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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Wurden Deine Praktika bezahlt?

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Alt 24.05.2007, 09:22   #16
Sisilinha
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Renommee-Modifikator: 12 Sisilinha wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Bezahlung Praktika

Zitat:
Zitat von lasse
Aber insgesamt halte ich das Angebot für nicht schlecht, vor allem auch, weil du noch deine Texte bezahlt bekommst. Solltest du da den normalen Honorarsatz erhalten, läge deine Vergütung ja schon deutlich über 500€.
Das sind Rattenfänger-Methoden. Erst heisst es, man bekommt nix, dann lehnt man ab, dann bieten sie plötzlich doch Geld. Und das ist nicht viel, denn mit einem Uniabschluss in der Tasche und guten Referenzen lass ich mich nicht mehr verheizen.
Vor allem die Aussicht auf ein Volo, für das aber nur "die besten Praktikanten" in Frage kommen, ALLER Redaktionen wohlgemerkt, wie man erst auf Nachfrage erfährt....
Ne du, sorry. Ich hab mittlerweile wirklich viel gemacht in diesem Bereich.
Irgendwann ist Schluss. Ich hab genug von Dumping-Praktika etc. Ein Redaktuer hat mir mal gesagt, dass sie Praktikanten durchaus was zu zahlen bereit sind - wenn die Praktikanten dementsprechend Forderungen stellen würden. Leider sind die meisten aber gradezu unterwürfig oder zumindest so unendlich dankbar, ein Praktikum machen zu dürfen, dass sie zu allem Ja und Amen sagen. Und ich rede jetzt nicht von Schülerpraktikanten, sondern von Studenten kurz vorm Abschluss oder gestandenen Journalisten mit Berufserfahrung!

Sobald jemand für Arbeit nicht entlohnt oder gar drauf zahlen muss, geht irgendwas schief. Für ein oder zwei gute Praktika kann man das mal machen, gerade am Anfang. Bei Schnupperpraktika in der Schule sowieso.

Wer das aber mit 30 noch macht, wird nicht mehr für voll genommen.
Sisilinha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2007, 13:58   #17
genickstarre
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Standard AW: Bezahlung Praktika

Ich glaube auch, dass jemand, der mit 30 noch unbezahlte Praktika macht, von Redakteuren nicht ernst genommen wird. Da kommen doch Fragen auf... Sisilinha hat da ganz Recht, sich nicht mehr für dieses Spiel herzugeben.

Prinzipiell finde ich, gehen die Lebensentwürfe der Kollegen hier ziemlich auseinander. Auf der einen Seite jene, die sich nichts mehr gefallen lassen wollen und lieber ewig Freie bleiben, als noch ein einziges mies bezahltes Praktikum mit möglicher "Volo-Chance" anzunehmen.
Die anderen, die völlig verzweifelt schließlich bei Verlagen anheuern, zu denen sie eigentlich nie nie niemals gehen wollten, aber einfach nicht mehr warten wollen.
Und dann wieder solche, die sich jahrelang ausbeuten und wie Fußabtreter behandeln lassen, nur damit sie dann vielleicht irgendwann nach zehn Jahren beim Arbeitgeber ihrer Träume anfangen dürfen.

Ich persönlich finde, dass man jemandem, der sich ausbeuten lässt, nicht vorwerfen kann, den Markt zu zerstören. Wenn es um Lebenslauf und Karriere geht, ist eben jeder sich selbst der nächste.
Ich selbst habe nicht vor, zehn Jahre zu warten, bis sich irgendwann ein Redaktuer meiner erbarmt und mich für zwei Jahre Probezeit nimmt.
Ich würde aber auch nicht ewig Kompromisse schließen und am Ende bei irgend einem Schund-Blatt landen. Da könnte ich wahrscheinlich nicht mehr in den Spiegel sehen.
Aber ich bin sicher bereit, für eine Stelle auch nach Griechenland, Dänemark oder Australien zu gehen. Überall gibt es deutschsprachige Zeitungen.
Na klar, das ist dann vielleicht nicht die renommierteste, bekannteste, prestigeträchtigste Stelle. Aber ich will doch nicht Journalistin werden, um mich im Prestige meines Jobs zu sonnen. Dann wird man doch lieber Feuerwehrmann oder was sonst so beim Volk beliebt ist. Journalisten sind im allgemeinen eh nicht sehr angesehen. Und von Prestige kann ich mir nichts kaufen.

Ich denke, man muss nur ein bisschen offen bleiben. Beiträge schreiben kann ich online, für ein Magazin, einen Podcast, Internet-Fernsehen, Fernsehen, Radio... Solange ich die Aufbereitung der Themen mit meinem Qualitätsanspruch vereinen kann, was spricht dagegen?
Leute, die jammern: Ich habe ein tolles Volo beim Radio bekommen, aber ich wollte doch immer zum Fernsehen. Was für ein Jammer. Wirklich herzerweichend.

Jeder muss für sich selbst entscheiden, für welchen Hungerlohn er arbeiten und wie lange er anderen in den Arsch kriechen möchte. Ich habe nicht vor, mir das gefallen zu lassen. Dafür bin ich wohl zu wenig ehrgeizig.
genickstarre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2007, 14:02   #18
lasse
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Standard AW: Bezahlung Praktika

Das mag ja alles stimmen. Aber sind 500€ + Artikelhonorar wenig Geld für ein Praktikum? Das fände ich spannender zu diskutieren, als die Frage, OB man etwas bekommen sollte. Denn in diesem Punkt sind sich eh fast alle einig .
lasse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2007, 17:22   #19
genickstarre
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Standard AW: Bezahlung Praktika

Ich weiß, dass sich 500 Euro für euch gar nicht schlecht anhören. Bei uns in Tirol ist es aber üblich, dass man für ein (Ferial)Praktikum um die 700-900 Euro bekommt (als Assistentin beispielsweise, oder in einer Bank: da bekommst du schon mal 1200+2 Urlaubstage). Allerdings sind das eben andere Berufe. Ich finde aber, dass 492 Euro (soviel blieb mir nach Abzug der Sozialversicherung) für eine 40 Stunden Woche mit sehr viel Eigenverantwortung und einer Arbeit, die zumindest einen halben Redakteur ersetzt, nicht gerade berauschend.
Dass ich Artikel, die noch im Monat darauf veröffentlicht wurden, dann zu meinem Honrar als Freie dazu bekam, lag einzig daran, dass meine nette Chefin von meiner Arbeit überzeut war und es gerecht fand, mir ein wenig dazu zu geben. Da hatte ich eben Glück.
Insgesamt (nur durch diese Ausnahmeregelung) habe ich aber gleich viel verdient, wie jeder andere, der ein Monat lang Praktikant ist, aber keine Überstunden macht und gratis Fotomaterial stellt.
Aber ich muss ehrlich sein: Ich hätte dort auch für einen Hungerlohn gearbeitet. Warum? Weil ich wirklich gefordert war, extrem viel dazu lernen konnte und keine einzige Frage unbeantwortet blieb. Ich fühlte mich einfach sehr wohl dort und konnte mich auch bei Redaktionssitzungen immer einbringen. Diese Praktikum hat mich weiter gebracht. Noch jetzt profitiere ich davon, weil ich als Freie durch die starke Präsenz jetzt viel mehr Aufträge bekomme, was sich im Endeffekt für mich wirklich rechnet.

Ich bin sehr, sehr gut ausgestiegen mit meinen insgesamt 800 Euro. Davon habe ich mir übrigens gleich eine neue Kamera gekauft, als geschäftliche Investition sozusagen...
genickstarre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 10:26   #20
Malina
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Standard AW: Bezahlung Praktika

Zitat:
Zitat von genickstarre
Ich weiß, dass sich 500 Euro für euch gar nicht schlecht anhören. Bei uns in Tirol ist es aber üblich, dass man für ein (Ferial)Praktikum um die 700-900 Euro bekommt (als Assistentin beispielsweise, oder in einer Bank: da bekommst du schon mal 1200+2 Urlaubstage).
Was ist ein Ferial-Praktikum? Hat das mit Ferien zu tun? Semesterferien?

Und ansonsten: Sehr gut! Natürlich sind 500 Euro NICHT viel Geld!
@ Lasse: Bedenke bitte, wir reden hier IMMER von B-R-U-T-T-O.
Das heißt, Du kriegst NICHT 500 Euro auf die Hand.

Oder hat hier jemand von netto gesprochen?

Herzliche Grüße
Malina
Malina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 10:28   #21
lasse
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Standard AW: Bezahlung Praktika

Das ist nett Malina, aber als Kaufmann ist mir schon bewusst, dass es einen großen Unterschied zwischen brutto und netto gibt .

Liebe Grüße
Lasse
lasse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 10:32   #22
Malina
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Standard AW: Bezahlung Praktika

Zitat:
Zitat von lasse
Das mag ja alles stimmen. Aber sind 500€ + Artikelhonorar wenig Geld für ein Praktikum? Das fände ich spannender zu diskutieren.
Von was reden wir: Vollzeitbeschäftigung?

Rechne einfach mal für Dich aus, wieviel Dir netto von 500 Euro übrig bleibt.
Und dann halte mal Deine Miete, Deine Nebenkosten, Essen, Trinken, Kleidung, Auto, Versicherungen und vielleicht noch ein Telefon, DSL und ein Handy dagegen.

Ne Wohnung kostet vielleicht 300 Euro, Essen und Trinken dann noch 200 oder so, Dein Auto, die Versicherungen, Dein Handy, Dein Festnetztelefon, uuuups, ich bin ja schon über die verfügbaren 500 rüber. Und das war B-R-U-T-T-O!!
Sieht wohl schlecht aus, wenn man für Vollzeit nur 500 Euro bekommt und davon leben will!
Und was soll man sonst noch groß machen, wenn man doch schon Vollzeit beschäftigt ist?

Ich danke übrigens sehr für die Erfahrungen aus Tirol. Sehr gut. Sehr attraktiv.

Herzliche Grüße
Malina
Malina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 10:34   #23
Malina
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Standard AW: Bezahlung Praktika

Zitat:
Zitat von lasse
Das ist nett Malina, aber als Kaufmann ist mir schon bewusst, dass es einen großen Unterschied zwischen brutto und netto gibt .

Liebe Grüße
Lasse
Ahja und was bleibt dann von den 500 für Dich übrig?

Kannst DU davon leben?

Ich kann es nicht fassen, wie Du ernsthaft darüber diskutieren willst, ob 500 Euro wenig zum Leben sind oder nicht.

Grüße
Malina

P.S.: Du bist Kaufmann? Also hast Du ein Geschäft? Oder wie?
Kaufmann im Sinne des HGB?
Malina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 10:58   #24
punky
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Standard AW: Bezahlung Praktika

Zitat:
Zitat von Sisilinha
Hallo Libelle,

Selbst mit einem 1er-Studiumabschluss wurden mir immer wieder unbezahlte Praktika mit der Aussicht auf ein Volo angeboten.
Ein besonders unmoralisches Angebot habe ich von der Zeitschrift "Freundin" aus München bekommen. Ich hatte einfach eine Initiativ-Bewerbung an den BURDA-Verlag geschickt und eines Tages kam eben der Anruf aus der "Freundin"-Redaktion. Jetzt schnallt euch an, das ist der Hammer:

Meine Bewerbung, flötete die Freundin-Frau am Hörer, hätte ihnen ja soo gut gefallen. Sie bekämen ja so viele Bewerbungen, und von über 100 derzeit vorliegenden hätten sie sich nur zwei rausgepickt.
"Da fühle ich mich aber geehrt, was sind denn ihre Auswahlkriterien, wenn ich fragen darf?"

- "Also, unsere Praktikanten müssen mindestens schon 3 Praktika im Medienbereich gemacht haben, damit da auch schon Erfahrung bei ist."

WIE BITTE??? Gut, zufällig hatte ich schon 389 Praktika, aber HALLO?

Das Praktikum sollte 6 Monate gehen - unbezahlt, und das in München, der günstigsten Stadt Deutschlands.

P.S.: ich habe dann dankend abgelehnt - und klar gesagt, dass ich ein Volo suche und kein Praktikum.
.

Dass die Journalistenschule ihre Volontäre nur aus ehemaligen Praktikanten aussucht, steht ganz eindeutig auf der Homepage!
punky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 10:58   #25
mia128
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Standard AW: Bezahlung Praktika

Hallo ihr Lieben,

wer einen Traum hat, der muss dafür kämpfen. In unserer Branche heisst das einige un- bzw. schlechtbezahlte Praktika machen zu müssen, um den Fuß in die Tür zu bekommen. Als Investition in die Zukunft so zusagen. Wie eine blöde Klausur im Studium, die einem bitter aufstößt, müssen wir eben auch hier durch.

Dennoch muss man klar behalten, dass es eben eine Investition ist. Und eine Investition muss sich irgendwann auch auszahlen. Was ich damit sagen will, ist dass wir während dem Studium diese unbezahlten Praktika machen, dass wir sie nach dem Studium irgendwann nicht mehr machen müssen. Und dieser Punkt wird oft versäumt, und das ist die *entschuldigung* Sauerei.

Soll heissen jemand der schon 4 Praktika gemacht hat, kann dann langsam von sich behaupten einiges auf dem Kasten und gelernt zu haben. Und den dann immernoch unbezahlt schuften zu lassen ist eine Schweinerei.
Ich habe während dem Studium 5 Praktika und Hospitanzen gemacht und war noch ehrenamtlich tätig. Jetzt - nach dem Studium - sehe ich es nicht mehr ein unbezahlt zu arbeiten. Und es geht: Ein unbezahltes Praktikum habe ich nach langen Verhandlungen (denn die wollen Einen ja auch, wenn man was kann) abgelehnt, und arbeite jetzt lieber als Freie mit weniger Aufwand aber besserem Geld - für eine Redaktion in der ich während des Studiums Praktikantin war.

Fazit: Unbezahlte Praktika JA, als Investition: aber nicht endlos und für immer. Und nicht für einen Absolvent mit Hochschulabschluss. Lasst das nicht mit euch machen. Und wenn ihr das alle boykottiert - wie die ZEIT mal eindrucksvoll in ihrem 'Generation Praktikum' Artikel geschrieben hat - dann geben sie uns auch mehr Geld. Denn es ist ein Deal. Sie brauchen uns genauso wie wir sie .... Schöne Vision
mia128 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 11:02   #26
punky
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Standard AW: Bezahlung Praktika

Hihi. Ausgrechnet die ZEIT. Die nehmen nur Praktikanten MIT Hochschulabschluss - jedenfall laut HP.
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Alt 25.05.2007, 11:06   #27
mia128
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und zahlen meiner Information nach auch nur 300 bis 500 Euro. Viel Geld denken wir (im Vergleich). Ist es aber doch eigentlich gar nicht für einen Bewerber mit Diplom oder Examen
mia128 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 11:13   #28
Sisilinha
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Standard AW: Bezahlung Praktika

Zitat:
Zitat von punky
Hihi. Ausgrechnet die ZEIT. Die nehmen nur Praktikanten MIT Hochschulabschluss - jedenfall laut HP.
Dafür bezahlen Sie es auch, wenn auch nur 500 Euro. Die Chancen, als Freie zu bleiben, sind angeblich gut. Noch dazu ist die Zeit nun wirklich eines der renommiertesten Blätter überhaupt.
da würde ich sogar hin, besser als zu so nem Klatschblatt wie "Freundin" - wo ich eigentlich nicht hin wollte, die hatten sich halt auf meine Initiativ-Bewerbung gemeldet.

Das BURDA nur Volos aus Praktikanten rekrutiert, ist ja auch legitim.
Nicht ok sind deren Rattenfänger-Methoden, und nicht ok ist das Auswahlkriterium, das man dort für ein Praktikum schon min. 3 andere Praktika gemacht haben muss.
Sisilinha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 14:05   #29
genickstarre
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Standard AW: Bezahlung Praktika

@malina:

Also, ich habe während meines Praktikums 600 Euro brutto und genau 492 Euro netto verdient. Da ich schon vorher ein halbes Jahr als Freie gearbeitet habe, weiß ich, dass ich mit den Artikeln, die ich geschrieben habe, nach Pauschale abgerechnet, plus den Bildern, im schlechtesten Fall mit 2000 Euro ausgestiegen wäre. Mir ist klar, dass ich eben angestellt, und nicht Freie war, das ist ein Unterschied. Natürlich.
Ich erkläre das nur, weil ich weiß, dass sich über 600 euro Brutto-lohn zu beklagen, dekadent anhört, im Vegleich dazu, was bei euch in Deutschland so läuft. Also: gemeint waren gerundete 500 Euro netto, meiner Meinung nach aber trotzdem nicht gerade übertrieben viel (wäre eben meine Chefin nicht so nett gewesen).

Das Ferialpraktikum:

Tatsächlich handelt es sich dabei um ein stinknormales Praktikum, bei dem ein ungelernter Schüler/Student in einen Beruf schnuppern kann. Und das in den Ferien. Standardmäßig einen Monat lang. Damit verbindet man meistens höher qualifizierte Berufe, will mich aber nicht auf eine Definition festlegen, ist zumindest in meinem Sprachgebrauch so.

Der Ferialjob:
Das selbe, allerdings so gut wie gar kein Lerneffekt. Kann man nicht als Praktikum bezeichnen, außer ihr würdet Pizza austragen und in einer Kosmetikfabrik am Fließband stehen, bei euch so nennen. Ist also reine Arbeit–ohne besondere Betreuung. Wieder nur nach meiner Einschätzung.

Entlohnt wird sehr unterschiedlich. Manche verdienen bei ihrem Praktikum mehr als 1000 Euro, andere eben so viel, wie ich.
genickstarre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2007, 14:25   #30
lasse
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Standard AW: Bezahlung Praktika

Hallo Malina,

nun reg dich doch bitte nicht gleich so auf, es hat dir doch keiner etwas getan. Vielleicht hast du einfach nur die Diskussion ein wenig falsch verstanden, denn du schmeißt Vollbeschäftigung im Sinne eines Angestelltenverhältnisses und Praktikum im Sinne eines Lernverhältnisses durcheinander.
Mit 500€ brutto überleben kann man als Festangestellter sicherlich nicht, diese Summe wurde aber auch nicht als Gehalt ins Spiel gebracht, sondern lediglich als Vergütung, also Aufwandsentschädigung.

Zitat:
Kaufmann? Also hast Du ein Geschäft? Oder wie?
Kaufmann im Sinne des HGB?
Nein, Kaufmann im Sinne der Berufsausbildung.
lasse ist offline   Mit Zitat antworten
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