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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 05.02.2007, 18:32   #1
Ihns
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Standard Neu als Freier - und jede Menge Fragen

Hurra, ich bin jetzt auch ein freier Journalist, mehr oder weniger jedenfalls. Ich habe nach dem gerade erfolgten Abschluss meines Studiums nun beschlossen (notgedrungen), mich zunächst als Freier durchzuschlagen, nebenbei natürlich auf der Suche nach Festanstellung oder Volontariat. Hierbei haben sich in den letzten Wochen jedoch eine ganze Menge an Fragen angesammelt, mit denen ich nun gerne die hier Anwesenden beglücken möchte.

Mich würden hier natürlich Tip(p)s und Ratschläge von Anderen interessieren, vor allem auch eine allgemeine Beurteilung meiner speziellen Lage – manchmal habe ich das Gefühl, dass alles rabenschwarz aussieht, und manchmal finde ich, dafür dass ich gerade erst mein Studium beendet habe, sieht das doch alles gar nicht so übel aus. Vielleicht erst einmal ein paar Eckdaten:

Ich bin noch 28, habe vor einigen Wochen das Studium mit „sehr gut“ abgeschlossen, die Fächerkombination geht aber eher in Richtung Taxifahren (Politik und Sport), so dass die Note wohl wenig hilfreich ist. DJV-Mitglied seit geraumer Zeit (schicker Plastikpresseausweis seit letztem Jahr…)

Mehr oder weniger über das ganze Studium hindurch habe ich parallel journalistisch gearbeitet, zunächst bei einer Wochenzeitung, später dann bei einer (hundsmiserabel zahlenden) kleineren Tageszeitung, über freie Mitarbeit im Regionalteil einer der beiden großen deutschen überregionalen Tageszeitungen hin zu Praktika bei einem lokalen TV-Sender sowie einem ÖR TV-Sender, bei dem ich im Anschluss an das Praktikum hin und wieder frei mitarbeiten konnte.

Zurzeit arbeite ich überwiegend über eine Agentur für eine recht profilierte und sehr große Onlineseite und schreibe dort News, Feature etc., sowohl auf Deutsch, als auch auf Englisch. Nur zum Verständnis – der sehr bekannte und wohlsituierte Websitebetreiber hat für verschiedene Bereiche dieser Website unterschiedliche Agenturen unter Vertrag genommen, und für eine dieser Agenturen arbeite ich.

Nun möchte man meinen, dass das Honorar bei einem so bekannten übergeordneten Betreiber zumindest angemessen ist, aber meines Erachtens ist es das nicht (natürlich weiß ich nicht, wie viel davon die Agentur in die Tasche streicht). Überhaupt wundert mich, dass es hier im Forum keine Diskussion über Tagessätze oder Honorare gibt, denn auf diesem Punkt bin ich noch sehr unerfahren. Wenn ich die Honorarempfehlungen des DJV lese, so muss ich doch meist nur bitter lachen, denn da steht zum Beispiel eine Empfehlung eines Tagessatzes von 200-600 Euro für Online-Medien. Bahnfahrten sind per 1. Klasse zu bezahlen, Flugtickets in der Business-Klasse – da kann man nur herzlich lachen, oder sieht das jemand anders? Wenn ich mal die Bahn für einen meiner Aufträge nutzen muss, so ist dies aus dem Tagessatz (von dann 200 Euro) von mir selber zu tragen.

Die freie Mitarbeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunkhaus brachte einen Tagessatz (je nach Aufgabe) zwischen 110 und 220 Euro, das Zeilenhonorar bei der großen Tageszeitung betrug 1 Euro pro Zeile (was ich als fair empfand), und mein Tageshonorar bei der Agentur nun beträgt etwa 100 Euro pro Tag, zzgl. Mehrwertsteuer. Das empfinde ich als sehr mager. Das positive daran allerdings ist, dass ich ca. 16 feste Arbeitstage dort im Monat bestreiten kann, und durch einige Aufträge auf dieser Website, die extra entgolten werden, so auf ca. 2000 Euro pro Monat + Mwst. komme, eventuell kann es auch etwas mehr als das werden. Im Prinzip kann man sagen, dass ich vier oder fünf Tage die Woche für diese Agentur arbeite – das ist natürlich trotz der geringen Tagessätze irgendwo auch ein Vorteil, denn dieses Geld ist relativ sicher und fest einplanbar. Dazu kommen noch ca. 100 Euro im Monat (mal mehr, mal weniger) durch einen kleinen Nebenjob (journalismusfremd).

Allerdings muss man auch sagen, dass ich über keinerlei Vertrag oder sonst irgendetwas in schriftlicher Form mit dieser Agentur verfüge – will man mich dort morgen nicht mehr haben, war’s das für mich. Eine journalistische Ausbildung im klassischen Sinn (Volontariat) habe ich bisher nicht, alles was ich gelernt habe, erfolgte durch „Learning-by-doing“, so dass ich zu meinem Bedauern leider keine Fähigkeiten z.B. in Moderation oder dem Erstellen von Radiobeiträgen habe. Ich suche jetzt natürlich neben der Agentur noch nach 1-2 weiteren, journalistischen Auftraggebern, eventuell geht wieder etwas bei dem öffentlich-rechtlichen Rundfunkhaus oder der Tageszeitung.

Wer bis hierhin gelesen hat, dem danke ich schon mal für die Aufmerksamkeit und bitte ihn/sie, nun vielleicht auch noch die eigentlichen Fragen zu beantworten:

a) Wie sind so eure Erfahrungen als Freie, gerade am Anfang? Wie viel besser/schlechter standet ihr da, kann ich es so überhaupt wagen, diesen Weg weiterzugehen? Wenn man den „Journalist“ liest, hat man manchmal den Eindruck, dass man sich als Freier am besten gleich den Strick nehmen sollte, andererseits denke ich manchmal, dass diese Art der Berichterstattung beim DJV auch durchaus die Lage schwärzer malt, als sie ist.

b) Was sind Eure Erfahrungen mit Honoraren und Tagessätzen? Gibt es einen „realistischen“ Vergleich irgendwo im Netz, denn das, was beim DJV angeben wird, hat meines Wissens mit der Realität leider nicht viel zu tun (oder ich hatte bisher fast immer Pech).

c) Wie schafft Ihr es, verschiedene Auftraggeber unter ein Dach zu bringen – bei mir war es zum Beispiel so, dass ich zweimal bei dem ÖR einen Auftrag absagen musste, da ich vorher schon einen Arbeitstag bei der Agentur zugesagt hatte – seitdem herrscht Funkstille mit Aufträgen vom ÖR.

d) Wie findet man neue Aufträge als freier Journalist? Ich weiß die Frage ist etwas plump, aber mich interessieren Praxiserfahrungen, allgemein weiß ich auch, dass man in einer Redaktion einfach mal anrufen könnte. Wo findet man zum Beispiel neue Aufträge im Onlinejournalismus – meine momentane Agentur ist mir quasi „in den Schoss gefallen“?

e) Zu allem Überfluss darf ich mich nun ja auch noch krankenversichern – die Gretchenfrage ist natürlich: gesetzlich (mit der KSK) oder privat? Die private wäre jetzt günstiger, aber ich höre immer wieder Horrorszenarien, dass diese später sehr, sehr viel teurer wäre, als die gesetzliche. Wie denkt ihr darüber? Ich habe natürlich hier im Forum die Suchfunktion benutzt, aber die meisten Beiträge dazu waren schon recht alt.

f) Wie steht ihr zur DJV-Mitgliedschaft? Den PA erhält man ja auch als Nichtmitglied (bei entsprechender Berufstätigkeit), und die Beiträge sind ja auch nicht gerade günstig.

g) Da ich ab und zu auch Artikel sehr zeitnah vom Laptop aus verschicken muss oder vorher ca. 30 Minuten mobil im Internet recherchieren muss, wollte ich wissen, ob jemandem eine gute mobile UMTS Lösung (habe kein UMTS Handy, bräuchte also ein solches oder eine Karte) bekannt ist, die pro Monat etwa 4-6 Stunden genutzt wird, und möglichst nicht mehr als 10-14 Euro kosten sollte. Ideen?

h) Was empfehlt Ihr in meiner jetzigen Situation an beruflichen, eigenständigen Weiterbildungen? Ich kann eigentlich nur schreiben… Das ist auf die Dauer vielleicht etwas wenig.

i) Wie sieht es mit der steuerlichen Absetzbarkeit von einem Teil der Wohnungsmiete und den Betriebskosten der Wohnung aus, da ich sehr viel von zu Hause aus arbeite (ca. 30 Stunden die Woche). Was genau kann man zu welchem Teil absetzen von Internet- und Telefonkosten? Wie sieht es mit Benzin- und Autokosten ganz generell aus? Wenn ich ehrlich bin, nutze ich das Auto zurzeit relativ wenig beruflich, inwiefern muss man das nachweisen?

j) Was sind Eure Erfahrungswerte, wie viel bleibt von diesen ca. 2000 Euro + X nach Abzug der Einkommenssteuer übrig?

k) Empfiehlt sich eine eigene Homepage zur Akquise von Aufträgen? Wer von Euch so etwas hat – habt ihr damit wirklich schon was an Land geholt?

Ich weiß, viele, teils sehr detaillierte Fragen, aber ich hoffe ich bringe damit vielleicht eine Diskussion in Gang und ihr könnt mir vielleicht ein bisschen helfen. Danke!
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Alt 06.02.2007, 07:20   #2
christine
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Standard AW: Neu als Freier - und jede Menge Fragen

Bin in Eile, darum erst einmal nur zwei Antworten:

e) Über die KSK bekommst Du nicht nur eine Krankenversicherung und vor allem zahlst so viel wie ein Arbeitnehmer, also nicht den vollen Satz.

f) Du hast als DJV-Mitglied auch eine berufliche Rechtsschutzversicherung.

f + h) Vier Landesverbände des DJV veranstalten regelmäßig Konferenzen für Freie - ein Besuch lohnt sich. Seminare für Freie mit Wolfgang Kiesel lohnen sich auch. Gegebenenfalls kontaktiere ihn direkt, weil er nicht nur für den DJV als Referent tätig ist. Du findest ihn im Netz.

Zwei Literaturhinweise: Wolfgang Kiesel (Hrsg.) "Von Beruf frei" sowie Goetz Buchholz "Ratgeber Freie", einen davon solltest Du Dir zulegen.

http://www.mediafon.net
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Alt 06.02.2007, 13:16   #3
christine
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Standard AW: Neu als Freier - und jede Menge Fragen

Zum Thema Versicherungen: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung brauchst Du auch, und es lohnt sich gerade für Leute mit Hochschulabschluss auch, sich mal nach der freiwilligen Arbeitslosenversicherung zu erkundigen. Infos findest Du dazu bei der Arbeitsagentur und beim DJV.

g) Als Freiberufler wird bei Dir für ein UMTS-Mobiltelefon und einen internetfähigen Rechner die Rundfunkgebühr nochmals fällig, auch wenn Du bereits GEZ für Radio oder Radio und Fernsehen zahlst. (Die Berichterstattung und öffentliche Debattedazu hast Du ja sicherlich verfolgt.)

i) Was die Telefonkosten, die man als freier Journalist absetzen kann, so weiß ich von einem Richtwert von 70 Prozent. Wenn es mehr sein soll, verlangen die Finanzämter meist einen Einzelverbindungsnachweis. Arbeitszimmer kannst Du als Freier absetzen, auch mit dieser Pauschalsumme. Die Regelung mit dem häuslichen Arbeitszimmer wurde zu diesem Jahr geändert, d.h. Lehrer usw. können das nicht mehr absetzen, aber freie Journalisten schon, denn die haben in der Regel keinen anderen Arbeitsplatz. Das Arbeitszimmer 100 Prozent steuerlich abzusetzen, empfiehlt sich im Hinblick auf die Hausratversicherung nicht, denn dann müsstest Du Deinen PC usw. extra versichern.

j) Das hängt doch auch von Deinen Betriebsausgaben ab, Du versteuerst doch Deine Gewinne. Du solltest Dir auf jeden Fall jeden Monat Geld für die Steuer zurücklegen.
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Alt 06.02.2007, 13:34   #4
Ihns
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Standard AW: Neu als Freier - und jede Menge Fragen

Vielen Dank schon mal für diese Antworten.
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Alt 06.02.2007, 17:24   #5
julia
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Standard AW: Neu als Freier - und jede Menge Fragen

ich mach dazu gerade ein dreitägiges Seminar. Die ganze Existenzgründung find ich so komplex, dass sich die Investition in so nen Kurs schon lohnt.
Auf alle Fälle find ich lohnt die DJV-Mitgliedschaft, denn da wirst du auch im Einzelfall beraten.
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Alt 06.02.2007, 20:25   #6
christine
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Standard AW: Neu als Freier - und jede Menge Fragen

Ist Wolfgang Kiesel einer der Referenten?


Die Seminare für Freie an der ABP sind auch nicht so teuer.

Geändert von christine (07.02.2007 um 22:22 Uhr).
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Alt 07.02.2007, 12:50   #7
julia
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Standard AW: Neu als Freier - und jede Menge Fragen

Zitat:
Zitat von christine
Ist Wolfgang Kiesel einer der Referenten?
Die Seminare für Freie an der ABP sind auch nicht so teuer.
zweimal JA

so,
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Alt 07.02.2007, 20:54   #8
christine
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Standard AW: Neu als Freier - und jede Menge Fragen

Der ist gut und nett. Und Du hast gerade das Seminar an der ABP besucht.
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Alt 07.02.2007, 22:01   #9
julia
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Standard AW: Neu als Freier - und jede Menge Fragen

Zitat:
Zitat von christine
Und Du hast gerade das Seminar an der ABP besucht.
ach, echt?
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Alt 07.02.2007, 22:24   #10
christine
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@ Julia: Die Bemerkung über die Preise der ABP richtete sich gestern doch gar nicht an Dich, sondern an Ihns. Dass Du das aber auf Dich bezogst, habe ich jetzt erst kapiert. Ich habe jetzt mal da oben noch zwei Leerzeilen reingehauen, damit es eindeutiger wird.
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Alt 17.02.2007, 18:12   #11
Kris23
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Standard AW: Neu als Freier - und jede Menge Fragen

Hi Ihns,

Zu f) Ein freier Journalist bei dem ich mal ein Seminar zur freien Berufstätigkeit als Journalist besuchte verwies darauf, dass neben den anderen Verbänden die DJU wohl eher was für Freie ist. Empfohlen im Allgemeinen hat er für Anfänger eben die DJU oder DJV. Ausschließliche Zeitungs-/Zeitschriftenverbände, sind ja wohl eher nicht ratsam für Dich, wenn Du Dich neben online auch ohnehin noch weiter orientieren möchtest.

Zu e) Der in f) genannte Journalist hat übrigens auch die KSK zur Absicherung empfohlen.

Zu Deinen Einnahmen: den Darlegungen des besagten Journalisten nach zu urteilen, die ich Dir jetzt leider nicht alle 100pro wiedergeben kann, scheinst Du mit Deinen Gesamteinnahmen ziemlich gut zu liegen. Auch dafür, dass Du quasi gerade von der Uni kommst und eben wie die Meisten nur durch learning-by-doing und Eigeninitiative bis dahin gekommen bist. Aber vll gibt es noch andere Annahmen und praktischere Erfahrungen anderer Mitglieder.

Zu h) Für den TV Bereich einführend und für den Anfang vll Seminare bei einem Offenen Kanal in Deiner Nähe.
Für Rundfunk vll am ehesten noch mal ein Einführungspraktikum bei einem Lokalsender mit anschließender freier Mitarbeit (wie sicher erwartet und bekannt) oder falls bei Dir auch nach Studienabschluss die Möglichkeit besteht: bei einem Campusradio. Da bestünde ja auch irgendwann die Möglichkeit der Moderation und dort gibt es in der Regel Workshops von Erfahreneren zu den Techniken (Schreiben für den Hörfunk und digitale Aufnahme- und Schnitttechniken).
Um Dich wieder über die uns bekannte Methode, des sich selbst weiterbringens fortzubilden, könntest Du Dich ja vll mit Open Source (Audacity – einiges davon auch schon im Forum) auseinandersetzen.
Literaturvorschläge: Walther von La Roche/Axel Buchholz (Hrsg): Radiojournalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk. ISBN: 3-471-78040-8 und Michael Rossié: Sprechertraining. Texte präsentieren in Radio, Fernsehen und vor Publikum. ISBN: 3-471-78568-X
Wie toll die wirklich sind kann ich noch nicht sagen. Ersteres scheint viel versprechend, auch von den dort vermerkten Autoren. Letzteres kenne ich selbst noch nicht genauer.

Zu j) Sorry, das hängt glaub ich von zu vielen Faktoren ab. Könntest Du aber vll mit einer Bürgerabteilung zum Thema Steuern klären. Die geben zwar nicht wirklich Tipps, wie Du möglichst viel Geld für Dich rausholst, aber können vll grundlegende Fragen klären und wenn Du schon Fragen hast was Du vll absetzen kannst, machen sie wohl auch keine Falschangaben. Aber freiwillig weisen sie Dich eben nicht unbedingt drauf hin. Diese Beratungsmöglichkeiten gibt es eigentlich von dem Finanzamt vor Ort.
Auf der Page der DJU gibt es, falls Du das noch nicht gesehen hast, auch einen Lohnsteuerservice von verdi sowie Steuertipps.

VG!

Geändert von Kris23 (17.02.2007 um 18:18 Uhr).
Kris23 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2007, 18:35   #12
christine
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Standard AW: Neu als Freier - und jede Menge Fragen

Zitat:
Zitat von Kris23
Zu f) Ein freier Journalist bei dem ich mal ein Seminar zur freien Berufstätigkeit als Journalist besuchte verwies darauf, dass neben den anderen Verbänden die DJU wohl eher was für Freie ist. Empfohlen im Allgemeinen hat er für Anfänger eben die DJU oder DJV.
Einige Landesverbände des DJV bieten auch regelmäßig Seminare für Freie an, die ziemlich gut sind.

Zitat:
Zitat von Kris23
Literaturvorschläge: Walther von La Roche/Axel Buchholz (Hrsg): Radiojournalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk. ISBN: 3-471-78040-8 und Michael Rossié: Sprechertraining. Texte präsentieren in Radio, Fernsehen und vor Publikum. ISBN: 3-471-78568-X
Wie toll die wirklich sind kann ich noch nicht sagen. Ersteres scheint viel versprechend, auch von den dort vermerkten Autoren. Letzteres kenne ich selbst noch nicht genauer.
Ich kenne beide Bücher und finde sie gut. Mit Rossié kann man, gerade als Anfänger, auch mehr anfangen als mit dem allseits gepriesenen Wachtel.

Zitat:
Zitat von Kris23
Auf der Page der DJU gibt es, falls Du das noch nicht gesehen hast, auch einen Lohnsteuerservice von verdi sowie Steuertipps.
Lohnsteuer zahlen nur angestelle Journalisten.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2007, 18:54   #13
Kris23
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Zitat:
Zitat von christine
Lohnsteuer zahlen nur angestelle Journalisten.
...der dort angebotene Steuerrechner oder ähnliches ist dann für einen Freien total untauglich? (bin dort kein Mitglied und habe mit sowas noch nicht gearbeitet und kann das so nicht verfizieren)
Kris23 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2007, 19:06   #14
christine
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Ich weiß es nicht, ich bin kein DJU-Mitglied. Aber das lässt sich ja problemlos erfragen, wie das mit einem Steuerservice für Freie ist. Und die Steuertipps für Journalisten müsste es allemal geben.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2007, 11:00   #15
Kris23
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Genau - Steuertipps und soziale Versorgung s. auch hierüber.
Kris23 ist offline   Mit Zitat antworten
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