Nachdem hier schon so viele draufgeklickt haben und ich auch mal mit diesen Gedanken operieren mußte, kannst Du ja mal lesen,
wie ich es gemacht habe. Ich war mal ein beliebter Rundfunkautor, dessen Werke anderen Autoren in einer großen Autorentagung als Referenzstücke vorgestellt worden sind. Ein Verkehrsunfall hat die Weiche meines Lebens in Richtung Rechtsjournalismus gestellt.
Du solltest wissen, daß es nur um Emotionen geht, und Du solltest wissen, und wen bzw. was Du mit sowas erreichen willst.
Gern geschehen, auch wenn Du vielleicht deine Geschichte schon geschrieben hast. Schreiben ist aber nur gut, wenn es auch veröffentlicht und danach zur Kenntnis genommen wird. Ich hatte auch schon Kontakt mit vielen, die sowas recht gut durchgezogen hatten, letztlich aber nichts erreichten.
Mit sporadischem Anprangern von Mißständen erreicht man m. E. das Gegenteil, denn Ohnmächtigen wird damit noch bewußter, wie machtlos sie als Einzelne sind.
Solange Medien keine Tipps geben, die durchschlagende Erfolge ermöglichen, ist das leider so. Das könnten sie, denn wenn man nur ein bißchen genauer hinschaut, entdeckt man vieles, was Mächtige immer noch raffiniert verstecken und unterdrücken.