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Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

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Alt 15.01.2011, 01:25   #91
freckles
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

Danke, danke. Hab dir gerade auf deine PN geantwortet.. Würde mich sehr freuen, wenn du mir bei meinen Fragen bzgl wie anfangen als Freier etc behilflich sein könntest..
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Alt 15.01.2011, 15:12   #92
tabasco
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

Entgegen der allgemeinen "Euphorie" über die FJS kann ich ein Studium dort nur bedingt empfehlen. Ich selbst habe eine Ingenieurwissenschaft studiert und vor knapp 2 Jahren das Studium dort aufgenommen. Nun bin ich fertig und habe zurückblickend gemischte Gefühle:

1. Ich habe nicht so viel dazugelernt, wie ich mir erhoffte. Es gibt sehr gute Module (zu Rechtsfragen, zum Selbstmarketing,...) und es gibt welche, bei denen man allein mit dem Lesen eines anderen Buches zum Thema deutlich mehr gelernt hätte. Vor allem das hier schon genannte Modul zum Fotojournalismus hätte ich am liebsten wieder zurückgeschickt. Wer allein hiermit ein halbwegs gutes Portrait oder Foto-Essay hinbekommt (bei durchschnittlicher Begabung und Ausrüstung): chapeau!

2. Benotung und Betreuung waren mir zu subjektiv und abhängig vom Betreuer. Es gibt leider Studieninhalte, bei denen eine objektive Bewertung schwer ist, ich weiß. Hilfreich wäre hier aber ein "interner Standard", dann würden die Benotungen auch nicht so unterschiedlich ausfallen. Meine Ergebnisse waren eindeutig vom Korrektor abhängig.

3. Manchmal ohne Feedback... Die meisten meiner Hausarbeiten enthielten kaum verbessernde Vorschläge. Es gab sogar einige, die ich völlig ohne Hinweise zurück bekam. Auch wenn die Ergebnisse bei diesen vielleicht tatsächlich einfach "sehr gut" waren - ein Profi kann immer noch weitere Tipps geben. Gerade die halte ich für das Wesentliche an so einer Studienform, daher hatte ich mir hier doch mehr erhofft.

4. Keine Betonung auf Fachjournalismus. Ich wusste von Beginn an, dass ich meine bisherige Ausbildung mit dem Journalismus verknüpfen möchte. Dazu gehört auch, dass ich schwierige Zusammenhänge einfach darstellen kann. In dieser Hinsicht wurde in diesem Studium aber nichts angeboten. Zwar kann man sich die Themen der Schreibarbeiten frei wählen und hoffen, dass man hierzu ein Feedback zur Verständlichkeit bekommt - aber der Fokus wird nicht darauf gelegt. Mir fehlte hier die Spezialisierung, der Unterschied zum Journalisten, der eher eine breite Basis hat. Natürlich ist es dienlich, auch mal eine Glosse zu schreiben und beide sollten auch über Rechtsfragen im Bilde sein, dennoch hatte ich mir hier mehr Tiefe erwartet.

Ich persönlich würde das Studium weder wiederholen noch uneingeschränkt empfehlen. Auf jeden Fall sollte man ein Blick darauf werfen, was man tatsächlich später einmal machen möchte und was man schon kann. Wer den Abschluss braucht um einen "Titel" zu haben, für den mag es eine Alternative sein. Ansonsten kommt man vermutlich weiter, wenn man selbst viel liest und viel schreibt. Für die nicht unerheblichen Studiengebühren könnte man sich dann bei Bedarf auch sehr umfassendes Feedback bei Lektoren oder anderen Journalisten holen
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Alt 15.01.2011, 15:18   #93
freckles
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

Danke für deinen Beitrag!

Würdest du denn sagen, dass es dir auf dem Lebenslauf etwas gebracht hat?

Und denkst du, dass wenn man ganz ohne journalistische Vorbildung daran geht, man schon noch wichtige Dinge lernen kann?

Ich bin leider gänzlich hin und her gerissen.. Habe mich jetzt beworben, bin mir aber auch nicht sicher, ob ich das Geld wirklich ausgeben soll..

Was machst du denn heute? Ich würde einfach gerne irgendwie an Freie Mitarbeit kommen und dachte, grundlegende Kenntnisse würden mir da vielleicht helfen..
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Alt 15.01.2011, 15:32   #94
tabasco
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

Ob es mir für meinen Lebenslauf viel bringt, das kann ich jetzt noch nicht sagen, da ich gerade erst fertig geworden bin... Vielleicht weiß ich in fünf Jahren mehr.

Da ich noch meinen "alten" Job habe, schreibe ich nur gelegentlich für Fachzeitschriften. Für mehr habe ich gar keine Zeit im Moment.

Zitat:
Und denkst du, dass wenn man ganz ohne journalistische Vorbildung daran geht, man schon noch wichtige Dinge lernen kann?
Ja, da kann man wichtige Dinge lernen. Ich bin aber nach wie vor der Meinung, die kann man auch preiswerter lernen... In den Arbeitsheften habe ich nur weniges gelernt, was ich nicht ähnlich oder sogar ausführlicher woanders gefunden habe. Für die Studiengebühren kann man sich eine kleine, völlig ausreichende "Bibliothek" anlegen und sich dann ggf. noch Tipps von Profis "einkaufen".

Ob dir allerdings der Abschluss ggf. erst die Tür zur ein oder anderen Redaktion öffnet, das kann ich nicht sagen. Vielleicht mag sich dazu nochmal jemand äußern, der ebenfalls danach gleich frei gearbeitet hat.

Ich könnte mir allerdings gut vorstellen, dass es eine Illusion bleibt: Studium = Kontakte = Türöffner = Aufträge. Bei mir, obgleich ich wie gesagt nicht davon lebe, funktioniert das Netzwerk zu 90% aus Empfehlungen und 10% aus zufälligen Begebenheiten. Wenn man gut ist, sein anfangs kleines Netzwerk pflegt und die richtige Mischung aus Elan und unaufdringlicher Sichtbarkeit hat, dann sollte das reichen. Natürlich braucht man aber "irgendetwas", das einen als geeignet ausweist. Das kann eben ein Studium oder was anderes sein.
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Alt 25.01.2011, 16:03   #95
freckles
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

Also ich habe mich jetzt so ziemlich dazu entschieden, das Studium zu machen. Bin auch angenommen worden (wobei das ja nicht die Hürde zu sein scheint) und schaden kann es mir ja nicht. Besser, als gar nichts zu tun ist es allemal. Und im worst case scenario hab ich's auf meinem Lebenslauf stehen und evtl das Geld verschwendet. Das ist auch nicht schön, aber wie gesagt, es macht mich ja nicht schlechter..

Ich muss jetzt meine Module wählen und wollte hier nochmal nach Erfahrungen in die Runde fragen. 6 hab ich schon ausgesucht, brauche daher noch 3 und schwanke zwischen diesen hier:

Fernsehjournalismus
Fach- und Sachbücher veröffentlichen
Printmedien
Rundfunk
Einleitung in die Medienwissenschaften

Hat vielleicht jemand das eine oder andere belegt und kann mir dazu raten/davon abraten? Wisst ihr noch, was die jeweiligen Hausarbeiten waren? Und könnt ihr generell von allen Modulen welche empfehlen (oder eben nicht). Ich denke zwar eher, dass ich im Printjournalismus tätig sein möchte, aber finde Rundfunk etc dennoch ganz interessant. Weiß nur nicht, wie sinnvoll ein Modul wie zB Fernsehjournalismus per Fernstudium ist...
Wäre für Erfahrungsberichte sehr dankbar

LG
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Alt 18.03.2011, 16:05   #96
Vsun
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

Liebe Forumsteilnehmer,

als neues Mitglied habe ich eine Frage zur freien Journalistenschule. Offensichtlich wird diese ja sehr positiv beurteilt, so dass ich umso mehr einen Grund habe, mich dort zu bewerben.
Aber: Was genau verstehen die unter einer "fachjournalistischen" Schreibprobe?
Ich bin Soziologin und möchte die Pfade meiner Ausbildung eigentlich verlassen (Technik und Gender) und tue mich somit mit der Themenfindung etwas schwer.
Was für Themen habt Ihr gewählt, was könnt Ihr empfehlen.

Freue mich auf hilfreiche Antworten
Vielleicht kann der ein oder andere noch mehr zu einer gut befundenen Schreibprobe berichten...

Danke!
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Alt 17.04.2011, 02:24   #97
deichgnorf
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

Hallo,
nachdem ich mir jetzt hier einiges durchgelesen habe, bin ich auch der Meinung, dass das etwas für mich sein könnte.
Trotzdem wollte ich aber nochmal eure Meinung hören:
Haltet ihr es für sinnvoll die Ausbildung an der FJS gleichzeitig zu einem Masterstidum zu machen ( ich beginne im Oktober mein Masterstium Publizistik und Medienwissenschaft ).
Ist das Inhaltlich sinnvoll und vor allem zeitlich zu schaffen?

Danke schon mal.
lg
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Alt 17.04.2011, 12:36   #98
Iris68
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

Stell Dir vor, Dein Redaktionsleiter eilt im Großraumbüro auf Dich zu: „Deichgnorf, schnapp Dir einen Fotografen. Die Polizei riegelt gerade die Hühnerfarm in X-Dorf ab... schau’ mal, was da los ist... offenbar was mit dem Grundwasser... aber die Tierschützer sind auch da... wir brauchen noch für morgen einen Aufmacher... hau ab... ”

Vor der Hühnerfarm kommt Euch ein Polizist entgegen und sagt, dass da jetzt auch die Presse nicht reinkommt.

Du versuchst einige Arbeiterinnen abzufangen, die Dir aus der Hühnerfarm entgegenkommen. Aber die wissen auch nicht genau, was da los ist.

Übers Handy versuchst Du, an den Betriebsleiter ranzukommen. Aber seine Sekretärin verweist Dich an die Pressestelle der Unternehmenszentrale in Holland.

Schließlich erzählt Dir doch noch ein Angestellter etwas. Auch der Stadtrat von den Grünen gibt Dir ein paar Tipps.

In der Redaktion liest Du Dir den Pressetext der Polizei durch, telefonierst mit der Pressestelle, schreibst dann Deinen Aufmacher und glaubst, dass alles in Ordnung ist.

Am nächsten Morgen merkst Du schon im Aufzug, dass überhaupt nichts in Ordnung ist. Du stürzt Dich im Großraum auf die herumliegenden Ausgaben der Konkurrenzblätter...

Starr vor Schreck liest Du detaillierte Beschreibungen über die Vorkommnisse in der Hühnerfarm, dazu Augenzeugenberichte, Zahlen, Statistiken, sogar Interviews mit dem Betriebsleiter und seinem Stellvertreter.

Von wem hättest Du nun gerne Rat? Von Deinem Publizistik-Professor? Von einer Medienwissenschaftlerin, die sich freut, dass sie mal für 85 Euro einen Bericht in der Zeit veröffentlichen durfte? Von wem.... ???????

Geändert von Iris68 (17.04.2011 um 12:43 Uhr).
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Alt 17.04.2011, 12:45   #99
deichgnorf
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

WAS genau willst du mir damit jetzt sagen?
Falls das ausschließlich darauf bezogen war mir klar zu machen wie unsinnig ein Publizistik studium sein soll, dann danke.

Die Frage war ja aber, kann die FJS auch als sinnvolle Ergänzung zum Studium oder nur zum schon arbeitenden Journalisten gesehen werden und ist neben dem Studium zeitlich zu schaffen.
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Alt 17.04.2011, 13:13   #100
Iris68
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

Ich will Dir damit gar nichts sagen. Ich schildere Dir nur wie ein Reporter das, was Anfänger in diesem Beruf tatsächlich erleben. Und dann kannst Du selbst abgleichen, ob Du das, was Du brauchst, an der Schule Deiner Wahl bekommst oder nicht.
Iris68 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2011, 13:22   #101
deichgnorf
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

Das dieses Studium keine Ausbildung zum Journalisten ersetzt ist klar.
Ich habe auch bei diversen Praktika miterlebt wie es in einer solchen Redaktion zugeht und was gefordert wird.
Genau aus diesem Grund überlege ich mir ja, ob die FJS eine sinnvolle Ergänzung wäre. Mein Studium habe ich angefangen und ich halte es nach wie vor für keinen Fehler erst einmal zu studieren. Natürlich möchte ich es demnach jetzt auch abschließen.
Die Frage die dann zu stellen ist, ist die ob Volontariat, Journalistenschule, oder, oder. Praktisch wäre die FJS eben, weil ich sie gleichzeitig zu meinem Studium machen könnte und dadurch keine Zeit "verliere".
Ich kann verstehen, dass du kein Fan davon bist etwas medienwissenschaftliches zu studieren um danach Journalist werden zu wollen.
Da ich aber schon häufig gehört habe, dass Volontäre eigentlich vom 1. Tag an als Redakteure eingesetzt werden und somit on the job lernen, fände ich es doch sinnvoll eine theoretisch Vorbildung zu erlangen. Oder sehe ich da irgend etwas gnadenlos falsch?
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Alt 17.04.2011, 14:31   #102
Iris68
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Was hältst Du von diesem Buch hier...

http://www.amazon.com/Writing-Report.../dp/0495004235

(Dazu gibt es ein super Arbeitshandbuch.)

Oder von dem hier...

http://www.amazon.com/Investigative-.../dp/0312248237

Dann gibt es die Bücher aus der gelben Reihe „Praktischer Journalismus“ und alle Bücher von Wolf Schneider. Aber es gibt noch mehr Bücher, die von Reportern geschrieben sind.

Gestern habe ich das Reporter-Buch „Brief an Deutschland“ von Franz Josef Wagner verschlungen.

Es gibt noch viele solcher Bücher. Alle sind von Vollblut-Reportern geschrieben.

Sehr viel „Theorie“ lernst Du auch hier von Reportern...

http://www.reporter-forum.de/

Oder hier...

http://journalism.missouri.edu/

Ich gebe Dir einfach nur den Tipp, dass Du bei jeder Art von journalistischer Bildung prüfst, ob Dir das, was Dir beigebracht wird, im alltäglichen Konkurrenzkampf weiterhilft. Oder ob es Dir nur wertvolle Zeit stiehlt.
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Alt 17.04.2011, 14:40   #103
deichgnorf
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Vielen Dank für die Tipps! Ich werde mir die Bücher auf jeden Fall einmal ansehen ( die gelben Bücher kenne ich, habe ich zum Teil schon drin gelesen und fand ich auch wirklich interessant und lehrreich! ).

Hast du denn auch eine spezielle Meinung zur FJS?
Wenn ich deine Postings richtig verstehe, plädierst du ja dafür, dass man sein Wissen auch ohne eine solche Schule (eventuell) schneller und in jedem Fall günstiger erwerben kann.
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Alt 17.04.2011, 15:48   #104
Iris68
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

Ich bin immer wieder fasziniert und lese mich fest, wenn ich auf http://journalism.missouri.edu/ oder auf http://www.reportageschule.de/ gehe. So begeistert lese ich mich auf der FJS-Site nicht fest.

Ich habe dort noch nichts gelesen, wo ich sage, dass ich das für meinen Beruf irgendwann mal gebraucht hätte. Ich verstehe aber auch nicht, warum ich ein abgeschlossenes Hochschulstudium brauche, um diese Unterrichtseinheiten zu lesen.

Gehe ich auf die Web-Site der Zeitenspiegel-Reportage-Schule, dann finde ich einen Namen nach dem anderen, bei dem ich auch heute noch äußerst gerne etwas lernen würde. Wo ich viele, viele Fragen hätte. Bei der FJS finde ich das nicht.

Weiter kenne ich diese FJS nicht. Deshalb gebe ich Dir ja den Tipp, dass Du selbst abgleichst, ob das, was Dir angeboten wird, wirklich das ist, was Du suchst.

In früheren Jahren habe ich neben meiner Arbeit bei Zeitungen und Zeitschriften viele Kurse und Seminare über diesen Beruf besucht. Während des Unterrichts versuchte ich krampfhaft, wenigstens winzige Verbindungen zu meiner täglichen Arbeit zu finden. Weil ich Gründe dafür finden wollte, dass ich meine Zeit und mein Geld nicht vergeudet habe.

Heute weiß ich, dass es da nichts zu finden gab. Die Bücher haben mir mehr gebracht.
Iris68 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2011, 07:46   #105
Donna
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Standard AW: Freie Journalistenschule Berlin, eine gute Alternative

Hallo,

ich habe die Beiträge zur FJS interessiert verfolgt. Ich bin Pressesprecherin und stelle im Berufsalltag immer wieder fest, dass mir journalistische Grundlagen fehlen, zum einen, um meinen Journalistenkollegen "auf der anderen Seite" den Job zu erleichtern und zum anderen um die Chancen meiner Veröffentlichungen zu erhöhen. Gleichzeitig könnte ich mir auch vorstellen mal die Seiten zu wechseln. Ich trage mich - wie viele andere auch - mit dem Gedanken ein Studium an der FJS anzufangen, bin aber nicht sicher, ob dies die richtige Wahl für meine Zielvorstellungen ist, deshalb hoffe ich, von den aktiven Studenten ein entsprechendes Feedback zu bekommen.

Mein Arbeitgeber hält ein Seminar für verdichtetes Schreiben, journalistisches Texten etc. sinnvoll und würde dies komplett fördern. Auf meinen bisherigen Seminaren Rethorik im Medienkontakt etc. an der depak habe ich zwar viel an Praxiswissen vermittelt bekommen, im Alltag war aber die "Ausführung" dann doch nicht nachhaltig genug. Will heißen, die Übungszeit in den Seminaren reichen nicht aus, um die Erkenntnisse in den Alltag zu transportieren. Irgendwie fällt man doch wieder in alte Verhaltensweisen zurück. Bei einem Schreibseminar hätte ich dieselbe Befürchtung.
Ein Studium scheint mir die Möglichkeit zu bieten, mich länger (mehr als 2 Tage) mit den jeweiligen Thematiken auseinanderzusetzen und damit eine andere Nachhaltigkeit zu bewirken.
1. Die Frage ist, bleibt dabei die Hintergrundinformation der Referenten aus dem Praxisalltag auf der Strecke?
2. Wie ist die Einzelfallbewertung z. B. zum Schreibstil etc. bei der FJS? Ist das Feedback der Betreuer ausreichend, um sich weiterzuentwickeln?
3. Wie ist die "Betreuung" durch die Referenten gemeint - sind das nur ein paar Notizen auf den abgelieferten Arbeiten oder kann man auch mal deren Erfahrungen in Form von Email etc. nachfragen - will meinen, wie ist der Kontakt zu den Betreuern über die Bewertung der Arbeiten hinaus?
4. Wie wird der Campus genutzt - gibt es z. B. zu bestimmten Modulen auch inhaltlichen Austausch - fragt man sich gegenseitig um Rat und entwickelt man sich dadurch gegenseitig weiter?
5. Was würdet ihr mir raten - kann die FJS meinen Bedarf decken oder wäre es besser ein Textseminar z. B. an der depak zu belegen (was ja auch die Hälfte der gesamten Studiengebühren kostet)?
6. Natürlich finde ich mehr als nur das Modul journalistes Schreiben interessant - insofern böte ein Studium an der FJS inhaltlich einen absoluten Mehrwert für mich.

Mir geht es darum, das was die FJS bietet, mit meinen Bedürfnissen realistisch abgleichen zu können. Da hoffe ich auf Euren Rat. Sofern ich es als sinnvoll einstufen könnte, würde ich natürlich versuchen, die Studiengebühren durch meinen Arbeitgeber zu 50% fördern zu lassen. Ich denke z. B. auch, dass die Praxisarbeiten gut an konkreten Fragestellungen meines Berufsalltges abgearbeitet werden können. Das würde ich sehr spannend und gewinnbringend finden.

Ich bin gespannt auf Eure Antworten. Lieben Dank!

Donna
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