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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 31.03.2008, 17:45   #1
la.petite.princesse
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Pfeil Motivation - warum eigentlich...?

Hallo.
Wie so viele hier bin ich ebenfalls gerade in der großen Volontariats-Bewerbungs-Maschinerie und finanziere dadurch vor allem die Post.
Nun stellen ja vor allem die Öffentlich-rechtlichen immer wieder die Aufgabe, man solle darstellen, welche Motivation man habe, Journalist/in zu werden. Vielleicht könnt Ihr ja mit mir Gründe sammeln, damit hier ein Portfolio entsteht. Ist sicher hilfreich für uns alle.

Viele liebe Grüße, lpp
la.petite.princesse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2008, 17:49   #2
la.petite.princesse
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Standard AW: Motivation - warum eigentlich...?

Dann fange ich auch direkt mal an:

- großes Interesse an Vorgängen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft
- Interesse an vielfältigen Kontakten mit anderen Menschen
- Spaß am Lernen
- Sensorium für Recht und Gerechtigkeit, Demokratie und Menschenrechte, Macht und Verantwortung.
la.petite.princesse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2008, 22:04   #3
Tly
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Standard AW: Motivation - warum eigentlich...?

Gute Idee! Und weiter:

- Freude am und Begabung für den Umgang mit Sprache
- Vorliebe fürs Geschichten erzählen
- vielseitige Interessen

Journalismus ist einfach der Beruf, der mir erlaubt, meine Talente, Neigungen und Interessen auszuleben und dabei (mit etwas Glück) nicht zu verhungern.
Tly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2008, 22:54   #4
Peter1981
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Standard AW: Motivation - warum eigentlich...?

- weil ich gerne was mit Medien machen möchte

Geändert von Peter1981 (31.03.2008 um 23:19 Uhr).
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Alt 01.04.2008, 09:33   #5
punky
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Standard AW: Motivation - warum eigentlich...?

Zitat:
Zitat von Tly Beitrag anzeigen

Journalismus ist einfach der Beruf, der mir erlaubt, meine Talente, Neigungen und Interessen auszuleben
Ich habe mal gehört, dass man sowas auf keinen Fall sagen sollte. 1. Weil das schätzungsweise bei allen Bewerbern der Fall ist und 2. weil man Journalismus nicht nur als persönliches "Hobby" ansehen sollte, sondern hauptsächlich für andere arbeitet - sprich: Man hat die Möglichkeit, Informationen zu erlagen, Probleme aufzudenken, Erklärungen zu liefern etc. und damit evtl. anderen zu helfen.
punky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2008, 09:46   #6
punky
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Renommee-Modifikator: 20 punky wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Motivation - warum eigentlich...?

Hab das passende Zitiat gefunden:

"Neulich musste ich etwa 30 Nachwuchsjournalisten prüfen, eine der Fragen zielte auf Selbstverständnis und Motivation. Fast alle antworteten, dass sie diesen Beruf "spannend" finden, dass er ihnen "Spaß machen" wird. Ein Anliegen hatte niemand. Einen Wunsch, die Dinge zu verbessern, hörte ich kein einziges Mal. Die Informationsindustrie im Zusammenhang mit Gesellschaftsanalyse zu sehen, kam niemandem in den Sinn. Und Kritik als Instrument der Erkenntnis war dem Nachwuchs auch fremd.
Willkommen, ich heiße Sonia Mikich, bin seit zwei Jahren Leiterin und Moderatorin der Sendung Monitor." (....)

Das ist der Anfang eines Vortrages über kritischen Journalismus:
http://www.ipw.rwth-aachen.de/veranstaltungen.html
punky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2008, 10:34   #7
sienat
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Standard AW: Motivation - warum eigentlich...?

Vielleicht auch einfach, weil man´s kann
sienat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2008, 11:03   #8
julia
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Standard AW: Motivation - warum eigentlich...?

Zitat:
Zitat von Sonja Mikich Beitrag anzeigen
Einen Wunsch, die Dinge zu verbessern, hörte ich kein einziges Mal.

das würde ich auch keinem raten, im Vorstellungsgespräch zu sagen, es sei denn, man bewirbt sich für ein Verlautbarungsorgan einer gesellschaftlichen Minderheit oder so. Viele andere würden einem das um die Ohren hauen, von wegen man solle doch dann in die Politik gehen (hab das schon mehrfach in Auswahlgesprächen erlebt (z.B. Journalistenschulen).
Gut kommt vllt der Hinweis auf die Kritikfunktion und dass man Menschen darüber informieren möchte, wie was abläuft, damit sie sich ein eigenes Bild amchen können.
julia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2008, 12:36   #9
Tly
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Standard AW: Motivation - warum eigentlich...?

Zitat:
Zitat von punky Beitrag anzeigen
Ich habe mal gehört, dass man sowas auf keinen Fall sagen sollte. 1. Weil das schätzungsweise bei allen Bewerbern der Fall ist und 2. weil man Journalismus nicht nur als persönliches "Hobby" ansehen sollte, sondern hauptsächlich für andere arbeitet - sprich: Man hat die Möglichkeit, Informationen zu erlagen, Probleme aufzudenken, Erklärungen zu liefern etc. und damit evtl. anderen zu helfen.
Das eine schließt das andere ja nicht aus. Aber ich weiß schon, worauf Du hinaus willst. Man sollte möglichst nicht den Eindruck machen, der Job diene hauptsächlich der narzisstischen Befriedigung. Allerdings treffen wahrscheinlich alle Gründe, die wir bis jetzt so aufgezählt haben, auf die meisten Bewerber zu. Die Chance, hier originell zu sein, ist gering.

Und noch ein Grund: Journalismus ist abwechselungsreich. Selbst, wenn man jahrelang im selben Ressort arbeitet, muss man sich stets auf neue Themen einstellen oder ist gezwungen, die Themen, an denen man regelmäßig nicht vorbei kommt (Weihnachten, Frankfurter Buchmesse etc.) aus einer halbwegs unverbrauchten Perspektive zu betrachten. Man muss ständig denken, und das macht Spaß.
Tly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2008, 17:01   #10
punky
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Standard AW: Motivation - warum eigentlich...?

Zitat:
Zitat von julia Beitrag anzeigen
das würde ich auch keinem raten, im Vorstellungsgespräch zu sagen, es sei denn, man bewirbt sich für ein Verlautbarungsorgan einer gesellschaftlichen Minderheit oder so. Viele andere würden einem das um die Ohren hauen, von wegen man solle doch dann in die Politik gehen (hab das schon mehrfach in Auswahlgesprächen erlebt (z.B. Journalistenschulen).
Gut kommt vllt der Hinweis auf die Kritikfunktion und dass man Menschen darüber informieren möchte, wie was abläuft, damit sie sich ein eigenes Bild amchen können.
Warum sollte man denn nicht sagen, dass man was verbessern will? Das fängt doch schon im ganz kleinen Rahmen an. Auf Presseberichte wird nunmal von Behörden/Firmen etc. eher reagiert als auf Anrufe oder Briefe von Privatpersonen. Ich habe das selbst schon erlebt, dass nach meinen Artikeln endlich Bewegung in Sachen gekommen ist und die Stadt z.B. neue Bänke aufgestellt hat.
Und je größer und wichtiger das Medium, desto mehr Druck kann ein Bericht ausrichten. Wenn sich dadurch dann was verbessert - ist doch prima!
Das "dann gehen Sie doch in die Politik"-Argument zieht, finde ich, nicht wirklich. In einer Partei ist man mit seinen Äußerungen relativ an die Partei-Meinung gebunden. Als Journalist sollte man sich i.d.R. für jeden Fall einzeln eine Meinung bilden können und nicht gleich ein ganzes "Parteiprogramm" übernehmen.
Außerdem schließt das Eine ja das Andere nicht zwingend aus...
punky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2008, 13:41   #11
mia
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Standard AW: Motivation - warum eigentlich...?

Zitat:
Zitat von punky Beitrag anzeigen
Als Journalist sollte man sich i.d.R. für jeden Fall einzeln eine Meinung bilden können und nicht gleich ein ganzes "Parteiprogramm" übernehmen.
Außerdem schließt das Eine ja das Andere nicht zwingend aus...
Oh je, wenn du das im Bewerbungsgespräch sagst, bist du gleich im nächsten Fettnapf. Dürfen Journalisten in einer Partei sein/sich politisch engangieren? Das ist ja auch so eine beliebte Frage. Sehr heikles Thema...
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Alt 02.04.2008, 15:23   #12
punky
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Renommee-Modifikator: 20 punky wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Motivation - warum eigentlich...?

Ob man das nun gut findet, wenn ein Journalist in einer Partei ist oder nicht, steht gar nicht zur Debatte. Dazu gibt es auch bereits andere Threads. DASS es viele Leute gibt, die beides machen, ist nunmal so.
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Alt 02.04.2008, 16:20   #13
Schweinswal
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Standard AW: Motivation - warum eigentlich...?

Zitat:
Zitat von Tly Beitrag anzeigen
Man muss ständig denken, und das macht Spaß.
Komisch, ich habe immer den Eindruck, ich muss mein Gehirn abstellen, sobald ich das Büro betrete. Als Lokal-"Journalist" hat man nun einmal die Aufgabe, keine eigene Meinung zu haben und die Dinge nicht objektiv, sondern stets "positiv" zu beschreiben bzw. einzufärben.
Vor allem gilt es, die Verlautbarungen "wichtiger" Institutionen unhinterfragt abzupinnen. Wenn man gegen dieses Gebot verstößt, dann heißt es "Du solltest nicht so viel denken" oder "Das verstehen unsere Leser nicht."
Ein banales Beispiel: der örtliche Lions- oder Rotary-Club geht lecker essen und spendet anschließend 1000 Euro an eine soziale Einrichtung. Darüber muss die Öffentlichkeit natürlich dringend informiert werden. Was sie auf keinen Fall erfahren darf, ist der Durchschnittsbetrag pro Teilnehmer (sagen wir: 10 Euro) und der Preis für das Menü pro Person (sagen wir: 50 Euro).

Ich kann aber auch gut verstehen, dass bei Journalistenschulen Kritikfähigkeit nicht gut ankommt. Wer macht denn heute noch kritischen, d.h. echten Journalismus? In erster Linie zählt doch, ein angenehmes Umfeld für die Anzeigen zu schaffen.
Wer etwas ändern will, sollte also wirklich besser zu einer Partei oder Initiative gehen.
Schweinswal ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2008, 16:44   #14
Tly
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Registriert seit: 27.01.2007
Alter: 32
Beiträge: 34
Renommee-Modifikator: 12 Tly wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Motivation - warum eigentlich...?

Zitat:
Als Lokal-"Journalist" hat man nun einmal die Aufgabe, keine eigene Meinung zu haben und die Dinge nicht objektiv, sondern stets "positiv" zu beschreiben bzw. einzufärben.
Ich hab auch schon erlebt, dass kritische Artikel einfach nicht gedruckt wurden. Und das ist auch der Grund dafür, dass kaum jemand noch Lokalzeitungen liest: Es steht hauptsächlich Gefälliges drin, Wesentliches bleibt ausgespart. Dass sich die kleine Milena über die ersten Osterglocken in Omis Garten freut, interessiert (zu Recht) keine Sau.
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Alt 02.04.2008, 18:29   #15
punky
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Beiträge: 746
Renommee-Modifikator: 20 punky wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Motivation - warum eigentlich...?

Ich finde die Diskussion darüber ganz spannend, aber sie hat überhaupt nichts mehr mit dem Thread-Titel zu tun. Sollen wir dafür mal einen eigenen Thread auf machen?
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