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Silja 28.07.2004 19:32

Fahrenheit 9/11
 
Hallo,

hat hier schon jemand den neuen Michael Moore Film gesehen? Was sind denn so Eure Ansichten darüber?

Ich selbst war beeindruckt von dem Film vor allem jetzt nachdem die Untersuchungskommission zu 9/11 keine Verbindung zwischen den Attacken und Irak gefunden hat.

Ich bin mal auf Eure Ansichten gespannt!!

Silja :D

unbekannter User (Gast) 23.08.2004 22:05

Also ich fand den Film Wirrwar...
Nee, entschuldigung!!!
Ich hab den Film letztens auf Einladung meiner Mama hin gesehen und fand Moore hätte sich mehr entscheiden müssen:

- Entweder mache ich einen Dokumentarfilm zum traurigen ´Thema Krieg

- Oder ich mache einen lustigen Sartirefilm.

Aber

1. ist das wahrscheinlich halt Moorestyle
2. sind diesbezüglich manch andere Filme schlimmer.
Vielleicht denkt er man könnte die Leute so besser erreichen.

Das ein oder andere Detail war mir vielleicht vorher nicht bekannt...
aber das die US-Regierung nunmal seit geraumer Zeit in den Kriegswirren steckt ist nicht besonders neu...

Jaja. Michael Moore der Verbindungsfinder...

:kann man gucken - muß man nicht.

Silja 01.09.2004 16:05

Ich dachte eigentlich nicht, dass es zu viel Satire war, auf jeden Fall hatte ich nach Bowling for Columbine viel mehr Komisches erwartet.
Je ich denke der Film war etwas wirr, aber ich glaube nicht, dass Moore verzweifelt nach Verbindungen sucht.

unbekannter User (Gast) 04.09.2004 11:46

Zitat:

Ich dachte eigentlich nicht, dass es zu viel Satire war,
Wie ich schon meinte - Geschmacksache.
-eben Moorestyle.

Mit "Verbindungssucher" meinte ich, daß die Idee ja nicht neu ist, "daß alle bösen unter einer Decke stecken."
Da verwies der Film schon auf manch "lustige" Details.

Dennoch sollte man sich entscheiden :
(Vielleicht hinkt der Vergleich da! Aber:)
Charlie Chaplin hätte "Der große Diktator" sicherlich nicht als Dokumentarfilm verkauft!

Aber die "poppigge"-Aufbereitung von Fakten ist vielleicht amerikanischer Zeitgeist?!

Wie dem auch sei...Geschmacksache - Moorestyle.

Angel 05.09.2004 16:01

Re: Fahrenheit 9/11
 
Zitat:

Zitat von Silja
Hallo,

hat hier schon jemand den neuen Michael Moore Film gesehen? Was sind denn so Eure Ansichten darüber?

Ich bin mal auf Eure Ansichten gespannt!!

Silja :D

Moore ist eigentlich nichts als jemanden der wiedermal ne "Marktlüke" entdeckt hat und er füllt sich die Taschen mit all den hass den der rest der Welt auf die Bush verwaltung hat.
40 Euro verlangte er in München um in einer enge Halle das gleiche zu hören was jeder sowieso weist und gesehen hat.
Ich frage mich bloß was dieser Mensch tun wurde wenn Kerry and die macht kommen würde.
Über CocaCola was drehen? Oder irgend ein Großes Konzern?
Oder über die falsch angemalte "purple hearts" Kerry's?
Ob Ich immer noch lust habe mich seine Filme anzuschauen, geschweige den kaufen seie dahin gestellt...Ich schenke den Dicker keinen Cent mehr! :wink:

Tomi 17.09.2004 10:32

meiner ansicht nach kratzt er nur an der oberfläche, und zwar bewußt und gewollt um seine meinung zu verbreiten. after all, er ist ein amerikanischer patriot, wäre er das nicht hätte er die US politik, nicht nur unter bush, noch viel stärker "auseinandernehmen" können und sollen.

Ilo 24.09.2004 12:35

Bin neu hier! :D

Ich fand Fahrenheit 9/11 teilweise beeindruckend, teilweise urkomisch, teilweise zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt (z.B. die arme, arme Mutter des toten Soldaten vor dem Weißen Haus in 5-minütiger ungeschnittener Länge) - die übliche Moore-Mischung halt. Was mir gefehlt hat, war eine Betrachtung der Briten und ihres Blankoschecks an die USA.

Den Vorwurf, dass Moore sozusagen ein Kriegsgewinnler sei und nur von der Bush-Regierung profitiere, halte ich für etwas überzogen. Sicher verdient er eine Menge Geld mit seinem Widerspruchsgeist, aber er hat auch schon vor Bush und vor seinem großen Auftritt auf der Oscar-Verleihung kontroverse Filme gemacht, z.B. eine wirklich gute Doku über die Arbeitslosigkeit in Michigan. Und man sollte ihm zugute halten, dass er als einer der ersten die Wand der gleichgeschalteten US-Medien durchbrochen und sich kritisch geäußert hat - lange bevor ihm große Teile der amerikanischen Intelligenzia auf diesem Kurs folgten.

Schöne Grüße,
Ingrid

Arkham 27.09.2004 12:38

Ich denke die Betrachtung der Briten fand Michael Moore aufgrund seiner Intention nicht notwendig. Der Film hat schließlich einen erklärten Zweck: Er soll dazu beitragen, dass George Bush keine zweite Amtszeit bekommt.
Dafür finde ich ihn ziemlich perfekt gemacht. Es wird zu oft vergessen, dass Michael Moore keinen Film fürs Deutsche Intellektuellen-Publikum drehen wollte. Er will den Durschnitts-Amerikaner erreichen. Faktisch bietet der Film dem Interessierten nicht viel Neues. Die Szene mit der Mutter war ebenfalls nach meinem persönlichen Geschmack zu lang. Aber solche Bilder gibt es im amerikanischen Fernsehen nicht gerade häufig zu sehen. Ich denke da wollte er bewusst einen Gegenpol setzen.

swisswulf 08.11.2004 20:03

War zwar schon vorher in diesem Forum,
 
aber musste nun auch eine Durststrecke überstehen... :oops:

Ich begrüsse alle herzlich, und nun zum Thema selbst:

Fahrenheit 9/11 / Bowling 4 Colombine.... Michael Moore!

Generell sehe ich Michael Moore als einen der Menschen die versuchen mit eigenen Mitteln Missstände im eigenen Land aufzudecken. Ich denke daran gibt es nichts auszusetzen. Im Gegenteil: Gibt es doch genügend Medienmenschen die zuerst immer auf andere Staaten mit dem Finger zeigen.

Zu Fahrenheit 9/11 konkret:

Vieles wusste ich nicht, über das Meisste war man schon informiert wenn man das Buch "Stupid white men" gelesen hatte. Schlussendlich ist Fahrenheit 9/11 die verfilmte Doku zum Buch.

Natürlich alla Michael Moore masslos überzogen und leider auch - zumindest in meinen Augen - ein wenig fehlerbehaftet. Wenn man die alleierten Streitkräfte aufzählt um aufzuzeigen wie "nichtig" diese sind, sollte man die nicht ganz so unwichtigen Engländer nicht vergessen. Ansonsten verliert man ein wenig an Glaubwürdigkeit! Die Wahl der Darstellung und Sprache entspricht wohl der amerikanischen Auffassungsgabe und kann nicht anders gemacht werden um überhaupt gesehen zu werden.

Nichts desdo Trotz... mir hat er gefallen.

Die Tatsache dass der Film im eigenen Land nicht für mehr Wirbel gesorgt hat dürfte wohl ebenfalls darin bestehen, dass der Ami nur das glaubt was er glauben will. :roll: Schade eigentlich.. ich hatte auf eine "Nichtwiederwahl" von Bush gehofft.

yuki 10.11.2004 16:07

Also meiner Meinung nach ist der Film Fahrenheit 9/ 11 sehr gut geworden. Sowieso gefällt mir die Art , wie Michael Moore seine Filme dreht und vor allem über was er berichtet.

Wie Swisswulf schon sagte, ist er ein Mensch, der in seinem eigenen Land die Missstände aufdeckt. Was mich auch noch beeindruckt, sind seine Ideen, die Menschen aufzuklären. Wie man im Film sehen konnte, ist er mit einem Eisverkaufswagen durch die Stadt gefahren und hat die Verordungen vom "Patriot Act" vorgelesen, damit die Leute überhaupt mal wissen, was in diesen Verordnungen steht. Dann auch die Art und Weise, wie er die Leute mit einer direkten Konfrontation kritisiert.

Aber damit der Film vielleicht nicht nur wie ein normaler Dokumentar-Film abläuft, hat er diese satirischen Szenen eingebaut.

Ab 2005 soll es ja wieder einen neuen Film von Michael Morre geben, aber ich weiß noch nicht um was es diesmal gehen wird. Fakt ist aber, dass es bestimmt wieder ein sehr informativer und kritischer Film werden wird.

yuki

Jackxx12 25.12.2014 09:42

AW: Fahrenheit 9/11
 
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