ich eindeutig Typ 2. bin. Nun kann ich alles mehr oder weniger selbst bestimmen.
Doch auch Freelancer müssen sich einengen und es gibt so ein paar negative Aspekte. Z. B. Firmen, die nicht zahlen wollen; ganz viele Telefonate, Mails, Treffen, Themenvorschläge etc ohne, dass ein Auftrag zustande kommt; lästige Preisverhandlungen usw.
Mein Schluss daraus geht nicht in die Richtung Festanstellung sondern noch mehr Freiheit und Unabhängigkeit durch Einnahmen aus eigenen Projekten.



Noch ein schönes Restwochenende!


Texte-Büro 04.12.2010 20:31

AW: Warum FREIER Journalist?
 
Zitat:

Zitat von EinSchwabe (Beitrag 79655)
Man braucht ja etwas, das mehr oder weniger exklusiv ist und die Redaktion überzeugt. Wie findet man denn als Freier so einfach diese Themen? Die Budgets für Freie gehen bei vielen Zeitungen doch auch eher zurück, oder nicht?

Damit liegst du falsch. Erst einmal setzen viele Verlage ohnehin mehr auf Freie. Das Budget für Festangestellte wird reduziert, stattdessen wird das Geld in die Arbeit freier Mitarbeiter gesteckt. Das kann man positiv oder negativ sehen. Abgesehen davon arbeitet man nicht viel anders als ein Angestellter.
Ich mache zum Beispiel viel im Sportjournalismus. Die freien Journalisten werden gebraucht, um zum Beispiel zu den Sportveranstaltungen zu gehen. Da wird keine Exklusivität benötigt. Außerdem mache ich als freier Journalist viele Hintergrundreportagen. Auch da geht es nicht unbedingt um Exklusivität..
Um bei deinem Beispiel der PK zu bleiben: Ein Freier geht natürlich nicht einfach zu einer PK, schreibt einen Bericht darüber und bietet es dann einer Zeitung an. Wenn sie an der PK Interesse haben, hätten sie selber jemanden hingeschickt. Es läuft so: Ein Freier bewirbt sich bei einer Zeitung. Und wenn man zusammenarbeiten möchte, dann schickt ein Redaktionsleiter einen Freuberufler zu der PK, damit dieser einen Artikel darüber schreibt. Der Redaktionsleiter hat selber nicht die Zeit, um zur PK zu gehen. Außerdem gibt es immer weniger Festangestellte, sodass er nicht genug Redakteure hat, um die zur PK zu schicken. Also wird ein Freier geschickt. So ist das System

Aber um die Frage zu beantworten: Ich habe überhaupt keine Lust auf eine Festanstellung, weil ich die Abwechslung genieße. Es macht mir Spaß, zum Beispiel am Wochenende für eine Fußballzeitschrift zu schreiben, am Montag ein Interview für eine Tennis-Zeitung zu machen und am Dienstag eine Reportage für ein Stadtmagazin über die Wohnungsnot in Hamburg zu schreiben.
Ein weiterer Vorteil ist, dass ich als Freier meine Arbeitszeit größtenteils selber einteilen kann. Das ist auch in privater Hinsicht sehr gut. Meine Freundin ist zum Beispiel Krankenschwester, hat unregelmäßige Arbeitszeiten. Umso schöner, dass ich meine freien Tage so legen kann, dass wir zusammen frei haben.
Auch nicht zu vergessen ist, dass man als Freier (wenn man sich einigermaßen clever anstellt) viel von der Steuer absetzen kann und das Brutto/Netto Verhältnis deutlich besser ist als bei einem Angestellten. Meine Freundin hat zum Beispiel als Angestellte viel mehr Abzüge als ich.

Mir gefällt die Freiberuflichkeit sehr gut. Der Trend, dass immer mehr auf freie Journalisten und weniger auf Festangestellte gesetzt wird, gefällt mir sehr. Von mir aus könnte die ganze Branche aus Freiberuflern bestehen. Auch wenn das viele sicherlich anders sehen

Freak 05.12.2010 18:40

AW: Warum FREIER Journalist?
 
Hallo Schwabe,

das sehe ich genauso wie Texte-Büro. Nur mit dem letzten Part stimme ich nicht überein. Es gibt sehr viele in der Branche, die mit einer Fastanstellung besser klarkommen. Wünschenswert wäre, sie würden sie auch erhalten.
Ansonsten ist es, wie Texte-Büro bereits erwähnt hat: Wir besuchen keine PK und schreiben dann irgendwas, um es auf gut Glück mehreren Redaktionen anzubieten sondern wir arbeiten nach Auftrag.
Auch mir ist die freie Zeiteinteilung wichtig. Unter anderem kann ich endlich mal ausschlafen. Aus dem Grund habe ich bereits an der FernUni studiert. Jahrelang an einem Ort zu wohnen und ständig übermüdet zu sein; das musste nicht sein! Wenn nichts Besonderes ansteht, arbeite ich auch am Wochenende. Frei nehmen kann ich schließlich, wann ich will und bin nicht auf die regulären Feiertage angewiesen.
Die Abwechslung schätze ich ebenfalls sehr. Durch die Tätigkeit als Freie konnte ich nicht nur verschiedene Arbeitsweisen kennenlernen sondern mir ein vielfältiges Repertoire an Wissen innerhalb zahlreicher Ressorts aneignen. Am liebsten sind mir die Aufträge, bei welchen ich innerhalb des vorgegeben Rahmens die Themen frei wählen darf. An Ideen mangelt es nicht und Kontakte sind auch genügend vorhanden.

Um genug zu verdienen, braucht man hinreichend Auftraggeber. Man muss immer damit rechnen, dass Projekte stagnieren, der eine oder die andere nicht zahlen will, sich Firmen neu orientieren etc. Wenn man etwa nur drei Auftraggeber hat und sich auf die verlässt, sieht es schlecht aus … Am besten ist es, eine gewisse Anzahl an Stammkunden zu haben, die man einschätzen kann. Dadurch ist es erst möglich, zu planen und das nicht nur in Bezug auf die Finanzen. Von Vorteil ist ferner die Kombination aus langfristigen (Ratgeber, Lexika, Bücher usw. und kurzen Aufträgen (Veranstaltungsbesuch mit Bericht, Nachrichten usw.). Die kurzfristigen Sachen sind zumeist nicht regelmäßig. Dann ist es gut, die Zeit dazwischen – innerhalb welcher man jetzt nicht einfach Urlaub nehmen kann: Schließlich ist nicht abzusehen, wann wieder was reinkommt – sinnvoll zu nutzen, indem man beispielsweise an einer Ratgeberbroschüre weiter arbeitet.

Zugegeben, anfangs war es sehr schwierig. Z. T. wusste ich nicht, wie ich meine Rechnungen zahlen soll und wie was weitergeht. Das mag auch daran gelegen haben, dass ich überhaupt kein Startkapital und kein Equipment hatte (ganz zu Beginn nicht einmal einen eigenen Computer) Aber inzwischen läuft es um Glück viel besser. Nun trage ich sogar die Verantwortung für meinen Mann, der leider nicht arbeiten kann, und meine Viecher :).

Hast Du eine Festanstellung?

EinSchwabe 06.12.2010 03:37

AW: Warum FREIER Journalist?
 
Danke für eure Antworten, Freak und Texte-Büro, sie waren beide recht aufschlussreich. Zusammengefasst sollte man also fester Freier von mehreren Auftraggebern sein und auch langfristigere Aufträge haben, um Flauten zu überbrücken. Wobei es wahrscheinlich auch nicht so einfach ist, immer wieder langfristige Aufträge für Ratgeber oder Lexika zu bekommen.

Ganz wichtig ist also der Einstieg und das Aufbauen von Kontakten. Brechen diese dann aber plötzlich in Medienkrisen weg, kann es schnell düster aussehen - wobei das bei Festangestellten ja ähnlich ist.
Wobei ihr bei Kindern oder im Falle einer Krankheit vermutlich deutlich größere Probleme hättet als ein Festangestellter.

Nein, ich habe keine Anstellung, Freak. Ich studiere momentan, um ehrlich zu sein, im letzten Semester und möchte danach am liebsten ein Volo beginnen, momentan mache ich während des Studiums immer wieder mal eine Geschichte, aber leider bleibt dafür auch nicht so viel Zeit wie gewünscht. Und mein Eindruck war soweit, dass man wirklich ein tolles Thema braucht, um seine Artikel zu verkaufen. Aber wenn das von vornherein natürlich ein Auftrag ist, sieht es natürlich anders aus.

nudrat 01.11.2014 11:05

AW: Warum FREIER Journalist?
 
Logo unternimmt da in Bayern keiner was. Oder willst Du am Arsch der Welt in irgend einem Bergdorf ohne Flinte wohnen, nur weilst mal bei rot über die Ampel gefahren bist? Ist aber auch Schnuppe. Selbst ein Mörder hat ein Recht auf Selbstverteidigung, sowohl gegen Tiere wie auch gegen Menschen! Und genau so wird das auch gehandhabt. Zumindest für alle die dort geboren sind oder hin heiraten. Einfach sinnlos zuziehen funktioniert nicht! Glaub mal nicht das es in München auch nur einen Waffenträger mehr als erlaubt gibt. Das wäre tatsächlich ein Skandal!

habeeinefrage 12.12.2014 18:40

AW: Warum FREIER Journalist?
 
Hallo,

wie kann man es am besten anstellen als Quereinsteiger freier Journalist zu werden? Ich weiß nicht, wie man das richtig hinbekommt. Für zahlreiche Antworten wäre ich sehr dankbar.

Gruß

ramona 03.01.2015 15:34

AW: Warum FREIER Journalist?
 
Zitat:

Zitat von habeeinefrage (Beitrag 88870)
Hallo,

wie kann man es am besten anstellen als Quereinsteiger freier Journalist zu werden?
Gruß

Hallo!
Prüfe zunächst deine Voraussetzungen: Business-Plan (z. B was investierst du, und was muss hinten rauskommen), Flexibilität, Themenschwerpunkt, technisches Know-how (z. B. Foto- und Videobearbeitung) usw.

Erfahrungsgemäß sind Weiterbildungen sinnvoll (z. B. DJV und Verlage), damit die Texte der unterschiedlichen Textsorten einen Schliff bekommen.

Mit Nischenthemen kommst du sicher gut an. Schlage ausgewählten Redaktionen einige Themen vor, die dir, wenn du dich für etwas besonders interessierst und mit offenen Augen durch die Welt läufst, sowieso vor die Füße fallen. Sei neugierig und recherchiere gründlich. Lass' dich nicht verbiegen und halte dich an den Pressekodex (Auf Pressereisen erlebe ich manchmal, dass "man" schon gerne einen wohlwollenden Artikel hätte). Wenn du dir treu bleibst, findest du schnell deine Linie.

Mache dich mit rechtlichen Bedingungen vertraut (z. B. Fotorecht). Tausche dich mit Kollegen aus.

Einen guten Start in die Selbstständigkeit wünscht
Ramona

habeeinefrage 03.01.2015 21:40

AW: Warum FREIER Journalist?
 
Hallo Ramona,

vielen herzlichen Dank für Deine Antwort. Ich werde mal sehen, wie ich das anpacke. Danke! Ich wünsche Dir ein gutes Jahr 2015.

Gruß

habeeinefrage


PS:

Mit welcher Investitionssumme müsste man kalkulieren?

Kann man bei Verlagen bzw. Redaktionen einfach um ein Praktikum anfragen bezüglich einer freien Journalistentätigkeit?

Mit dem "verbiegen lassen" hätte ich keinerlei Probleme, da ich der Meinung bin, dass man immer authentisch bei allem, was man macht, wirken sollte.

Das macht den Journalistenberuf in meinen Augen aus.

ramona 04.01.2015 10:29

AW: Warum FREIER Journalist?
 
@habeeinefrage
Danke, ich wünsche dir ebenfalls ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr!
Zur Investitionssumme: Einen Betrag zu nennen wäre nicht hilfreich. Bedenke bspw. Kosten für Büromiete, Heizung, Fahrten, Software (Text, Bild, Video, Audio) und evtl. Konfigurationskosten, wenn du das nicht selber machst, Computer, Kamera und Zubehör, Beiträge (DJU oder DJV, ...,Versicherungen, ...) usw. Vielleicht erkundigst du dich, ob irgendwelche Fördermittel für dich zutreffen. Bist du bereits in der KSK und bei VG Wort?
Dies in aller Kürze.
Gruß Ramona

Kugelschreiber84 12.08.2015 08:05

AW: Warum FREIER Journalist?
 
Ich arbeite einfach unabhängig am besten, will meine eigenen Stories schreiben...

Tippex81 09.09.2015 14:31

AW: Warum FREIER Journalist?
 
Zitat:

Zitat von ramona (Beitrag 88975)
Hallo!
Prüfe zunächst deine Voraussetzungen: Business-Plan (z. B was investierst du, und was muss hinten rauskommen), Flexibilität, Themenschwerpunkt, technisches Know-how (z. B. Foto- und Videobearbeitung) usw.

Erfahrungsgemäß sind Weiterbildungen sinnvoll (z. B. DJV und Verlage), damit die Texte der unterschiedlichen Textsorten einen Schliff bekommen.

Mit Nischenthemen kommst du sicher gut an. Schlage ausgewählten Redaktionen einige Themen vor, die dir, wenn du dich für etwas besonders interessierst und mit offenen Augen durch die Welt läufst, sowieso vor die Füße fallen. Sei neugierig und recherchiere gründlich. Lass' dich nicht verbiegen und halte dich an den Pressekodex (Auf Pressereisen erlebe ich manchmal, dass "man" schon gerne einen wohlwollenden Artikel hätte). Wenn du dir treu bleibst, findest du schnell deine Linie.

Mache dich mit rechtlichen Bedingungen vertraut (z. B. Fotorecht). Tausche dich mit Kollegen aus.

Meine Erfahrung als Freier waren gut und ich habe genau das gemacht, was Ramona geschrieben hat (Weiterbildungen, Schwerpunkt auf Naturwissenschaftlichen Themen, Networking etc.). Im Endeffekt hab ich mich nach 3 Jahren freier Mitarbeit für Print- und Rundfunkmedien dann doch gegen die Unsicherheit und die nicht gerade üppige Bezahlung entschieden und erstmal ein Volo gemacht. Jetzt bin ich fest in einer PR-Agentur angestellt. Manchmal vermisse ich es schon mein eigener Chef zu sein und flexibler zu sein, was meinen Tagesablauf angeht. Aber rückblickend war es auf Dauer auch sehr anstrengend und du musst dir selbst immer wieder in den Hintern treten, damit du neue Aufträge hast; mal ganz abgesehn von dem Druck, immer kreativer und besser als andere sein zu müssen, um überhaupt irgendwas zu verdienen. So ein festes Gehalt hat dann schon was für sich :) Hat halt alles seine Vor- und Nachteile!


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