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Recherchefragen - Investigativ In diesem Forum geht es um die journalistische Recherche. Recherchefragen Informationen, Kooperationspartner, alle Themen zur Recherche.

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Alt 22.04.2009, 14:13   #1
B.Meya
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Registriert seit: 22.04.2009
Beiträge: 1
Renommee-Modifikator: 0 B.Meya wird positiv eingeschätzt
Standard Sind texte als Schriftprobe okay?

Hallo ich bin neu hier, hab auch noch nicht soviel journalistische Erfahrung, ich brauche aber ien paar Schriftproben für ein Praktikum. Kann mir jemand helfen, ob die ganz okay sind, bzw was ich da noch verbessern kann.
Bitte nur ernstgemeinte Kommentare.
Danke

Robben Island

Nach Robben Island werden heute keine Sträflinge mehr gebracht. Stattdessen tummeln sich auf der Fähre, die von der V&A Waterfront mehrmals täglich davon schippert, internationale Touristen und ein bis zwei ehemalige Häftlinge.
Diese dienen nicht als Anschauungsmaterial für neugierige Weltenbummler. Sie führen die Gruppe und geben jeder Tour, auf die von der UNESCO zum Welterbe erklärten Gefängnisinsel, eine ganz persönliche und beeindruckende Note.
Was sich auf diesem idyllischen Eiland abspielte, 9 Kilometer vom südafrikanischen Festland entfernt, lässt viele Fragen aufkommen. Auf der Insel befinden sich neben dem Hauptgefängnisgebäude mehrere kleine Hochsicherheitszellen. Die Männer berichten von Essensentzug und Briefkontrollen. Von Prügeln, gebrochenen Fingern und Peitschenhieben.
Auf der Insel lebten neben den schwarzen Häftlingen auch die burischen Wärter mit ihren Familien. So gibt es auf der kleinen Insel auch Häuser, Kirchen, Schulen und eine kleine Krankenstation die heute von Kapstädtern aller Coloeur genutzt werden.
Es laufen spielende schwarze Kinder umher, die Stimmung in der kleinen Touristengruppe ist locker und fröhlich. Die Insel bietet außerdem eine unverwechselbare Fauna. Tiere wie die Elenantilope lassen sich, wie auf einer Safari in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.
Schließlich gelangt die Gruppe zu einem Kalksteinbruch. Die Stimmung wird ruhiger und die Führer der Gruppe beginnen wieder zu erzählen.
Hier wurden die politischen Gefangenen zur Arbeit gezwungen. In der Kalkwand befindet sich eine kleine Höhle, nicht besonders groß, aber man kann weit hineinsehen.
Einige der Gefangenen unter anderem Nelson Mandela, der berühmteste Sträfling und 1. Präsident des neuen Südafrika, berieten sich hier heimlich.
Diese Höhle war zur Zeit der Apartheid der wohl demokratischste Fleck in ganz Südafrika.
Hier wurden die Grundmauern für ein neues und faires Südafrika gelegt.
Vorbei am Souvenirladen, ein zwei Andenken gekauft. Die Gruppe begibt sich auf die Fähre, zurück in die Gegenwart.
Der Ausflug in die Vergangenheit bleibt für die Beteiligten unvergesslich.



























Aus dem Leben eines Au- pairs in Mexiko er Start


Nach schier endlosem Suchen, bin ich schließlich nicht wie erwartet und erhofft in Kapstadt oder Spanien angekommen, sondern in Mexiko. Ein Blick auf die Weltkarte gab mir die erhoffte Bestätigung. Ein Küstenort, und als Sahnehäubchen auch noch in der Karibik. Hatte sich die mühevolle Suche nach einer Au- pair Familie doch endlich ausgezahlt? Ich hatte nun was ich wollte. Ich würde mein Spanisch perfektionieren, meinen lang geplanten Auslandsaufenthalt umsetzen und in der Zeit viel Spaß haben.
So blauäugig wie ich an die Sache dranging musste ja schon am Anfang etwas schief gehen.
Als ich Ende August am Frankfurter Flughafen in die Boing 747 der Condor eingestieg, hatte mich die Vorfreude völlig gefangen. Meine Zweifel waren wie weggeblasen, die Tränen vom Abschied waren entgültig getrocknet.
Ich sah mich selbst schon am Strand liegen, Kokosnusssaft schlürfen und zwei süße Kindern fragen mich lieb auf Spanisch ob wir eine paar „Tacos“ und „Dulches“ essen gehen können.
Was für eine Fehleinschätzung, aber nicht umsonst sagt man, Weisheit braucht Zeit, oder was noch besser passt, danach ist man immer schlauer...
Doch jetzt erst mal halt. Meine Gedanken schweifen ab. Zwischen mir und Cancun lagen noch ein achtstündiger Flug quer über den Atlantik. Ich fliege sehr gerne. Ich liebe es zu fliegen und seid meiner frühsten Kindheit bin ich mit meiner Mutter um die halbe Welt gejettet. Ich liebe den Start, wenn die Maschine anfängt zu rasen und den Moment wenn sie sich von der Erde abhebt und man ganz genau das Gefühl im Bauch hat, jetzt kommt etwas neues und die Vorfreude ist kaum aufzuhalten. Ja ich liebe sogar das Essen im Flugzeug, die kleinen Menüs, in Alufolie, damit sie heiß bleiben, oftmals reichen sie gar nicht für meinen großen Hunger, aber ich liebe sie, weil ich das Fliegen liebe.
Meine Meinung hat sich aber unwiderruflich geändert, denn zwischen mir und dem mexikanischen Festland lagen zwei Fehlstarts und eine, gar nicht lustige Notlandung am Frankfurter Flughafen...
Der Blick aus dem Fenster , ich hatte einen Gangplatz ziemlich in der Mitte der Maschine, mit meinem Glück genau über den Turbinen, machte mich in dem Moment fast wahnsinnig. Da kamen doch tatsachlich Tropfen, kleine Kerosintropfen, wie der Pilot über Lautsprecher fachmänisch erklärte, aus der Turbine. Der Kapitän erklärte uns mit angespannter Stimme, was zu tuhen sei, falls ein Brand ausbricht, da eine Landung mit zwei vollen Kerosintanks immer eine hohe Gefahr aufweist, und deshalb würden wir jetzt erst mal 2 Stunden zwischen Kassel und Frankfurt kreisen. In diesen zwei Stunden hoffte ich die ganze Zeit nur inständig, das alles glatt geht und versuchte die Gedanken an Bilder von Flugzeugabstürzen aus meinem Kopf zu verbannen. Ich überlegte sogar kurz ob ich meine Mutter anrufen sollte und ihr sagen soll das ich sie liebe, aber das kam mir dann doch ein wenig zu dramatisch vor, schließlich erklärte uns der Pilot im Minutentakt, das es keinen Grund zur Panik gebe, was die Passagiere jedoch zum Gegenteil animierte. Einige liefen wild in den Gängen umher, andere beschimpften angsterfüllt die Besatzung.
Einzig mein Sitznachbar, so schien es mir zumindest, bewarte eine schon verwunderliche Ruhe. Der Engländer, mit indischen Wurzeln war auf den Weg nach Cancun, um danach in den Regenwäldern Südamerikas zu verschwinden. Während der Notlandung in der Mainmetropole bat er mir Reiscracker und eine Banane an. Während draußen ungefähr zwanzig überdimensionale Feuerwehrautos auf uns zu rasten, erzählte er das er wegen dem verdammten Flug ein Konzert von Neil Young verpasst hatte. Wär er doch ein paar Tage später geflogen. Nachdem das Flugzeug evakuiert war, stand den meisten die Ratlosigkeit ins Gesicht geschrieben. Neben der Freude, das alles noch mal gut gegangen ist, mischten sich schnell gellende Stimmen, das der Karibikurlaub nun zwei Tage verkürzt sei und doch eine Sammelklage gegen Condor eingelegt werden solle. Paradoxerweise passierte am darauffolgendem Tag genau das gleiche noch mal. Der technische Defekt, das Leck im Kerosinstank, war anscheinend doch noch nicht behoben und genau in dem Moment, wo ich eigentlich hätte Vorfreude verspüren müssen, wurde das Flugzeug wieder langsamer, bremste und blieb schließlich einige Kilometer neben der Startbahn stehen. Diesmal erklärte der Kapitän, hörbar ärgerlich, das jenes Problem noch nicht behoben sei und der Flug sich erst mal auf eine unklare Zeit verschieben würde. Ein anderes Flugzeug habe uns auf den auslaufenden Treibstoff aufmerksam gemacht.
Nach diesem Schock war meine Vorfreude schon etwas spärlicher und beim dritten Abschied am Flughafen Terminal kam ich mir schon ein bisschen lächerlich vor, den die Aussicht das ich anstatt den Atlantik zu überqueren wieder auf deutschem Boden ankomme, war in diesem Moment für mich unwahrscheinlich hoch.
Trotz aller Zweifel befanden sich meine Beine nach acht Stunden entspanntem Flug auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Eine tropische Brise wehte meine stressigen Gedanken wunderbar sanft weg (...)
Der Alltag kam langsam aber unaufhaltsam. Nach einer herzlichen Begrüßung in meinem neuen Zuhause, erwarteten mich nach einem Wochenende zur Eingewöhnung, an dem ich leider krank wurde und dies dann komplett in meinem Aupair Zimmer verbrachte, der Alltag eines Au-pairs. Wenn ich rückblickend an die Zeit denke hatte ich mit meiner Familie einen richtigen Glücksgriff.
Meine Gastfamilie war so menschlich und das machte es mir leichter mich dort schnell wohl zufühlen. Anke, eine große sportliche Deutsche mit roten Haaren und Mauricios, ein stämmiger lustiger Mexikaner aus Puebla waren die Oberhäupter der Familie. Dazu kamen der achtjährige Yannik, der immer, wirklich immer beschäftigt werden wollte und Lynn, „la princesa de la familia“ der absolut niemals ein Wunsch abgeschlagen wurde. Deshalb kam es schon oft vor das wir zum Spielplatz verkleidet als Prinzessin gegangen sind, oder die gute Nachtgeschichte vom deutschen in spanische übersetzt wurde und umgekehrt.
„Coco“ und „Pina“, die beiden Labradore und der Hauskater „San Dia“ machten das Bild dieser bunten Truppe komlpett. Und mitten drin :Ich.
(...)
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