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Job-Angebote: Stellenanzeigen. Auftrag zu vergeben ...

Umfrage: Sollen Jobofferten mit einer Honorarhöhe von 3 Cent pro Wort im Jobforum veröffentlich werden?
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Sollen Jobofferten mit einer Honorarhöhe von 3 Cent pro Wort im Jobforum veröffentlich werden?

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Alt 16.02.2011, 09:19   #1
admin
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Ort: Weißenburg
Alter: 57
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Renommee-Modifikator: 10 admin wird neutral bewertet
Ausrufezeichen Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Hallo KollegInnen,
ich bitte um Eure Mithilfe und Meinung:
Wir bekommen immer wieder Jobangebote zur freien Mitarbeit, bei denen eine Honorarhöhe von etwa 3 Cent /Wort angeboten wird. Für mich stellt sich die Frage, wie ich mit solchen Angeboten umgehen soll:
  • Veröffentlichen, damit KollegeInnen, die ein solches Angebot interessiert, sich darauf bewerben können, auch wenn die Honorarhöhe jenseits der branchenüblichen Bezahlung liegt?
  • Oder löschen, weil es sich um Preisdumping handelt?
Ich würde mich um Eure Rückmeldungen freuen und bitte Euch, euch an der angehängten Umfrage zu beteiligen.
__________________
Peter Diesler (Admin)
Journalismus.com-Team

Geändert von admin (16.02.2011 um 09:23 Uhr). Grund: kleine korrekturen
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Alt 16.02.2011, 11:43   #2
osa
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Beiträge: 32
Renommee-Modifikator: 8 osa wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Definitiv nicht.
Dieses Forum sollte doch Journalisten und angehende Journalisten in ihrer Arbeit unterstützen. Es ist eine Katastrophe, dass es solche Angebote überhaupt gibt, die meines Erachtens absolut ausbeuterisch sind. Diese hier noch publik zu machen, wäre fatal.
Ich bin derzeit als freie Mitarbeiterin bei einer Tageszeitung tätig und werde dort nach Tarif (wenn auch eher gering, wegen niedriger Auflage) bezahlt. Für den Text, den ich heute geschrieben habe, komme ich zumindest auf einen halbwegs passablen Lohn. Bei 3 cent pro Wort hätte ich an diesem sagenhafte 16,20 Euro verdient. Dafür war ich eine Stunde mit dem Auto unterwegs, eineinhalb Stunden auf dem Termin und habe zwei Stunden an dem Artikel geschrieben. Von diesem Geld kann ich vielleicht die Benzinkosten zahlen.
Arbeit muss sich lohnen. Das gilt auch für den Journalismus. Es gibt so viele junge Leute, die auf diesen Markt strömen, in der Hoffnung, dass sich ihr großer Traum erfüllt. Dafür machen sie (bzw. wir) schlecht oder unbezahlte Praktika, sind willig, jederzeit bereit Überstunden zu machen und freuen sich, wenn sie etwas tun dürfen.
Mit dieser Situation kann man sich abfinden, schließlich ist es eine erste Ausbildung und zumindest beim ersten Mal hat der Praktikant keine Ahnung was ihn erwartet und braucht ein bisschen mehr Zuwendung. Dann folgen die 400 Euro Stellen, bei denen bereits mehrere Praktika Voraussetzung sind -> billige Arbeitskräfte (noch besser tolle Stellen, die so beliebt sind, dass sich die einschlägigen Sender erlauben gar nichts zu zahlen)
Mit jeder Menge Glück bekommt man nach dem Studium (mit sehr guten Leistungen abgeschlossen, wenn's geht jung und mit Erfahrung) ein Volontariat angeboten. Da heißt es dann: "Leider können wir nicht nach Tarif zahlen, die Situation ist so schlecht" und die nächste billige, noch besser qualifizierte Arbeitskraft ist gefunden - Werden Volontäre eigentlich noch übernommen?
Danach folgt wieder freie Mitarbeit (wir hoffen ja noch immer auf den großen Durchbruch), meist wieder schlecht bezahlt... Im Idealfall gibts einen Partner, der das ganze finanziert. Oder die Eltern, die dem Traum ihrer Tochter/ihres Sohnes nicht im Wege stehen wollen und weiter Geld reinpumpen.
Bei diesen Voraussetzungen kann ich natürlich für 3 cent arbeiten. Denn dann ist das Schreiben ein Hobby. Wäre es aber nicht besser, sich von dieser Spirale nach unten zu lösen? Solche Angebote zu ignorieren und zumindest im Forum nur Jobs anbieten, die angemessen vergütet werden? Von alleine wird sich dieses Problem nicht lösen, denn es gibt einfach zu viele junge Menschen, die im Journalismus die Verwirklichung ihrer Ziele sehen und dafür alles tun.
Ich weiß nicht, ob ich falsch liege, aber ich befürchte, dass auch etablierte Journalisten (die Topstars der Szene ausgenommen) unter dieser Situation zu leiden haben oder leiden werden. Wenn ich als Arbeitgeber doch jemanden finde, der fast genauso gut ist und den Job für die Hälfte bzw. für ein Drittel des Geldes macht - wie viele sind denn so sozial denjenigen zu nehmen, der Tariflohn haben will?

Exkurs: glücklicherweise bin ich noch jung und flexibel. Deshalb schaue ich mich auch nach anderen Möglichkeiten um. Auf diesen Kampf habe ich keine Lust. Ich will nicht mit Mitte 30 noch immer vom Geld anderer abhängig sein.
osa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2011, 14:51   #3
LarsB
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Beiträge: 70
Renommee-Modifikator: 10 LarsB wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Zitat:
Zitat von osa Beitrag anzeigen
Auf diesen Kampf habe ich keine Lust. Ich will nicht mit Mitte 30 noch immer vom Geld anderer abhängig sein.
Ich kann dieses Gejammer nicht nachvollziehen. Vielleicht ist es dein Fehler, dass du bei einem nierigen Wortpreis automatisch absagst. Dabei können Texte mit einem nierigen Wortpreis und wenig Recherche manchmal lukrativer sein als gutbezahlte Großaufträge. Ein guter Unternehmer, und so eben auch ein Journalist, sollte auf einen gesunden Kunden-Mix achten. Und meiner Meinung nach gehören auch Aufträge dazu, bei denen man einfach Texte umscheibt. Das ist schnell verdientes Geld. Würde ich ausschließlich tolle Reportagen machen wollten, könnte ich davon nicht leben. Aber weil ich für sehr unterschiedliche Auftraggeber tätig bin, von SEO-Firmen bis hin zu Zeitschriften mit hoher Auflage, kann ich sehr gut davon leben.
LarsB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2011, 15:52   #4
Nemi217
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Renommee-Modifikator: 0 Nemi217 wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Ich kann mich Osa nur anschließen.
Unglücklicherweise gehöre ich zu diesen jungen aufstrebenden Schreiberlingen, die trotz guter Ausbildung (Studium, Praktika, Volontariat und freier Mitarbeit) es gerade schwer haben im Journalismus Fuß zu fassen. Praktika könnte ich viele machen, aber wer will schon der ewige Praktikant sein und eine feste Stelle zu finden ist auch kein Zuckerschlecken, ich bekam zu hören, dass die Situation so schlecht wäre. Nach dem Volontariat konnte ich auch nicht übernommen werden. Waren schon zwei neue Praktikanten da.
Nun versuche ich mich als Freie, um überhaupt was tun zu können. Trotzdem nehm ich nicht alles an... Aber dann ein Jobangebot zu bekommen für 3 Cent/Wort ist für die Mühe und Arbeit, die man investieren soll, ein Witz. Und dann noch Qualität bieten?
Ich persönlich finde auch, dass meine Arbeit nicht ernstgenommen wird, wenn ich solche Honorarvorstellungen höre. Schließlich sollen in den meisten Fällen keine Texte einfach umgeschrieben werden, sondern neu erstellt.
Aber dieses Problem wird ein "Verbot" solcher Angebote nicht unbedingt lösen. Dann suchen sich diese Arbeitgeber andere Plattformen. Chancen seh ich da eher, wenn auch andere Plattformen hier mitziehen und solche Angebote nicht mer veröffentlichen.

Zum Glück bin auch ich flexibel und kann mich auch in anderen Bereichen als dem Journalismus orientieren, allerdings bleibt im Geldbeutel da auch nicht viel über. Ich habe immer wieder das Gefühl, dass Arbeitgeber nichts für gut ausgebildete Arbeitnehmer zahlen wollen. Aber so kann es doch nicht weiter gehen!
Nemi217 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2011, 18:05   #5
hillerheider
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Renommee-Modifikator: 0 hillerheider wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Nicht nur aus purer Langeweile, sondern auch weil meine Mäuse mit Tränen aus dem Kühlschrank kommen, hatte ich als gestandene Fachjournalisten und Autorin einen solchen Job angenommen. Nach einer harten Arbeitswoche kann ich dafür jetzt 172 Euro berechnen. Dafür verkaufe ich lieber Überfüssiges auf ebay.
hillerheider ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2012, 11:38   #6
Fokko
Fokko
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Zitat:
Zitat von hillerheider Beitrag anzeigen
Nicht nur aus purer Langeweile, sondern auch weil meine Mäuse mit Tränen aus dem Kühlschrank kommen, hatte ich als gestandene Fachjournalisten und Autorin einen solchen Job angenommen. Nach einer harten Arbeitswoche kann ich dafür jetzt 172 Euro berechnen. Dafür verkaufe ich lieber Überfüssiges auf ebay.
In so einem Fall gebe ich Dir vollkommen Recht. Das Zeilenhonorar muss man jedoch immer im Zusammenhang mit dem Aufwand sehen. Wenn recherchiert werden muss, sind 3 ct klar zu wenig, ganz zu schweigen, wenn man dafür außer Haus und gar das Auto einsetzen muss.

Ich habe aber zwei Kunden die, wenn ich es umrechne, auch etwa 3..4 ct pro Wort bezahlen. Da es sich dabei um Texte handelt, für die ich die wichtigsten Informationen gleich geliefert bekomme, brauche ich nicht viel mehr zu tun als auszuformulieren. Man wird dabei nicht reich, aber wenn man sonst gerade nichts zu tun hat und so ein Auftrag flattert in die Mailbox, ist das ganz nett. Da kommt sogar bei mir mit meinem lahmarschigen Getippsele ein erträglicher Stundenlohn rum. Vor allem auch, weil bei dem einen Kunden einige sehr eng verwandte Themen immer wieder kommen, so dass ich diese Artikel schon schiergar im Schlaf runterschreibe

Es gibt aber natürlich auch die andere Seite: Aufträge die einen Haufen Arbeit machen und für die die Kunden auch nix bezahlen wollen. Das hatte ich auch schon. Da wollte einer für - ich weiß nicht, ob es 3 ct/Wort waren oder sogar noch ein bisschen weniger - Texte mit belastbaren Quellenangaben und dann auch noch zu abseitigen Themen, über die fast nichts im Netz zu finden war. Das habe ich gleich bei den Recherchen zum Probeauftrag gestoppt, als ich gemerkt habe, wie der der Zeitaufwand wird.

Wirklich unverschämt jedoch sind die Zeitgenossen, die 1 ct oder noch weniger bieten. Wer für das Geld schreibt, gehört genau genommen windelweich geprügelt. Dass es nämlich Fuzzis gibt, die das tun, ist der Grund dafür, dass das Pack nicht mehr bezahlt.

Bevor man für 1 ct oder weniger schreibt, solltre man lieber für Artikelverzeichnisse schreiben, bei denen man die Zählmarke der VG-Wort nicht einbauen kann. Dann kann man die Artikel für die Sonderausschüttung melden, für die es ja keinen Mindestzugriff gibt, und so wenigsten ein paar Kröten dafür bekommen. Das dauert zwar immer bis zum nächsten Ausschüttungstermin, aber dafür kann man die DInger ja, soweit ich weiß, jedes Jahr wieder neu melden, solange sie online sind.

Fazit:: Aufträge zu 3 ct/Wort können hier ruhig veröffentlicht werden: Man kann dann ja selbst entscheiden, ob es sich unter den jeweiligen Bedingungen lohnt.
Auch die Angebote < 1ct, sollten hier ruhig rein. Dann aber sollten sich immer ein paar Kollegen finden, die einem solchen "Auftraggeber" hier im Forum öffentlich gehörig die Meinung geigen...

Gruß Fokko aka Volker
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Ein gesparter Pfennig ist ein verdienter Pfennig - und zwar ein steuerfrei verdienter!
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Alt 17.02.2011, 09:49   #7
HARK
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

3 Cent / Wort???
Ich zweifle, ob es sich lohnt, zu diesem Preis einen Text abzukupfern und umzuschreiben...
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Alt 17.02.2011, 10:53   #8
Texte-Büro
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Zitat:
Zitat von HARK Beitrag anzeigen
3 Cent / Wort???
Ich zweifle, ob es sich lohnt, zu diesem Preis einen Text abzukupfern und umzuschreiben...
Also ganz ehrlich: Wer bei 3 Cent je Wort für das Umschreiben von Texten nicht einmal auf 16 Euro die Stunde kommt, macht wirklich irgendwas falsch.
Texte-Büro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2011, 11:24   #9
HARK
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

16 Euro die Stunde?
Na prost Mahlzeit
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Alt 16.02.2011, 13:50   #10
arminR
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Ganz klar, Löschen !!!

Alles was nicht halbwegs zu einem realen Einkommen führt sollte aus diesem Forum darußen bleiben.

Beste Grüße
Armin
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Mit freundlichen Grüßen
Armin Rohnen


Geändert von arminR (17.02.2011 um 08:42 Uhr).
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Alt 16.02.2011, 14:42   #11
Texte-Büro
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Also ich arbeite für sehr unterschiedliche Auftraggeber. Bei machen bekomme ich für einen Artikel mit rund 1.000 Wörtern 300 Euro, manchmal schreibe ich aber auch für 4 Cent je Wort. Das heißt alledings nicht, dass Letzteres wirklich schlecher bezahlt ist. Es kommt eben immer auf den Auftrag an. Ein Artikel mit viel Recherche sollte entsprechend bezahlt werden. Aber wenn ich zum Beispiel zwischendurch nur ein paar Kurzmeldungen für 4 Cent je Wort schreibe, komme ich trotzdem auf einen Stundenlohn von 20 Euro. Es kommt eben immer auf den Auftrag an.
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Alt 12.04.2014, 19:01   #12
PFP
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Drei Cent pro Wort kann angemessen sein, wenn es absolute triviale Texte sind, die ohne großartige Recherche geschrieben werden können. Über ein Produkt anhand einer Pressemitteilung zu berichten, kann, wenn man in der Branche fit ist, auch bei 3 Cent pro Wort ordentlich sein. Da schreibt man auf 10 Minuten 300 Wörter und erhält dafür 9 Euro - als Füller zwischendurch, wenn gerade nichts besseres zu tun ist, durchaus in Ordnung. In dem Moment, wo nennenswerte Recherche nötig ist, kann man das natürlich vergessen.
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Alt 24.06.2014, 20:37   #13
BeaH
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Auch wenn der Preis angemessen sein kann, finde ich es besser, diese Angebote hier nicht zu veröffentlichen. Es gibt einfach zu viele schwarze Schafe. Soll hier denen geholfen werden?
Bea
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Alt 26.06.2014, 09:26   #14
GZS
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Standard AW: Frage: Bezahlung 3 Cent /Wort - sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden?

Na dann gebe ich doch auch gleich noch meinen Senf dazu. Ich war schon lange nicht mehr hier, jetzt bin ich es, weil ich ein Gesuch aufgegeben habe.

Aber nun zum Thema Billigschreiber. Ich denke, man muss hier zwei völlig verschiedene Bereiche auseinanderhalten. Zum einen den Bereich Journalismus der immer noch deutlich besser bezahlt wird, als ein Billigtexter.

Und zum anderen die Billigtexter, die nicht ohne Grund so billig sein müssen. Diese Texte werden nämlich nicht, wie der Laie oft annimmt, auf Webseiten eingesetzt die für Menschen gemacht wurden.

Nein, sie landen auf sog. SEO-Seiten, die gemacht werden um auf Seiten zu verlinken, die gemacht werden um auf Seiten zu verlinken, die gemacht werden um auf Seiten zu verlinken … ihr versteht was ich meine?

Diese Billigtexte sind Massenware die zu Hunderttausenden ins Web gestellt werden und danach die Suchmaschinen zumüllen. Erstellt von Leuten, denen irgendwer vorgegaukelt hat, sie könnten im Web schnell reich werden

Reich wird dabei am Ende keiner, weder der Texter noch der Betreiber. Kann man sich nun drüber ärgern … man kann es aber auch bleibenlassen.

Jeder der ein Projekt gründet, das sich an echte Menschen richtet, wird früher oder später merken, dass er mit Textbroker & Co. nicht weiterkommt.

Übrigens geht es auch noch billiger als Textbroker, ganz groß in Mode sind sog. gespinnte Artikel, also Artikel bei denen aus einem einzelnen Text per Software und völlig automatisch viele verschiedene Versionen generiert werden. Als Suchmaschinenfutter funktioniert das nach wie vor …

Auch darüber könnte man sich nun ärgern - man kann aber auch in den Biergarten gehen …
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Alt 16.02.2011, 20:04   #15
ramona
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Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man herzhaft lachen ...
Put money in my hand (Videos).
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