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bin dabei - habe mich aber noch nicht so sehr um die themen gekümmert.
welches nimmst du und woran ist es das letzte mal gescheitert?
lg,
Bei der Reportage besuche ich einen Ort, den zu besuchen ich bislang noch nie gewagt hätte ... Für den Kommentar werde ich wohl etwas über das Buch schreiben - bin noch nicht ganz sicher.
Das letzte Mal bin ich schon in der ersten Runde ausgeschieden. Genaue Gründe konnte die Jury bei so vielen Bewerbern nicht nennen.
Hi, was stehen denn so für Themen zur Auswahl? Hab mich nicht beworben, hab zur Aufnahmeprüfung selber Prüfung, blöd. Charlotte Roche wär voll mein Thema gewesen, Mist...
Gefährdet das Internet den Qualitäts-Journalismus?
Halten Sie es heute für richtig oder falsch, dass China den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2008 erhalten hat?
Die Henri-Nannen-Schule nutzt für ihr Auswahlverfahren auch einen Wissenstest. Wie sinnvoll ist das Abfragen von Detail-Kenntnissen noch im Zeitalter der Online-Recherche?
vielleicht kann mir der ein oder andere helfen. habe nämlich zwei fragen zum bewerbungsverfahren.
1. zur reportage gehört ja sicher eine überschrift. ist diese unabhängig von den vorgegebenen zeilen oder gehört sie dazu?
2. ich komme bei 82 zeilen auf 4300 zeichen, weil ich mehrere absätze im text habe. auf der website der schule steht aber, dass texte über 80 zeilen nicht berücksichtigt werden. soll ich nun zwei zeilen kürzen? was denkt ihr?
wenn sie schreiben, nicht mehr als 80 zeilen (die zeichen zählen werden sie wohl nicht...) dann würde ich kein risiko eingehen. willst du nicht kürzen, dann lass halt leerzeilen weg. kannst dir sicher sein, dass rigoros aussortiert wird, wer zu viel liefert, unabhängig von der qualität.
@ alle
sagt mal, versteht ihr das thema "drama des ersten mals - reportage über eine premiere" als freies thema oder meint ihr, dass es sich speziell auf theater bezieht?
also ich denke, es ist nicht verkehrt ein thema zu wählen, dass etwas ungewöhnlicher ist (solange es auf das vorgegebene passt, versteht sich )
Premiere kann sehr weit gefasst sein (Theater, Film, Oper, Ballett, und auch ganz andere sachen) vielleicht ist es gar nicht schlecht über etwas zu schreiben, das nicht jeder in seiner reportage hat.
was das mit der reportagen-länge angeht stimme ich volonta definitiv zu
...über die Premiere hab ich auch nachgedacht. Aber da von "Drama" (kultureller Begriff) und "Premiere" die Rede ist, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass sie wohl auf Kultur anspielen und das Thema nicht so weit gefasst ist, wie man meinen könnte. Aber das ist nur meine Einschätzung.
Zu der Frage mit den Zeilen: Deutlicher als "Texte mit mehr als 80 Zeilen werden nicht berücksichtigt" kann man wohl nicht schreiben: NICHT MEHR ALS 80 ZEILEN. Also auch keine 82...!
So weit ich mich erinnern kann, hatte ich letztes Mal auch zu viele Zeilen, hab aber einfach die Zeichenzahl neben das Thema geschrieben. Wurde trotzdem eingeladen.
wegen der Zeilenlänge: Das hat mich auch verwirrt. Weil auch nur 57 statt wie angegeben 60 Zeichen in eine Zeile gepasst haben, was dann alles verschoben hat, habe ich mal bei der angegebenen Mailadresse nachgefragt und sinngemäß folgende Antwort bekommen: ES GEHT NICHT UM DAS EINHALTEN DER ZEILENANZAHL, DIE MAN JA BEI MAXIMALER NUTZUNG DER ERLAUBTEN ZEICHENANZAHL NICHT EINHALTEN KANN, SONDERN UM DAS EINHALTEN DER GESAMTZEICHENANZAHL PRO TEXT. Die Zeilenangabe, die auf der Themenliste in Klammern steht, soll als Richtwert verstanden werden, die Zeichenanzahl gilt! Guckt also, ob Eure Gesamtzeichenanzahl stimmt (einmal 4500 Zeichen, einmal 1800), wenn ja, dann passts.
Ich hab übrigens auch das Selbstversuch-Reportagethema genommen. Und als Kommentarthema das Thema über China und die Olympischen Spiele. Hat das noch jemand genommen?
um ehrlich zu sein, habe ich mit dem Kommentar noch gar nicht angefangen. Ich konnte mich ewig nicht entscheiden, hab es immer vor mir hergeschoben. Ojeh. Tendiere jetzt aber zu der Frage nach den gesellschaftlichen Vorbildern. Ist hierbei eigentlich auch ein Titel notwendig?
ich habe beiden Texten Titeln gegeben. Weiß aber nicht, ob man das machen muss. Ich drück Dir die Daumen mit dem Kommentarthema. Hätte es auch fast genommen und glaub, dass man da was draus machen kann!
Was meint ihr: Sollte ich einen Briefumschlag verwenden, wenn ich die Texte abschicke, da steht nix davon in der Beschreibung!? Oder soll ich texte einfach so unbeschriftet in den Briefkasten werfen?
Und darf ich auch grün-braun karriertes Papier benutzen? Das gefällt mir so gut. Was meint ihr, geht das?
Außerdem habe ich schon einen Lippenstift-Kussschmatzer auf meine Texte gedrückt, weil das Glück bringen soll. Ist doch ok, oder? Das mach ich immer so.
Und noch eine Frage:
Kann ich mir auch ein eigenes Thema dazu erfinden, wenn mir die fünf kommentarthemen nicht gefallen? Ich würde nämlich viel lieber über das Brutverhalten von Bienen in Afrika schreiben. Das liegt mir mehr. Und ich denke, die Juroren freuen sich doch auch sicher drüber, mal was anderes zu lesen. Oder was meint ihr?
Ach ja, heute schaffe ich das wohl nicht mehr mit den Texten: Wenn ich die dann morgen einwerfe, reicht das trotzdem, obwohl heute die Abgabefrist mit Poststempel endet? Ich war mir da nicht so ganz sicher. Was meint denn ihr dazu?
(Und jetzt noch etwas für die Ernsten unter uns: Manchmal könnte ich mich echt wegschmeißen, wenn ich hier im Forum bin und manche Beiträge lese, zu denen dann auch noch ernsthaft diskutiert wird !!! Einfach nur herrlich! )
nein, nur mit gelb! Bestenfalls aber mit neon-rot, damit es auch wirklich auffällt. Wenn du in Word schreibst, findest du das oben rechts in der Ecke der Optionenreiter -da musst du dann den Text, den du neonrot unterlegen willst, markieren und dann da die entsprechende Farbe im Reiter auswählen. Besonders gut ist es glaube ich, wenn du möglichst viele unterschiedliche, auffallende Farben benutzt, damit auch jeder Satz bestmöglich zur Geltung kommt. Ich glaube , ich werde auch Kaffee und Kuchen meinen texten beilegen (darf ich den denn jetzt morgen noch abschicken oder nicht???) , damit die Juroren auch was für zwischendurch haben. Schließlich sind wir ja alle nur menschen. Was meint ihr denn dazu? Ich finde, das ist eine gute idee und wir sollten das alle tun.
@NANNIC: Also ich muss wirklich sagen, wäre ich ein Juror, hätte ich dich allein schon aufgrund deines Forum-Eintrags eingeladen. Prignant, ironisch, auf den Punkt gebracht. Ich hoffe, du hast nicht eines "meiner" Themen bearbeitet, dich hätte ich nicht gerne als Konkurrenten
So, ich habe die Zeit eher genutzt, an meinen Texten zu arbeiten, statt hier doofes Zeug zu schwätzen. Mal sehen, ob es was gebracht hat. Habe ebenfalls heute morgen eingeworfen. Mein Reportagethema war übrigens Altersarmut. Ich denke nämlich, dass man bei diesem "Meine Erfahrung beim Selbstversuch"-Ding echt vorsichtig sein. Das ist so verführerisch einfach, weil man nicht vorher Gesprächspartner und Fallbeispiele recherchieren muss. Und dann irgendwo hingehen und darüber schreiben, was man so fühlt... gefährlich, weil oft selbst verliebt. Und das Wörtchen "ich" nehmen dann sicher auch viele mit rein.
Aber naja, nur meine Sicht der Dinge. Jetzt heißt es Daumen drücken, ich wünsche euch allen viel Glück!
@ Kelly: Danke für die Blumen. Aber mach dir keine sorgen, wir mussten ja keine Glosse schreiben, sondern einen Kommentar und eine Reportage. Das ist mir auch schwer gefallen. Und außerdem: Gibt ja mehr als einen Platz, da haben auch zwei und mehr Leute Platz! Ich drück dir auf jeden Fall alle daumen, dass es bei dir gut läuft.
@Peter 1981: Woher nimmst du die Zeit, auch noch deine Texte zu schreiben und rechtzeitig abzuschicken? Es gibt doch sooo viele Fragen, die hier erstmal geklärt werden müssen, bevor man überhaupt mit dem schreiben anfangen, geschweige denn die Texte auch noch abschicken kann. *zwinker*
Nene, Spass beiseite: Hatte auch bedenken mit dem Selbstversuch. Aber ich glaube nicht, dass das Wörtchen "ich" so fatal ist. Ohne das geht es ja garnicht. Steht ja schließlich auch im Titel der Aufgabe. Aber ich gebe dir recht: Es besteht die gefahr, dass man es zu oft verwendet.
Ich drück auf jeden Fall allen Leuten, die nicht vor lauter Fragen das schreiben ihrer Texte vergessen haben, die Däumchen, dass es klappt. Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken.
Ok Leute, jetzt rückt mal raus! Welche Themen habt Ihr gewählt? Ich habe über die Feuchtgebiete der Charlotte Roche und über eine Premiere geschrieben. Erzählt mal.
Ich denke nämlich, dass man bei diesem "Meine Erfahrung beim Selbstversuch"-Ding echt vorsichtig sein. Das ist so verführerisch einfach, weil man nicht vorher Gesprächspartner und Fallbeispiele recherchieren muss. Und dann irgendwo hingehen und darüber schreiben, was man so fühlt... gefährlich, weil oft selbst verliebt. Und das Wörtchen "ich" nehmen dann sicher auch viele mit rein.
Das sehe ich auch so. Ich habe auch überlegt, ob das vielleicht ein K.O.-Thema ist, das von vorne herein aussortiert wird. Das würde ihnen sicher die Arbeit erleichtern Mich würde wirklich interessieren, ob sie jemanden einladen werden, der den Selbstversuch gemacht hat.
Auch wenn meine Frage hier für solche Erheiterung gesorgt hat, möchte ich mich doch noch mal rechtfertigen. Mit Adresse meinte ich natürlich meine Adresse. Zugegeben, es war vllt. eine dumme Frage, aber die Registriernummerauf den Texten hätte ja ausgereicht um den Absender zurückverfolgen zu können. Und die Betonung auf die unbedingte Anonymität hat mich eben stutzig gemacht, deswegen wollte ich mich nochmal vergewissern.
Ich hab den Kommentar am Montag zuende geschrieben, konnte mich erst einen Tag davor für die olympischen Spiele entschieden und bin auch ganz stolz drauf. Die Reportage habe ich über einen Migranten in Deutschland geschrieben.
@ Artist: deinen kommentar würde ich gerne lesen, das thgema finde ich superinteressant.
an alle: ich sehe das mit dem selbstversuch komplett anders. natürlich ist es ein schwieriges thema, gleichzeitig bietet es aber unheimlich viel raum für kreativiät. gerade wenn man zu so einem thema eine gelungene reportage schreibt, sticht man doch neben den anderen 2000 bewerbern erst raus. ich denke nicht, dass das thema eine art "falle" ist, sondern eher, dass sie den besonders kreativen ein wenig spielraum geben wollten. nur mit viel talent kann man so eine reportage gelungen schreiben und viel talent braucht man schließlich auch, wenn man an der henri-nannen-schule angenommen werden will
Stimme dir, Kelly, in allen belangen zu. Schließlich werden in Zeitschriften ja auch Selbstversuche gedruckt über alle möglichen Themen/Umstände. Aber man muss diese Kunst des Selbstreflektierens und darüber schreiben eben beherrschen, damit es interessant für den Leser ist und nicht zu einem "Mein erster Schultag"-Aufsatz wird . seid euch also sicher, lieber punky, lieber Peter, dass wir uns in Hamburg sehen !
Ich war eigentlich auch registriert, doch bei mir ist alles schief gegangen, was shcief eghen kann und somit stehe ich jetzt vor dme Resultat: Frist überschritten=(
das hier sind meine Texte: Thema: Rückzug der Gläubigen: Was ein Gemeindepfarrer alles unternimmt, um seine Schäfchen zu halten.
Das Christentum musste in der Vergangenheit viele Herausforderungen bestehen. War es im 17.Jahrhundert Galileo Galilei, der das geozentrische Weltbild der damaligen Bevölkerung, insbesondere der Kleriker, mit seinen astronomischen Messungen ad absurdum führte, so sind es heute die Wissenschaften, die mit ihren neuesten Forschungsergebnissen, die Religionen und ihre zum Teil veralteten Glaubenselemente weniger glaubwürdig erscheinen lassen und die Skepsis in den Köpfen der Menschen aufkeimen lassen. Auch die Anzahl der Gottesdienstbesuchter stagnierte in den letzten Jahren rapide.
Da ist es nicht verwunderlich, dass als Gegenströmung hierzu viele Geistliche und Kirchenvertreter auf unkonventionelle Methoden zurückgreifen, um ihre Gemeindemitglieder zurück in die Kirchen zu treiben.
Eine dieser ungewöhnlichen Methoden sind die sogenannten Online-Gottesdienste.
Internetportale wie Cyber-Church.com versuchen hierbei auf sehr erfolgreiche Weise die Lehrer des Christentums via Internet einer breiten Masse zugänglich zu machen. In Italien hingegen setzt man auf ganz andere Methoden. Hier hat der Architekt Alessandro Sandron die ersten, aufblasbaren Gotteshäuser für den Strand kreiert, die laut der italienischen Regionalzeitung "Corriere del Veneto" bei Cagliari auf Sardinien und Bibione in Venetien den strandbesuchenden Christen offen stehen soll.
Die fundamentalistischen, Evangelikalen Christen in den USA widerum versuchen mit medialem Einsatz wie christlicher Rockmusik und Sommercamps, in denen die Kinder einer intensiven Indoktrination ausgesetzt werden, eine starke, teilweise abhängige Beziehung zum Christentum herzustellen.
Das grundlegende Problem bei all diesen Methoden ist jedoch, dass sie trotz ihres "modern" gefärbten Auftretens weiterhin die alten Dogmen deklarieren, an denen sich die heutigen Geister scheiden. Das Problem der Kirche ist also nicht die Art der Vermittlung, sondern das Vermittelte selbst. Die Konsequenz daraus, wäre eine moderne, humanistische und neuentwickelte Glaubenslehre, die zwar Elemente der alten Glaubenslehre enthält, sich jedoch mit demokratischen und humanistischen Werten in Einklang bringen lässt, denn darin, so sehen es viele Humanismusverbände, müsse sich in der christlichen Kirche einiges tun.
Es bleibt abzuwarten, ob die Kirche den Sprung in die Moderne schafft oder auf ihren Glaubensgrundsätzen beharrt. Letzteres könnte ihren Untergang bedeuten. Thema: Gefährdet das Internet den Qualitätsjournalismus?
Das Internet ermöglicht uns heute beinahe alles: virtuelles Einkaufen, den Partner fürs Leben finden und, das ist bei diesem Kommentar das Entscheidene, auch das Publizieren. Doch ist dies eine positive Entwicklung, von der der Qualitätsjournalismus profitieren kann, oder ist dieser sogenannte "Bürgerjournalismus" nicht vielmehr eine starke Konkurrenz für die traditionellen Medienmacher? Eines ist sicher, Plattformen wie "Netzeitung.de", die Jedem die Chance bieten seine Werke zu publizieren, reduzieren den Beruf des Journalisten auf eine simple Tätigkeit, die, so wird es suggeriert, einfach Jeder für sich beanspruchen kann. Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass die Qualität der Journalisten, deren Basis eine langjährige Ausbildung und Praxiserfahrungen sind, niemals von diesen "Bürgerjournalisten" erreicht werden kann. Fehler bei der Recherche, ein mangelhafter Schreibstil und die fehlende Praxiserfahrung sind häufige Begleiterscheinungen des "Bürgerjournalismus", treten hier frequentierter auf, als beim klassischen Journalismus. Da jedoch ein "Bürgerjournalist" eine viel günstigere Arbeitskraft ist, wenden sich in jüngster Zeit viele Zeitungen mit Interesse den "neuen Journalisten" zu, ohne dabei deren Unprofessionalität zu bedenken. Vielmehr ist der Journalismus nur ein Hobby dieser Menschen, der Wunsch nach Medienaufmerksamtkeit größer als das schreiberische Talent und das Wichtigste, die Passion, die für diesen Beruf essentiell ist, fehlt. Das was ein Journalist sein sollte, kritisch, qualifiziert, talentiert und vorallem für den Beruf lebend, das ist ein "Bürgerjournalist" in den meisten Fällen nicht.
@malchik: Kann es sein, dass du zwei Kommentare geschrieben hast? Das erste Thema bei dir sollte aber eigentlich eine Reportage sein...! *am kopf kratz*
Unabhängig davon: Tut mir leid , wenns bei dir nicht geklappt hat.
@malchik: Kann es sein, dass du zwei Kommentare geschrieben hast? Das erste Thema bei dir sollte aber eigentlich eine Reportage sein...! *am kopf kratz*
Das wollte ich auch gerade fragen, malchik: Du weißt schon, was eine Reportage ist, oder?!
Nichts gegen den Text an sich, aber das ist nicht das, was sie haben wollen.
Hast du die Beispiele auf der Homepage nicht gelesen?