Loveparade Press Release 10.04.01
Was sagt Ihr zu diesem Hickhack?
Ich finde es nur peinlich für Berlin.
“Berlin will die Loveparade, die Loveparade will Berlin!”
Nach wie vor geben wir einer kooperativen Lösung den Vorzug. Deshalb haben wir den Vorschlag eines Streckenkompromisses für den 14. Juli unterbreitet, der zur Stunde förmlich bei der Versammlungsbehörde eingereicht wird.
Dieser Ihnen bereits bekannte Kompromiss stellt eine zukunftsfähige Lösung dar.
Er führt zu einer Entlastung des Tiergartens, woran nicht nur der Anwohnerinitiative, sondern auch uns gelegen ist.
Er erhält den bewährten Sicherheitsstandart der Veranstaltung, woran uns im Sinne unserer Teilnehmer sehr gelegen ist.
Und er gibt auch der Anwohnerinitiative die Möglichkeit, ihr Demonstrationsanliegen am gewünschten Ort vorzutragen.
Eine einvernehmliche Lösung für den 14. Juli hat für uns die Priorität, da sich sowohl die Besucher als auch Berlin auf diesen Termin eingestellt und bereits unfangreiche Vorkehrungen getroffen haben.
Wir begrüßen die Ankündigung der Senatsinnenverwaltung, diesen Vorschlag nunmehr wohlwollend zu prüfen.
Sollte das Nebeneinander beider Versammlungen bei aller vernünftiger Abwägung nicht zu realisieren sein, bliebe noch der ebenfalls von der Versammlungsbehörde ins Spiel gebrachte 21. Juli als Ausweichtermin.
Vorteile bringt eine solche Verschiebung indes für niemanden, würde von uns jedoch als Notlösung akzeptiert werden.
Für alle Beteiligten ist jetzt eine rasche Entscheidung wünschenswert.“
Loveparade-Sprecher Enric Nitzsche, Pressekonferenz Loveparade, Berlin 10. April 2001
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