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Mel 23.01.2010 12:22

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Hallo liebe neue Studenten der FJS :D,

juhu, ich habe dieses Wochenende auch meine Zulassung bekommen, freu! Ich bin darüber besonders glücklich, weil ich ein absoluter Quereinsteiger bin und bisher im Journalismus gar keine Erfahrung habe. Ich bin stolz, dass meine Schreibproben (ich musste insgesamt 3 einreichen, weil Herr Teichmann nicht gleich überzeugt war. Soviel dazu, dass die angeblich jeden Hinz und Kunz nehmen. Das kann ich nicht bestätigen!) anscheinend doch so gut waren, dass sie ein gewisses Naturtalent in mir durchscheinen ließen. Bin eigentlich staatl. gepr. Übersetzerin, Fremdsprachenkorrespondentin und auch noch Industriekauffrau. Zu meinen Beweggründen für die Aufnahme des Studiums, siehe mein Beitrag weiter unten.
Werd gleich mal nach Euch allen auf die Suche gehen bei Xing :D

Liebe Grüße und man hört / schreibt sich,
Mel

Shadowgirl 27.01.2010 15:32

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Huhu,

weiß jemand, ob man irgendwie eine Chance hat, genommen zu werden, wenn man weder studiert noch eine Ausbildung gemacht sondern nur Abitur hat?

enfantfou 16.02.2010 11:25

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Hallo liebe Mitstudierende,

auch ich freue mich über meine Zulassung und bin gespannt auf die Aus- bzw. Weiterbildung an der FJS!

@Shadowgirl: Ich habe, genau wie du, weder ein abgeschlossenes Studium noch eine Ausbildung im herkömmlichen Sinne: Nach zwei Semestern Journalismus in Zürich und einem Volo auf einer ZDF-Redaktion habe ich vor 8 Jahren in den inszenatorischen Bereich gewechselt und arbeite seither als Regieassistentin und Regisseurin im TV- und Theaterbereich. Du siehst, die Vorgaben sind nicht unbedingt zwingend.

Was aber nicht heissen muss, dass an der FJS grundsätzlich jede/r genommen wird! Ich hatte, während ich mich beworben habe, durchaus das Gefühl, dass die Schule einen genauen Blick auf ihre Interessenten wirft. So musste ich, weil ich weder Studium noch Berufsausbildung vorweisen kann, nicht nur diverse Schreibproben sondern auch zwei Empfehlungsschreiben einreichen. Das macht in meinem Fall sicher Sinn und hat mir von Anfang an das Gefühl vermittelt, dass hier eben nicht nach dem Zufallsprinzip vorgegangen wird. Ausserdem habe ich mich über die sehr persönliche Betreuung gefreut, Herr Teichmann hat jede meiner Fragen umgehend beantwortet.

Für mich als Freiberuflerin ist das Fernstudium, wie die FJS es anbietet, ideal, und ich beginne mein Studium mit einem wirklich guten Gefühl!

Ich hoffe, euch geht's auch so und bin gespannt, euch bei Gelegenheit kennenzulernen! 8-)

freckles 27.02.2010 14:50

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Hallo zusammen :)

Ich bin neu hier und momentan auch am Überlegen, mich Ende des Jahres bzw im Herbst vielleicht an der Freien Journalistenschule in Berlin anzumelden.. Dass sich das lohnt, scheint mir nach diesem Thread außer Frage zu stehen. Außerdem finde ich die Kosten akzeptabel und, da ich im Ausland wohne, eignet sich das Fernstudium für mich auch optimal. Nun meine Frage: Wie zeitintensiv sind die Hausarbeiten im Durschnitt, bzw wie lang sollen sie sein? Ich studiere momentan noch (bin im September mit meinem MA fertig) und 12 Hausarbeiten klingt mir nach sehr viel.. Ich wohne in England und hier ist das System ein bisschen anders. Könntet ihr mir ein Beispiel nennen, wie umfangreich diese Aufgaben normalerweise sind? Und ist es machbar, während des Fernstudiums zu arbeiten oder ein Praktikum zu absolvieren oder ist die Arbeit zu intensiv?

Vielen Dank und liebe Grüße!

freckles 14.03.2010 15:39

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Hmm, könnte mir vielleicht doch nochmal jemand auf meine unten genannte Frage antworten? Ich wüsste gerne, wie hoch der Arbeitsaufwand so pro Module ungefähr ist? Wie lang sind die Hausarbeiten so im Schnitt? Ich kann hierzu auf deren Website leider keine Antwort finden.. Danke :)

Liebe Grüße!

mathias_bln 19.03.2010 12:42

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Hallo freckles,

die meisten meiner Kommilitonen an der FJS sind hauptberuflich tätig oder gehen einem Praktikum oder Volontariat nach. Deshalb kann ich Dir guten Gewissens schreiben, dass Du während des Fernstudiums arbeiten oder ein Praktikum absolvieren kannst.

Der Umfang der Haus- oder Praxisarbeiten variiert und ist stark abhängig vom Charakter der jeweiligen Aufgaben. Es gibt bspw. viele konzeptionelle Arbeitsaufträge. Bei diesen investierst Du weniger Zeit in die Verschriftlichung Deiner Antworten aber mehr in die Analyse und Recherche. Die Hausarbeiten setzen sich in der Regel aus MC- und Wissensfragen (~1/3 der gesamten Punkte) zur Wiederholung und zu einem größeren Teil aus Arbeitsaufträgen zusammen.

Die Arbeitsaufträge hängen vom jeweiligen Modulschwerpunkt ab. Die Hausarbeit zum Modul Recherche (http://www.freie-journalistenschule....ebersicht.html) beispielsweise fordert im Augenblick zwei umfangreichere Rechercheaufgaben zu lösen als auch eine Reportage vorzubereiten (Exposé, Rechercheweg, Vorbereitung, Dokumentation). Hinzukommen MC- und Wissensfragen.

Grüße
M

mathias_bln 05.06.2010 12:44

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Hallo derholg,

Zitat:

Zitat von derholg (Beitrag 76670)
Ok, Facebook Gruppe ist gegründet.
Xing Gruppe hab ich gefunden, danke, sowie viele Absolventen und Co!


die Xing-Gruppe habe ich gefunden (www.xing.com/net/dfjs) die Facebook-Gruppe leider nicht. Kannst Du mir den Link bitte nennen? Ich werde voraussichtlich nicht der einzige Aspirant sein :p.

Grüße
Mathias

Victoria's Secret 14.07.2010 00:22

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Hey an alle!

Ich würde gerne mal als Journalistin tätig werden! Ich sitze gerade an meiner Bachelorthesis (Bachelor of Law) und werde das Studium im August beendet haben. Danach stellt sich nun für mich die Frage, wie es weitergehen soll. An Uni's und FH's ist für einen Journalismus-Masterstudiengang leider oft ein Bachelorstudiengang im journalistischen Bereich ein Zulassungskriterium, den ich durch mein Studium des Wirtschaftsrechts nicht vorweisen kann.

Ich würde unheimlich gerne mal für Zeitschriften/Illustrierte tätig werden, wäre aber davor natürlich auch bereit für andere Bereiche zu schreiben, denn ich denke, dass man sich das nicht so leicht aussuchen kann, wie man vllt möchte.

Doch nun zur eigentlichen Frage: was würdet ihr mir raten? Ich werde im September 23, soll ich nun einen Master of Law dranhängen, und mich nebenher für diese Freie Journalistenschule bewerben, oder eben nur die Journalistenschule und ein versuchen ein Praktikum bei einer Zeitung oder ähnlichem zu ergattern?

Ich habe eben die Homepage der FJS besucht und wurde bei den Zulassungskriterien etwas stutzig, wird sowohl ein abgeschlossenes Studium als auch eine Berufsausbildung mit 3 Jahren Berufserfahrung verlangt, oder nur eines von beiden?

Denn eine 3-jährige Berufserfahrung habe ich natürlich nicht vorzuweisen.

Was würdet ihr sagen? Wie soll ich mich weiterhin anstellen, um realistische Chancen zu haben mal Journalistin für eine Illustrierte zu sein?

VLG

Victoria's Secret 14.07.2010 00:28

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: die Frage bezüglich der Zulassungskriterien hat sich erledigt =)

freckles 14.07.2010 15:48

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Warum muss es denn ein Master of Law sein? Mach doch was kulturelles, was mit Deinem Wunschbereich mehr zu tun hat?
Zur Journalistenschule kann ich Dir nicht viel sagen, ich habe BA und MA gemacht (schreibe gerade Abschlussarbeit) und dabei schon zwei Praktika. Ab Oktober mach ich jetzt noch drei (bei Illustrierten), um die ich mich aber auch rechtzeitig kümmern musste. Danach hoffe ich, dass das mit nem Volo was wird..

Generell würde ich mich an Deiner Stelle zunächst mal um Praktika kümmern. Und wenn Dich der MA nicht wirklich reizt, dann mach doch lieber die Journalistenschule, dann kannst Du auch nebenbei noch Praktika machen.. so würde ich das angehen.

Victoria's Secret 14.07.2010 16:06

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Danke für deine Antwort. Ich ziele auf einen Master of Laws ab, da ich 1. gar nicht weiß, ob ich an der Journalistenschule eine Zulassung bekomme und 2. ich momentan ausschließlich Interesse an einem Praktikum bei Gala oder ähnlichem hätte, doch da sehe ich beim Betrachten der Voraussetzungen leider auch keine Chance für mich, weil ich bisher nicht journalistisch tätig war und auch mein Bachelor of Laws die leider wenig interessieren wird.

Durch eine Master of Laws hätte ich zumindest vllt mal die Möglichkeit im rechtlichen Bereich schreiben zu können.

So dachte ich eben.

freckles 14.07.2010 16:56

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Ich mache ab Oktober ein Praktikum bei Gala :) Das war allerdings wirklich nicht so leicht zu kriegen und ich musste mich bereits im Januar, das heißt ca 10 Monate vorher, bewerben und habe erst vor wenigen Wochen die Zusage bekommen. Anscheinend haben die da einen Riesenanlauf und ich denke, ich wurde nur zum Interview eingeladen, weil ich über 4 Jahre Auslandserfahrung, ein passendes Studium und vorherige Praktika hatte. Aber irgendwo muss man ja anfangen, also würde ich mich an Deiner Stelle in jedem Fall um Praktika kümmern. Das ist meiner Ansicht nach der beste erste Schritt.

mathias_bln 14.09.2010 18:46

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Für alle, die auch gesucht haben. Jetzt habe auch ich die Facebookgruppe gefunden, nachdem sie auf der Schulseite im Juli offiziell veröffentlicht wurde (http://www.freie-journalistenschule....meinungen.html).

Hier die XING-Gruppe und die Facebookgruppe der Freien Journalistenschule noch einmal zusammen:

Facebook: http://de-de.facebook.com/group.php?gid=293708622215
Xing: http://www.xing.com/net/dfjs

Grüße
Mathias

freckles 14.01.2011 21:49

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Hallo nochmal :)

Also ich bin jetzt seit langem Hin und Her doch wieder da angelangt, dass ich das Studium an der FJS evtl doch gerne aufnehmen würde.

Frage: Was für einen journalistischen Text habt ihr denn mit der Bewerbung eingereicht? Also was war euer Thema, bzw was für eine Art Text war es? Geht z.B. auch eine Film- oder Buchbesprechung? Ich habe Film studiert, daher wäre das so mein Thema.

Und generell würde mich interessieren, ob man die Hausarbeiten über Themen aus seinem eigenen Gebiet schreiben kann? Die legen da ja anscheinend Wert auf 'Fachjournalismus' und darauf, dass man schon einen fachlichen Hochschulabschluss hat. Bedeutet dass, dass ich mir meine Themen quasi aussuche oder bekomme ich Aufgaben wie: Schreibe über die momentane Problematik des so und so? (Oder sowas in der Art).

Habt ihr euer Studium generell als hilfreich und nützlich empfunden? Ich denke, dass man dort schon einiges nützliches dazu lernt?

Mein Problem ist folgendes: ich habe mein MA Studium abgeschlossen und habe danach zwei Praktika bei Zeitschriften begonnen, welche ich aus gesundheitlichen Gründen aber abbrechen musste. Daher kommt für mich momentan auch kein Volo oder ähnliches in Frage, weil ich dem Redaktionsalltag im Moment nicht gewachsen bin. Ich würde mich daher gerne an der FJS weiterbilden und würde hoffen, dass ich dann erstmal als Freie Mitarbeiterin arbeiten kann... Von zu Hause aus arbeiten, bzw selbständig recherchieren wäre kein Problem.

Ich weiß, dass man als Freie nicht gerade gutes Geld verdient, aber darum geht es mir erstmal gar nicht, sondern darum, ein bisschen Erfahrung zu sammeln und etwas zu tun zu haben. Denkt ihr, dass das Studium an der FJS eine sinnvolle Basis/Weiterbildung für eine Laufbahn als freier Journalist ist?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen!

Journalist4 15.01.2011 01:06

AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative
 
Hallo freckles,

ein abgeschlossenes Studium ist Voraussetzung, ja und das ist auch wichtig, 1. wird wissenschaftliche Literatur behandelt und 2. ist das für eine fachjournalistische Ausbildung unerlässlich.

Dein Thema kannst Du selbst wählen. Ich habe auch Film studiert, habe aber was über eine Hörspielserie geschrieben. Du kannst aber wohl jede Form einreichen. Eine Reportage ist wohl am schönsten. Damit will man aber auch nur sehen, ob und wieviel Erfahrung Du schon hast im journalistischen Schreiben. Dabei musst Du natürlich nicht perfekt sein, aber solltest schon ein Gespür fürs Schreiben haben. Spezifikation auf Fachjournalismus ist richtig. Das bedeutet aber auch auf jeden Fall einen Mehrwert. Denn das, was ein Allrounder können muss, lernst Du hier als Basis.
Ein Volo würde ich Dir nicht raten, wenn Du weißt, dass Du als Freier tätig sein willst. Das kann die übelste Ausbeute sein und Du bist nachher nicht besser dran als vorher. Praktisch lernen kannst Du auch als freie Mitarbeiterin eines Mediums. Da ist die begleitende Ausbildung an der FJS prädestiniert. Also, Du hast da die Theorie mit stark praktischen Bezügen. Über das Schreiben hinaus. Beispielsweise kannst Du das Fotografieren lernen und bekommst dementsprechend zu erledigende Hausaufgaben. Alle eingeschickten Arbeiten werden bewertet. Zum Schluss gibt es noch vier größere Praxisarbeiten, die etwas arbeitsintensiver sind und eine Abschlussarbeit! Dann auf dem Diplom die Gesamtnote. Du kannst Workshops vor Ort besuchen oder an Exkursionen in Radaktionen teilnehmen, so dass Dir auch hier der Blick nicht entgeht!

Ich hatte da sicher einen großen Vorteil, weil ich schon sieben Jahre als freier Journalist tätig war. Deswegen empfehle ich auch jedem, der die Zeit dazu hat, neben der FJS zu schreiben respektive Auftraggeber zu suchen.

Übrigens, als freier Journalist kannst Du bereits am Anfang locker das Doppelte von dem verdienen, was ein "armer" Volontär bekommt und das bei halb sowenig Arbeit! Von daher sollte das kein Argument sein!

Viel Erfolg einstweilen!


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