Wer wissen will, wie man es anstellt, eine nahezu kritikfreie, suggestiv-subjektive Werbeveranstaltung einer weltanschaulichen Bewegung als erklärtermaßen objektiv-differenzierte Dauerkunstbetrachtung umzudeklarieren, möge bitte folgenden Link anklicken:
Doch, es gibt ihn noch: Auf die Hauptseite gehen und ein wenig nach unten scrollen - nur funktioniert der Direktlink leider nicht mehr. Aber magische Kräfte sind ja immer mit im Spiel, wenn es sich um Rudolf Steiner und seine Getreuen handelt...
Ja du sagst es...und wie von Zauberhand tauchte der Artikel wieder auf. Doch man musste nun einen Umweg gehen, die Hauptseite solltes nun sein!
Wer eben einen exzellenten text möchte, der muss sowas in Kauf nehmen und wird ganz und gar nicht enttäuscht!
Besten Dank dafür, daß Du den Umweg (geschuldet womöglich dem anthroposophischen Textverkehrsleitsystem) auf Dich genommen hast! Und das Dir eine Enttäuschung erspart geblieben ist, freut mich natürlich nicht minder...!
Also auf mich wirkt das übertrieben, vor allem deshalb, weil die betreffenden Artikel nicht verlinkt oder zumindest auszugsweise zitiert werden. Das würde m.E. schon dazu gehören.
Man könnte tatsächlich übertrieben halten, was im betreffenden Artikel im Wesentlichen ausgesagt wird. Und doch entspricht es den Ergebnissen meiner Recherche, die natürlich gegenrecherchiert und mehrfach überprüft wurden. Eine überaus obskure, pseudoswissenschftlich ausgerichtete Organisation wie die Anthroposophische Gesellschaft muss offensichtlich zu Mitteln wie den im Artikel beschriebenen greifen, um ein gehöriges Maß an Aufmerksamkeit und letztlich Zuspruch zu bekommen. Auch vor Mitteln der bewussten Täuschung wird dabei nicht zurückgeschreckt, und eben diese grundsätzliche Bereitschaft hierzu - hergeleitet aus organisationsspezifischen Motiven - macht der Artikel ausführlich, detailliert und dabei pointiert deutlich.
An den meiner Ansicht nach notwendigen Stellen habe ich selbstverständlich verlinkt. An den Stellen, wo ein Link möglicherweise angebracht wäre, habe ich unter Angabe der Quelle hinreichend zitiert. Gerade auf der Verwendung authentischer Zitate habe ich größtmögliche Sorgfalt verwendet. Und nicht zuletzt sind es auch die O-Töne, die manchmal überraschend entlarvende Informationen vorhalten - als ganz so geschickt, verführerisch und überzeugend, wie man auf anthroposophischer Seite vielleicht meinte, ihren "Weltenführer" Steiner herauszustellen, hat sich vor allem auch die Steiner-Jubiläumsausstellung dann doch nicht erwiesen.