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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 09.06.2008, 10:28   #31
superloony
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Renommee-Modifikator: 12 superloony wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Bezahlung für "Freie Mitarbeiter"?

Ich habe die Gelegenheit, Tagessdienste in der Lokalredaktion einer Tageszeitung in einer größeren Stadt zu übernehmen. Dafür bekäme ich eine Pauschale und soll da meine Vorstellung angeben. Nun habe ich keinerlei Vorstellungen, was da üblich wäre. Ich bin Freier, habe bereits einiges an Erfahrung und schreibe regelmäßig für diese Zeitung, hab aber kein Volo. Habt Ihr vielleicht eine Vorstellung? Sind 80 Euro überzogen? Vom Stundenlohn scheint es mir das nicht, aber soviel bekommt doch oft schon ein ausgebildeter Redakteur als Pauschalist, oder?
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Alt 11.08.2008, 23:04   #32
fotoschuett
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Ausrufezeichen AW: Bezahlung für "Freie Mitarbeiter"?

Zitat:
Zitat von DanielR Beitrag anzeigen
Klar ist das so gesehen schlecht, ich würde auch gerne mehr verdienen. Aber ich hab ja nicht umsonst geschrieben, dass es mehr geben kann, wenn klar wird, dass der Ertrag im keinen Verhältnis zur Arbeit steht.

Ich würde das wahrscheinlich sogar für noch weniger Geld machen, einfach der Erfahrung wegen. Aber ich bin auch erst 20 und noch nicht am Ende meiner journalistischen Ausbildung.

Und bisher habe ich für Internetmagazine (durchschnittlich 20.000 Zugriffe am Tag) geschrieben und an Printausgaben mitgearbeitet, ohne auch nur einen Cent zu bekommen. Wieso? Weils mir auch einfach Spaß gemacht hat.

Viel Geld verdienen kann ich als Freier nicht, aber glücklicherweise hab ich auch noch einen Nebenjob bei dem man durchaus einen guten Stundenlohn erreicht. Und für mich ist es momentan noch die Erfahrung, die ich sammeln will und die für mich zählt.

Ich weiß, dass momentan auch "fertigen" Journalisten das Geld nicht hinterhergeschmissen wird (im Gegenteil), was sehr schlimm ist, weil die davon ganz alleine leben müssen.

Trotzdem ist es mein Wunschberuf.
Generell wird für viel Arbeit zu wenig gezahlt. Es gilt: den festen geht es gut weil es den freien schlecht geht. Es gibt ein Verteilungsproblem und die Ursache allen Übels...das Auflagenproblem (Auflagen gehen zurück). Bei Geldmangel wird zuerst die Tageszeitung abbestellt. Aber ehrlich: die Honorare für freie Mitarbeiter sind ein Witz...gemessen an der Arbeit.
fotoschuett ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2008, 14:31   #33
Schreiberling2008
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Standard AW: Bezahlung für "Freie Mitarbeiter"?

Zitat:
Zitat von superloony Beitrag anzeigen
Was soll man den als Abiturient mit zwei schlecht Zahlenden Lokalzeitungen im Ort machen, wenn man schreiben will? Heute würde ich bei der Zeitung allerdings keinen Auftrag mehr annehmen. Zum Üben als Einsteiger war das jedoch ok, finde ich.
Ich habe quasi das gleiche Problem! Ich wohne in einer Kleinstadt mit einer einzigen Lokalzeitung!! Die nächste Lokalzeitung ist wieder 30-40 KM entfernt von mir. Wenn man hier wohnt und gerne schreiben möchte, dann bleibt einem ja nur diese eine Zeitung, die dann auch entsprechend gering ihre Freien Mitarbeiter bezahlt.

Ich bekomme 10 Cent pro Zeile, dazu gibt es noch rund 7,50 für ein Foto, was ich auch immer machen muss. Dazu gibt es dann noch 30 Cent pro Kilometer an Kilometergeld. Die Termine sind auch schon mal außerhalb, so dass ich auch mal für eine Veranstaltung 15-20 Kilometer fahre dorthin. Im Sport gibt es entweder eine Pauschale oder 20-25 Cent pro Zeile, weshalb ich schon seit längerem fast nur noch Sportberichte mache. Der Lokalteil lohnt sich einfach nicht!!!

Für eine andere Zeitung (und bessere Bezahlung) müsste ich erstmal umziehen, und das kann ich ja auch nicht eben so aus dem Ärmel schütteln.
Schreiberling2008 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2008, 20:15   #34
Maxtron
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Standard AW: Bezahlung für "Freie Mitarbeiter"?

Mal auf die Hauptanfrage von Bayerbär vorab kommen:
Die bezahlten Preise der kleineren Zeitungen aber auch Magazine sind sehr unterschiedlich. Die Hauptfragen, welche Du Dir stellen musst sind:
a) Komme ich mit den Preisen welche die Zeitung anbietet hin?
(Aufwand, Kosten etc.)

b) Kann ich bei dem was die Zeitung möchten was lernen was mir hilft?
(Sollten sie nur einen Fotografen mit maximal Bilduntertexten suchen, wird
Dir das nicht unbedingt helfen um in den Journalismus einzutauchen).

c) Ist der Betrag für Deine Freizeit angemessen?
(Oft hast Du als freier feste Vorgaben, d.h. einmal hast Du nur einen
Termin
Anfahrt, Wartezeit dort.)

d) Kannst Du die Erwartungen der Redaktion erfüllen?
(Viele Termine sind am Wochenende oder für Dich schlimmer, am
Vormittag)


Wenn Du mit all dem Leben kannst dann sag zu
Maxtron ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2008, 21:10   #35
DanielR
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Standard AW: Bezahlung für "Freie Mitarbeiter"?

Mal ein Update von mir.

Ich bin immer noch Freier bei der Zeitung und bin sogar eher positiv überrascht. Ich werde meistens pauschal bezahlt und wenn ich auf meine Rechnungen der letzten Monate gucke, liegt das Zeilenhonorar meist zwischen 50 und 70 Cent. Immerhin. Oft sind das dann auch Artikel, die mit ein paar Anrufen erledigt sind. Das Honorar müsste natürlich immer noch viel höher sein, trotzdem bin ich bisher eigentlich recht zufrieden. Vor allem, wenn ich das mit anderen Angaben hier vergleiche.

Vielleicht interessiert das ja den ein oder anderen.
DanielR ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.2008, 10:24   #36
msstudi
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Standard AW: Bezahlung für "Freie Mitarbeiter"?

@DanielR:

Du wirst pauschal bezahlt -- das heißt, du bekommst eine Tagespauschale? Bei meiner Zeitung (ich arbeite in einer Lokalredaktion dieses Blatts) ist das nur möglich, wenn man den ganzen Tag in der Redaktion arbeitet und abends auch die Seiten baut. Machst du das auch schon?

Und Aufträge, die meistens mit ein paar Anrufen abgehandelt sind -- das klingt ja schon fast zu schön, um wahr zu sein. Ich muss für meine Termine manchmal sechs Stunden (An- und Rückfahrt sowie Schreiben inklusive) aufbringen und bekomme trotzdem nur meine 26 Cent pro Zeile. Ich finde die 50 bis 70 Cent pro Zeile, die du mittlerweile bekommst, jedenfalls (zumindest im Vergleich mit anderen Zeilenhonoraren im Lokaljournalismus) ganz ordentlich. Arbeitest du zufällig in einer Großstadt? Bei meiner Zeitung ist es nämlich so, dass man in der Lokalredaktion des Erscheinungsorts deutlich mehr pro Zeile bzw. höhere Pauschalen bekommt.
msstudi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2008, 14:17   #37
DanielR
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Renommee-Modifikator: 11 DanielR wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Bezahlung für "Freie Mitarbeiter"?

Ich meinte mit pauschal, dass für meine Artikel schon vorher eine bestimmte Bezahlung festgelegt wird. Ich hatte zum Beispiel letztens den Auftrag für eine Straßennamen-Serie. Die Artikel sollten ca. 40 Zeilen lang sein und hab jeweils 25 Euro dafür bekommen. Bei den 30 Straßen die ich machen sollte ist also relativ viel Geld für relativ wenig Arbeit rumgekommen. Musste ja nur nach ein paar Telefonnummern von Heimatforschern suchen und sie anrufen.

Es gibt aber natürlich bei mir auch mal Arbeiten, die länger dauern. Aber weil hier eigentlich alles ziemlich gut angebunden ist, geht das. Meine Fahrtzeit ist eigentlich nie länger als eine halbe Stunde.

Eine Großstadt ist das hier aber nicht.
DanielR ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2008, 13:13   #38
Reporterin
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Standard AW: Bezahlung für "Freie Mitarbeiter"?

Zitat:
Zitat von DanielR Beitrag anzeigen
Ich meinte mit pauschal, dass für meine Artikel schon vorher eine bestimmte Bezahlung festgelegt wird. Ich hatte zum Beispiel letztens den Auftrag für eine Straßennamen-Serie. Die Artikel sollten ca. 40 Zeilen lang sein und hab jeweils 25 Euro dafür bekommen. Bei den 30 Straßen die ich machen sollte ist also relativ viel Geld für relativ wenig Arbeit rumgekommen. Musste ja nur nach ein paar Telefonnummern von Heimatforschern suchen und sie anrufen.

Es gibt aber natürlich bei mir auch mal Arbeiten, die länger dauern. Aber weil hier eigentlich alles ziemlich gut angebunden ist, geht das. Meine Fahrtzeit ist eigentlich nie länger als eine halbe Stunde.

Eine Großstadt ist das hier aber nicht.
Sag' mal, wie sieht denn bei dir Recherche aus?
Wenn man deine Beiträge liest, sträuben sich einem die Haare. Das ist ja eine Schande für den Journalismus.
Reporterin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2008, 17:28   #39
DanielR
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Renommee-Modifikator: 11 DanielR wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Bezahlung für "Freie Mitarbeiter"?

@Reporterin: Und aus welchem Grund? Ich schrieb nicht, dass ich bei jedem Artikel einfach kurz telefoniere, sondern jetzt explizit für diesen einen Auftrag, der einfach wenig anspruchsvoll war.

Es gibt sicherlich andere Aufträge, bei denen die Recherche mehr Zeit in Kauf nimmt.

Und bei dem Job hier handelt es sich ansonsten ausschließlich um Terminjournalismus, wo es vorrangig darauf ankommt "vor Ort" zu recherchieren. Natürlich sollte man sich dann vorher auch über die Sache informiert haben. Vielleicht hättest du meinen Beitrag einfach mal zusammenhängend mit den anderen in diesem Thread lesen sollen, dann wäre dir das vielleicht auch selbst aufgefallen.
DanielR ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2008, 18:12   #40
Reporterin
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Beiträge: 233
Renommee-Modifikator: 15 Reporterin wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Bezahlung für "Freie Mitarbeiter"?

Zitat:
Zitat von DanielR Beitrag anzeigen
@Reporterin: Und aus welchem Grund? Ich schrieb nicht, dass ich bei jedem Artikel einfach kurz telefoniere, sondern jetzt explizit für diesen einen Auftrag, der einfach wenig anspruchsvoll war.

Es gibt sicherlich andere Aufträge, bei denen die Recherche mehr Zeit in Kauf nimmt.

Und bei dem Job hier handelt es sich ansonsten ausschließlich um Terminjournalismus, wo es vorrangig darauf ankommt "vor Ort" zu recherchieren. Natürlich sollte man sich dann vorher auch über die Sache informiert haben. Vielleicht hättest du meinen Beitrag einfach mal zusammenhängend mit den anderen in diesem Thread lesen sollen, dann wäre dir das vielleicht auch selbst aufgefallen.
Es gibt keinen "wenig anspruchsvollen" Auftrag. Es gibt nur "wenig anspruchsvolle" Recherche.....
Aber mach ruhig, so sehr interessiert mich das nicht. Nur ist genau das leider der Grund, warum Lokalblätter so "wenig anspruchsvoll" sind.
Aber bevor du jetzt rumpöbelst, schau dir doch einfach mal die Journalistenliteratur an. Bei Journalismus.com gibt es eine Reihe guter Bücher und bestimmt auch eines über saubere Recherche. Und überprüf' doch mal deine Arbeitseinstellung. "Arbeitest du 30 Straßennahmen ab" um deine 25 Euro zu bekommen, oder willst du Journalist sein?
Für jeden qualifizierten Artikel gilt: In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.
Reporterin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2008, 18:50   #41
DanielR
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Beiträge: 25
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Standard AW: Bezahlung für "Freie Mitarbeiter"?

Nur noch ein, zwei Dinge, weil mir das wirklich zu blöd ist:

Wieso maßt du es dir an, meine Arbeitseinstellung und meinen Rechercheaufwand zu beurteilen? Und wieso pöbelst du so rum ("Eine Schande für den Journalismus")?

Deinen Literaturtipp hättest du dir sparen können, ich besitze bereits Bücher zur "sauberen" Recherche.

Und es ist nun einmal so, dass 30 oder 40 Zeilen nicht die Welt sind. Da ist es oft sogar so, dass man Informationen nach der Wichtigkeit sortieren und dann auswählen muss. Ein Heimatforscher kann mir genau sagen, wie es zu dem Namen "In den Proffen" oder "Blutpfad" kommt (nur Beispiele). Der ist dann oft sogar der Einzige, der Infos darüber hat. Mehr Leute befassen sich damit nämlich überhaupt nicht. Oft gibt es also nur eine einzige Quelle. Die kann man in seinem Text dann auch nennen.
Und die Zeitung wollte eben "nur" einen puren Geschichtstext. Im Übrigen war sie dann sehr zufrieden mit meinen Artikeln und ich habe viele positive Rückmeldungen der Leser erhalten.

Überlass es also bitte meiner Einschätzung, ob ich genug recherchiert habe oder nicht. In diesem einen Fall sollte ich das wohl am Besten wissen.
DanielR ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.09.2008, 20:40   #42
Heidi
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Standard AW: Bezahlung für "Freie Mitarbeiter"?

Zitat:
Zitat von Reporterin Beitrag anzeigen
Es gibt keinen "wenig anspruchsvollen" Auftrag. Es gibt nur "wenig anspruchsvolle" Recherche.....
(...)
"Arbeitest du 30 Straßennahmen ab" um deine 25 Euro zu bekommen, oder willst du Journalist sein?
Für jeden qualifizierten Artikel gilt: In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.
Entschuldige mal, bei einer Serie über Straßennamen, was soll da bitteschön brennen? Also da hätte ich auch Probleme. Ich weiss ja nicht, für welche Auftraggeber du arbeitest, aber du musst großes Glück haben - würde ich nur Aufträge erfüllen, die mich interessieren, ich müsste mit 100 Euro im Monat auskommen (wenn es gut läuft).
Ich verstehe sowieso nicht, warum DanielR hier so abgewatscht wird - er sammelt erste Erfahrungen, lasst ihn doch! Die ganze Branche ist einfach dermaßen überlaufen, dass sich IMMER jemand finden wird, der mit wenig Geld zufrieden ist oder die Sache gar nicht des Geldes wegen macht. Es ist kontraproduktiv, Leute dafür zu verteufeln, dass sie sich mit fast nichts zufrieden geben, sie tun es häufig nicht freiwillig, sondern weil sie keine andere Chance bekommen. Wenn ich als Freie zu meinem Chefredakteur renne und mehr Geld will, habe ich Pech. Wenn ich um einen Pauschalistenvertrag bitte, ebenso. Warum? "Weil wir seit Jahren keine Pauschalisten mehr haben." Punkt. Suche ich nach Volontariaten, erreichen mich Angebote, bei denen es um 350 Euro im Monat geht, oder um 750 oder um 1000 und die ganz offensichtlich nichts weiter als verlängerte Praktika sind. Spätere Übernahme natürlich nicht garantiert.
Also was tue ich? Ich arbeite weiter für 50 Cent pro Zeile und 15 Euro fürs Bild und erackere mir im Monat 2000 Euro vor Steuern. Habe ich denn eine Wahl? Die Wahl haben doch wohl andere! Leute, die Hunderte von Bewerbungsmappen durchgehen und dabei von vornherein ausschließlich nach Überfliegern suchen. Die, die vor 15 oder 20 Jahren eingestiegen sind, jetzt bei guten Gehältern fest im Sattel sitzen und von denen unter heute herrschenden Bedingungen, schon was den Berufseinstieg anbelangt, wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte auch nur den Hauch einer Chance hätte.
Und die würde ich ehrlich gesagt gern einmal fragen, warum sie so geworden sind!
Heidi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2018, 16:47   #43
teddy007
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Standard AW: Bezahlung für "Freie Mitarbeiter"?

Hallöchen,

hier wurde sehr viel über "Zeilenhonorar" geschrieben aber darüber, wie viele Anschläge bzw. Zeichen (nebst Leerzeichen) eine Zeile im Durchschnitt hat / haben soll, konnte ich bislang nichts lesen, oder habe ich etwas ÜBER-lesen?

Es macht doch bestimmt einen Unterschied, ob ich für eine Zeile, für die ich vielleicht 20 oder 40 EURCt. erhalte 29 Zeichen / Spalte incl. Leerzeichen oder 70 oder mehr Zeichen / Spalte dafür schreiben muss.

Teddy
teddy007 ist offline   Mit Zitat antworten
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