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Alt 21.03.2009, 11:38   #1
AndreasKlamm
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Standard Nach dem Amok-Attentat Winnenden: Friedens- und Gewalt-Präventions-Initiative der Familien der Opfer von Winnenden Ein offener Brief für den Frieden

Nach dem Amok-Attentat Winnenden: Friedens- und Gewalt-Präventions-Initiative der Familien der Opfer von Winnenden

Ein offener Brief für den Frieden an die Bundeskanzlerin, den Bundespräsidenten und den Ministerpräsidenten

Öffentliche Petition: www.petitiononline.com/32009/petition.html

Von Andreas Klamm


Berlin / Stuttgart / Winnenden. 21. März 2009. Es sind 10 Tage vergangen, nach einem der schlimmsten Amok-Attentate und Gewalt-Taten in der jüngsten Nachkriegs-Geschichte von Deutschland eines 17jährigen Schülers auf die Albertville-Realschule von Winnenden.


Im tödlichen Kugelhagel starben acht Schülerinnen, ein Schüler, drei Lehrerinnen und drei Passanten. Mindestens sieben weitere Schüler und Menschen, darunter auch zwei Polizisten wurden zum Teil auch mit gezielten Schüssen auf die Köpfe der Opfer schwer verletzt.



Die Hintergründe zu einer solchen in Worte kaum fassbaren Amok- und Gewalt-Tat sind nicht aufgeklärt. Die Gründe die zur Verrohung der Gesellschaft in Deutschland und zur Amok-Tat im Rahmen eines Mitnahme-Suizids eines Schülers führten, bei dem 15 weitere Menschen mitten aus dem Leben gerissen wurden sind bislang nicht untersucht.


In der schwersten Trauer, die Eltern, Groß-Eltern, Brüder, Schwestern, Freunde und auch Ehemänner bewältigen müssen, den Verlust der einzigen und geliebten Kinder, Ehemänner und Ehefrauen haben die Angehörigen und weiteren Opfer der getöteten Menschen und Opfer des Amok-Massakers von Winnenden eine beispielhafte Initiative für Frieden und zur Gewaltprävention in Deutschland ergriffen.



Sie haben in einem öffentlichen und offenen Brief an die Bundeskanzlerin, den Bundespräsidenten und den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg geschrieben. Die Winnender Zeitung hat in der Samstags-Ausgabe vom 21. März den offenen Brief der geschädigten Familien im Original-Wortlaut veröffentlicht.



Das Ziel der sechs Familen, die sich in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundespräsident Dr. Horst Köhler und den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Guenther H. Oettinger wenden: „Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann.“
Die regionale Tageszeitung Winnender Zeitung hat am Samstag, 21. März 2009, den offenen Brief von sechs Familien der Angehörigen der getöteten Menschen von Winnenden auf der Titel-Seite veröffentlicht.



Den Menschen, die ihre Kinder und liebsten Angehörigen bei dem Amok-Attentat verloren haben, können die geliebten Menschen leider nicht mehr zurückgebracht werden. Doch mit dem Engagement der Familien für Frieden und für Gewalt-Prävention wird eines deutlich: Die Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und weitere Menschen in Winnenden und Waiblingen dürfen nicht ohne jeden Sinn mitten aus dem Leben gerissen worden sein.
Wenn die Bitten der Familien der Opfer der Angehörigen bei Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Horst Köhler und Ministerpräsident Guenther H. Oettinger nicht auf taube Ohren stoßen, dann würden die Opfer der Gewalt-Tat noch über ihren Tod hinaus zu mehreren der kostbarsten Werte in einer Gesellschaft eines Landes beitragen können: Gewalt-Prävention, Solidarität und Frieden.



Die internationale Jüdisch-Christliche John Baptist Mission of Togo, Gründer: Reverend Yawvoi Nyonato, Vertretung für Deutschland und Vertretung für Groß Britannien (www.johnbaptistmission.blogspot.com, www.johnbaptitstmission.wordpress.com ) und das internationale Medienprojekt für die Menschenrechte „Liberty and Peace NOW!“ Human Rights Reporters (www.menschenrechtsreporter.blogspot.com, www.humanrightsreporters.wordpress.com ) unterstützen die Initiative zur Gewalt-Prävention und für Frieden und bittet freundlichst Leser, Leserinnen und Menschen, die Petition der Angehörigen und Opfer der getöteten Menschen und Opfer von Winnenden mitzuzeichnen, damit geholfen werden kann, die Wünsche der Familien zu realisieren und einen Beitrag zur Gewalt-Prävention und für Frieden und ein aktives Zeichen für die Solidarität in einer schweren Krise, die auch Ausdruck zahlreicher Probleme in der Gesellschaft sind, in der das Bewusstsein für Liebe, Nächstenliebe, Solidarität in vielen öffentlichen, sozialen und privaten Bereichen verloren gegangen sind.


Daher wurde am Samstag, 21. März auch eine öffentliche Petition im Internet publiziert, die von Menschen, die ihre Solidarität zu den Angehörigen und Opfern der getöteten Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Menschen zum Ausdruck bringen und sich für den Frieden in Deutschland engagieren wollen, gezeichnet werden kann.
Die Petition mit dem Namen „Winnenden – Friedens – Initiative“ kann bei der Adresse www.petitiononline.com/32009/petition.html öffentlich mittels Eintrag in die Solidaritäts-Liste für die Familien unterstützt werden.



Die Dokumentation des Offenen Briefes der sechs Familien der Angehörigen und Opfer der 15 getöteten Menschen im Original-Wortlaut:



„Offener Brief


Sehr geehrter Herr Bundespräsident Köhler,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Oettinger,


die Trauer und die Verzweiflung nach dem Verlust geliebter Kinder, Frauen und Männer sind noch überall gegenwärtig. Insbesondere bei uns, den Angehörigen. Der Gedanke, warum es ausgerechnet unsere Liebsten getroffen hat, und wie es überhaupt zu dieser Tat kommen konnte, wird uns unser Leben lang begleiten. In unserem Schmerz, in unserer Hilflosigkeit und in unserer Wut wollen wir aber nicht untätig bleiben. Deshalb wenden wir - die Familien von fünf getöteten Schülerinnen – uns an die Öffentlichkeit.


Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann.


Schusswaffen und Sport


Wir wollen, dass der Zugang junger Menschen zu Waffen eingeschränkt wird. Die derzeitige gesetzliche Regelung ermöglicht die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole bereits ab dem 14. Lebensjahr. Bedenkt man, dass ein junger Mensch gerade in dieser Zeit durch die Pubertät mit sich selbst beschäftigt und häufig im Unreinen ist, so ist die Heraufsetzung der



Altersgrenze auf 21 Jahre unerlässlich.


Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Schießsport nicht gänzlich auf groß-kalibrige Waffen verzichten kann. Bis in die achtziger Jahre hinein genügten unseres Wissens nach den Sportschützen kleinkalibrige Waffen. Bis heute sind die olympischen Wettkämpfe auf Luftdruck- und Kleinkaliberwaffen beschränkt.


Sollte aus Gründen, die wir nicht kennen, der Verzicht auf großkalibrige Waffen nicht möglich sein, so muss die Schusskapazität verringert werden. Bei der Jagd sind die Magazine der automatischen Waffen auf maximal 2 Schuss begrenzt. Warum nicht auch beim Sport?


Der Gesetzgeber hat die Vergabe von Waffenbesitzkarten und die daraus entstehenden Verpflichtungen, wie z. B. die Aufbewahrung von Waffen und



Munition, vollständig geregelt.



Die zu erwartenden Strafen bei Verstoß gegen die entsprechenden Gesetze erfüllen aber nicht ihren Zweck. Eine Ordnungswidrigkeit wird eher wie ein Kavaliersdelikt betrachtet. Der Gesetzgeber muss Verstöße gegen das geltende Waffenrecht deutlicher und stärker ahnden.


Medien: Fernsehen


Wir wollen weniger Gewalt im Fernsehen. Das Fernsehen, als noch wichtigste Informations- und Unterhaltungsplattform, hat einen sehr großen Einfluss auf die Denk- und Gefühlswelt unserer Mitbürger. Das Fernsehen setzt heute die ethischen und moralischen Standards. Wenn wir es zulassen, dass unseren Mitbürgern weiterhin täglich Mord und Totschlag serviert werden, ist abzusehen, dass die Realität langsam, aber stetig dem Medienvorbild folgen wird. Von den Sendern muss verlangt werden, dass sie ein ausgewogenes Programm anbieten und die Zurschaustellung von Gewalt reduziert wird. Eine „Gewaltquote“, der Anteil von Sendungen mit Gewalt in Relation zur Gesamtsendezeit pro Sender, sollte eingeführt werden.


Die Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche fernsehen, sollten generell gewaltfrei sein.


Medien: Computerspiele


Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden. Spiele, ob über Internet oder auf dem PC, die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten. Gleiches gilt für alle Gewalt verherrlichenden Spiele, deren Aufbau und Darstellung sehr realistisch sind und bei denen viel Blut fließt.


Medien: Chatrooms und Foren


Wir wollen mehr Jugendschutz im Internet. In der virtuellen Welt werden heute anonym und gefahrlos Gedankengänge artikuliert und diskutiert, die eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen. Wie diese Aktivitäten eingedämmt werden können, wissen wir nicht. Es darf aber nicht sein, dass sich junge Menschen anonym gegenseitig aufhetzen und zu Gewalteskalationen auffordern.


Berichte über Gewalttaten


Wir wollen, dass der Name des Amokläufers nicht mehr genannt und seine Bilder nicht mehr gezeigt werden. Am aktuellen Beispiel von Winnenden zeigt sich, dass die derzeitige Berichterstattung durch unsere Medien nicht dazu geeignet ist, zukünftige Gewalttaten zu verhindern. Auf nahezu jeder Titelseite finden wir Namen und Bild des Attentäters. Diese werden Einzug finden in unzählige Chatrooms und Internet-Foren. Eine Heroisierung des Täters ist die Folge.


Bei Gewaltexzessen wie in Winnenden müssen die Medien dazu verpflichtet werden, den Täter zu anonymisieren. Dies ist eine zentrale Komponente zur



Verhinderung von Nachahmungstaten.


Aufarbeitung der Vorgänge in Winnenden und Wendlingen


Wir wollen, dass die Tat aufgeklärt und aufgearbeitet wird. Das Warum der Tat wird sicher nie vollständig geklärt werden können. Wichtiger für die Angehörigen und unser aller Zukunft ist die Frage: Wie konnte es geschehen? Wir wollen wissen, an welchen Stellen unsere ethisch-moralischen und gesetzlichen Sicherungen versagt haben. Dazu gehören auch das Aufzeigen der persönlichen Verantwortung und die daraus folgenden – auch juristischen - Konsequenzen.


Familie Klei***
Familie Mar***
Familie Mina***
Familie Nal***
Familie Scho***
Familie Schw***“


Quelle: Winnender Zeitung,
http://www.winnender-zeitung.de/inde...347&artikel=82


*** Achtung ! Da diese Petition weltweit im Internet veröffentlicht wurde, wurden die Namen der Pedanten anonymisiert.


Die Namen der Pedanten sind der Redaktion, Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpraesident Guenter H. Oettinger sowie einer Vielzahl weiterer Journalisten und Journalistinnen in Deutschland und in weiteren Ländern bekannt.


Article 19


Everyone has the right to freedom of opinion and expression; this right includes freedom to hold opinions without interference and to seek, receive and impart information and ideas through any media and regardless of frontiers.


and


Article 18


Everyone has the right to freedom of thought,conscience and religion; this right includes freedom to change his religion or belief, and freedom, either alone or in community with others and in public or private, to manifest his religion or belief in teaching, practice, worship and observance.
Universal Declaration of the HUMAN RIGHTS proclaimed by the United Nations in 1948, New York City United States of America (U.S.A.)


Meinungs- Presse- und Informations-Freiheit



ARTIKEL 5, Grundgesetz, Deutschland


(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.


(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.


(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
AUZUG aus der Allgemeinen Erklärung für die Menschenrechte, proklamiert
durch die United Nations (UN, Vereinte Nationen) im Jahr 1948, in New York City, United States of America:


Artikel 19


Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.


Artikel 18


Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.


Weitere Information:

More information:
www.unhchr.ch/udhr/lang/eng.htm
www.unhchr.ch/udhr/lang/ger.htm
www.un.org


ERGÄNZENDE ANMERKUNG DER REDAKTION:


Der Französisch-deutsche Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor Andreas Klamm ist Autor von sieben Büchern.
Vor kurzem veröffentlichte Andreas Klamm zwei neue Bücher, die den Themen, Demokratie, Frieden, Meinungs- Presse und Informations-Freiheit und dem beispielhaften Engagement der amerikanischen Journalistin Amy Goodman gewidmet sind mit dem Titel (in Deutschland)


Liberty, Peace and Media: Amy Goodman - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Norderstedt, Deutschland; (Februar 2009), 264 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 3-8370-7473-0, ISBN-13: 978-383707473, 18,90 Euro


In Frankreich ist das Buch mit dem Titel


Liberty, Peace and Media: Amy Goodman And The Freedom Of The Press - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Paris, France; (Februar 2009), 276 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 2-8106-0269-7 , ISBN-13: 978-2-8106-0269-8, 19,49 Euro erschienen.


Andreas Klamm ist zudem Redaktions-Leitung des internationalen Medien-Projektes für die Menschenrechte in deutscher und englischer Sprache „Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters seit 2006 und des internationalen Medien-Netzwerkes von Radio IBS Liberty (Leeds) und IBS TV Liberty seit 1986. Das internationale Medien-Netzwerk von Radio IBS Liberty und IBS TV Liberty dient seit 1986 der internationalen Völkerverständigung. Weitere Informationen zu diesem internationalen Projekt sind im BuchLiberty and Peace NOW! Human Rights Reporters :: Medienprojekt Menschenrechts-Reporter :: Edition 2008, No. 1, Human Rights, abuses and violations of Human Rights, international understanding: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (October 200, 272 pages (Seiten). Author: Andreas Klamm, Journalist. Language English / German (Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual), ISBN-10: 3-8370-7243-6 ,
ISBN-13: 978-3-8370-7243-3. 19,99 Euro und im Internet bei www.menschenrechtsreporter.blogspot.com und www.humanrightsreporters.blogspot.com zu finden.


Im sekundären Zweit-Beruf ist Andreas Klamm dreijährig staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger und studierte in den Jahren 2003 und 2004 als Vollzeit-Student an der Evangelischen Fachhochschule für SOZIAL- und Gesundheitswesen in Ludwigshafen am Rhein. Aufgrund der Folgen mehrerer Unfälle ist der Autor von sieben Büchern behindert, chronisch krank und hauptberuflich nur noch als Journalist, Autor und freier Fernseh- Radio- und Medienproduzent international, unter anderem in Frankreich, Groß Britannien und Deutschland tätig.


MEDIEN-KONTAKT / Kontakt für PRESSE, Medien, Politik, international:
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters
Andreas Klamm
Redaktions-Leitung
email: news247@ btinternet.com
Tel. 0044 203 3934 672 (Mo - Fr, 10.00 Uhr - 20.00 Uhr)
Internet:
www.menschenrechtsreporter.blogspot.com
www.humanrightsreporters.wordpress.com


John Baptist Mission of Togo, Gründer Reverend Yawovi Nyonato
(Lome, Togo, West-Africa)
www.johnbaptistmission.wordpress.com
www.johnbaptistmission.blogspot.com
www.mjbeducation.over-blog.com
www.johnbaptistmission.org
__________________
Andreas Klamm, Journalist, Rundfunk-Journalist, Autor, ( www.andreasklamm.blogspot.com) Redaktions-Leitung von Radio IBS Liberty, IBS TV Liberty, IBS Independent Broadcasting Service Liberty, Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters, www.humanrightstreporters.wordpress.com, www.menschenrechtsreporter.blogspot.com.
Liberty and Peace NOW!
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Alt 23.03.2009, 00:04   #2
Maxtron
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Standard AW: Nach dem Amok-Attentat Winnenden: Friedens- und Gewalt-Präventions-Initiative der Familien der Opfer von Winnenden Ein offener Brief für den Frie

Lieber Andreas Klamm,
ich finde den Beginn löblich, auch wenn ich nicht allen Punkten zustimme.

Doch denke ich es sollte jeder für sich entscheiden ob er diese Petition absendet oder nicht und es ist auch nicht der Grund meiner Antwort.

Auch das kürzen der Namen, welche zumindest auf der von Ihnen angegebenen Referenzseite noch im vollem Umfang ersichtlich sind, sehe ich nicht so schlimm an.

Jedoch alles was darunter kommt hat mich etwas verwundert.
Lassen Sie mich mit den Auszügen aus den Rechten des Einzelnen und der Pressefreiheit beginnen. Vielleich können Sie mir kurz erläutern welchen Sinn diese unter dieser Petition haben. Auszüge über die Unversehrtheit des Menschen hätte ich vielleicht verstanden...

Etwas stark irritiert hat mich dann auch der Passus über Ihre Veröffentlichungen, Taten usw. mit dem Hinweis des "Ergänzende Anmerkung der Redaktion".
Hierbei drängten sich mir folgende Fragen auf:
Welche Redaktion?
Der Redaktion in der Sie Leiter sind? Also eine Anmerkung von Ihnen über sich selbst?

Mit viel Respekt, aber der ab diesem Satz "Anmerkung der Redaktion" finde ich es Geschmacklos.
Es gehört sich nicht ein solches Anliegen für den eigenen PR Zweck zu Missbrauchen.
Auch wenn es wenig davon gibt, sollte man dennoch etwas Anstand bewahren, gerade wenn man mit den Worten Humanrights um sich wirft .
Maxtron ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2009, 00:45   #3
AndreasKlamm
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Renommee-Modifikator: 0 AndreasKlamm wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Ihre Kritik, Herr Maxtron

Sonntag, 23. März 2009

Sehr geehrter Herr Maxtron !

Ihre Kritik kann ich nicht verstehen.

1. Gab es bereits mehrere Amok-Attentate auf Schulen in Deutschland mit einer Vielzahl von toten SchülerInnen und LehrerInnen.

2. Besonders Besorgnis erregend: Innerhalb von einer Woche nach dem Amok-Attentat auf die Albertville-Realschule in Winnenden mit 16 toten Menschen gab es 60 weitere Amok-Attentats-Drohungen. Deutlichere
Warnzeichen in Deutschland kann es kaum noch geben.

3. Wenn eine öffentliche Petition gestellt und unterstützt wird, dann ist es für die Menschen die das internationale Medienprojekt für die Menschenrechte Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters nicht kennen, wichtig zu erfahren, wer diese Petition unterstützt oder auch öffentlich stellt.

4. In den Anliegen, befassen sich die Familien auch mit den Arbeitsweisen der PRESSE.

Dazu ist ohne Zweifel

a) das Grundgesetz
b) die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der United Nations (UN), Vereinte Nation, www.un.org
c) und wie Sie als Insider wissen, doch eben nicht der normale Leser oder Leserin, die nicht als Journalisten tätig sind die PRESSE-KODEX der einzelnen Nationen, dazu zählt auch Deutschland. Für Deutschland gibt es einen eigenen Presse-Kodex

5. Glaube ich haben die Menschen auch das Recht, zu erfahren, wenn ein Französicher-deutscher Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor zu diesem komplexen Themenkreis bereits mehrere Bücher veröffentlicht hat, dessen Familie durch Gewalt-Taten von Nazis in den Jahren 1933 bis 1950 schwer geschädigt wurde !

In den Büchern wird über Gesetze, schwerste Menschenrechts-Verletzungen informiert, dazu zählt leider auch das Amok-Attentat Winnenden und über bereits in der Vergangenheit stattgefundene Amok-Attenate.

Wie Sie sicher wissen, ist das internationale Medienprojekt für die Menschenrechte "Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters" ein nicht-kommerzielles Medienprojekt, das Menschen in vielen Ländern hilft und unter Beteiligung von Journalisten aus einer Vielzahl verschiedener Länder über schwerste Menschenrechts-Verletzungen informiert, auch in Deutschland.

Sicher ist Ihnen auch gut bekannt, dass auch kanadische Beobachter bereits festgestellt haben, dass auch ich Opfer schwerster Menschenrechts-Verletzungen in Deutschland wurde.

Es ist daher schon sonderbar, dass man über Projekte die einer Vielzahl von Menschen helfen, über Bürgerrechte, Menschenrechte, Freiheit, Demokratie und Meinungs- und Presse- und Informations-Freiheit, Angriffe in der schärfsten Form erleben muss und sogar Zeuge davon werden muss, dass MitarbeiterInnen einer Jüdisch - Christlichen Mission in Deutschland angegriffen werden.

Sie können sicher sehr gut verstehen, dass dies auch unsere jüdischen Brüder und Schwestern sogar in Israel sehr verunsichert.

Es sind deutlichste Alarmzeichen, wenn Informationen über Menschenrechts-Verletzungen dazu zählen natürlich auch publizierte Bücher über schwerste Menschenrechts-Verletzungen und weitere bereits in Deutschland stattgefundene Attentate nicht veröffentlicht werden sollen.

6. Sind Sie offenbar auch nicht umfassend informiert, da ich nur Redaktionsleiter von Teil-Bereichen im internationalen Medienprojekte für die Menschenrechte Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters bin.

7. Verwahre ich mich gegen die Behauptung, unsere Redaktionen oder meine Kollegen und Kolleginnen und ich würden mit Begriffen wie "Human Rights" = Menschenrechte um uns werfen. Wir haben seit dem Jahr 2006 über mehr als 200 schwerste Ereignisse von Menschenrechts-Verletzungen in Presse, Film, Funk, Fernsehen, Internet, in Büchern und in Zeitungen berichtet, die auch in Deutschland zu einem nicht geringen Teil stattgefunden haben.

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass die ANGRIFFE besonders schlimm gegenüber von Journalisten und Journalistinnen werden, die über Meinungs- Presse- und Informationsfreiheit und die Einhaltung und auch Verletzung von Menschenrechten nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der United Nations (UN), www.un.org berichten.

Auch das sollte ein großes und deutliches ALARMSIGNAL für die Menschen in Deutschland und in Europa sein.

Weswegen? - Dazu gibt Ihnen mein Beitrag zum 76. Jahrestag des Ermächtigungs-Gesetzes ausführlich Auskunft:

Ich kann auch nur Sie vor den Gefahren durch Neo-Nazis herzlichst warnen.

Im Jahr 2005 wurde ich als Fernseh-Journalist Zeuge eines Neo-Nazi-Überfalls auf Bundesminister Jürgen Trittin (Bündnis 90 / Die Grünen).

Er und viele weitere Menschen können Ihnen ganz sicher bestätigen, dass die Entwicklungen und Gefahren beispielsweise durch Neo-Nazis in Deutschland nicht verharmlost werden sollten.

Die Gleichschaltung der Medien in den Jahren 1933 bis 1945, die Abschaffung von Meinungs- Presse- und Informations-Freiheit, war auch Teil der Gewalt-Herrschaft der Nazi-Terror-Diktatur, denn die freie Arbeit, freier Journalisten und Zeitungen wurde durch das Nazi-Propaganda-Ministerium ersetzt.

Damit war der Weg bereitet: Die Menschen in Deutschland einer Gehirnwäsche zu unterziehen, die zur Ermordung von 10 Millionen Menschen im Holocaust und zu insgesamt mehr als 55 Millionen toten Menschen im Zweiten Welt-Krieg führte.

Daher, so glaube ich, ist es wichtig, auch zu informieren über alternative und unabhängige Medien, dazu zählen auch meine Bücher mit Themen zu Bürgerrechten, Frieden, Freiheit, Demokratie, Menschenrechten, Sozialdemokratie, Attentate, Amok-Attentate und wie diese vielleicht auch in der Zukunft verhindert werden könnten.

Ob es gelingen wird, in der Zukunft Amok-Attentate wie in Winnenden zu verhindern, kann ich Ihnen und vermutlich auch kein weiterer Menschen zusichern oder versprechen, doch zumindest sollten sich möglichst viele Menschen für Meinungs- Presse- und Informationsfreiheit, für die Einhaltung des Grundgesetzes, für die Einhaltung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der United Nations (UN), für Freiheit, für Frieden und für die Demokratie engagieren, damit es nicht noch weitere Opfer von Amok-Attentaten in Deutschland geben muss.


1933 – 2009: Jahrestag des Ermächtigungsgesetzes ist Mahnung und Verpflichtung für Demokratie und Freiheit zugleich

Von Andreas Klamm

London / Berlin. (red). 22. März 2009. Die Zeit vor 76 Jahren war alles andere als einfach. Die Menschen kurz nach den Beginn von 1900 wurde von schwersten Nöten geplagt, wie etwa den Folgen der Nachkriegs-Jahre des ersten Weltkrieges, Massenarbeitslosigkeit, Inflation, Deflation und der Welt-Wirtschafts-Krise im Jahr 1929, die mit dem „Schwarzen Freitag“ in die Welt-Geschichte einging. Viele Menschen suchten nach einem Retter und starken Führer und diese Stunden schwerster Not nutzte die NSDAP, die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter-Partei, die Hintermänner von Adolf Hitler und der Führer um mit dem Ermächtigungs-Gesetzen einen Führer und Diktatur an die Macht zu bringen.

Weshalb diese Dinge alle samt in ihrer Gesamtheit wichtig sind erkläre ich mit folgendem Beitrag ergänzend:

Doch statt die ersehnte Hilfe und Hoffnung vom Staat und dessen Führer erlebten die Menschen in der Nazi-Terror-Diktatur die Schrecken eines Gewaltregimes, das in den Jahren 1933 bis 1945 in Deutschland für Verwüstung sorgte. Die traurige Bilanz der Terror-Diktatur: 10 Millionen tote Menschen im Holocaust. Menschen jüdischen und christlichen Glaubens, wie Anne Frank, der Geistliche Dietrich Bonhoeffer, die Nonne Edith Stein, Freidenker, Journalisten, Herausgeber, Redakteure, kritische und Freiheits-liebende Künstler, für den Frieden engagierte Menschen, wie Hans und Sophie Scholl und Christoph Probst, Kommunisten, SPD-Politiker, behinderte Menschen, Roma, Sinti, Kriegsgefangene aus Polen, Russland, den Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich, Groß Britannien und kerngesunde Zwillinge, die im Rahmen der Zwillings-Forschungen von KZ- und Nazi-Ärzten sowie Menschen, Frauen und Männer mit einer homosexuellen Lebensweise, die unter der Regierung der Nazi-Diktatur ermordet wurden.

Doch auch die Menschen in Deutschland waren nicht nur Täter sondern wurden Opfer der Gewalt-Herrschaft. 1945 waren eine Vielzahl der Städte in Deutschland in Schutt und Asche zerbombt und brannten. Millionen deutsche Bürger und Bürgerinnen, auch deutsche Kinder-Soldaten starben an den Fronten der unbarmherzigen und Menschen-Verachtenden Kriege in Russland und der Normandie in Frankreich beim D-Day oder im Bomben-Hagel in Städten in Deutschland. Und auch nach 1945 ging das Leiden in den Nachkriegs-Jahren bis zum Eintritt besserer wirtschaftlicher Verhältnisse weiter. Während ihre Männer sich in Kriegs-Gefangenenschaft befanden, bauten die heute noch als „Trümmer“-Frauen bekannten Frauen in Deutschland einen Teil der durch die gewaltige Bombenlast zerstörten Häuser wieder auf in schwerster Armut.
Dem 76. Jahrestag der Verabschiedung des sogenannten "Ermächtigungsgesetzes" sollte als Mahnung und Verpflichtung zugleich gedacht werden, erklärte Jan Korte (MdB), Mitglied des Parteivorstandes.

Dass sich ein linker Politiker zu einem solchen Thema äußert hätte im Jahr 1933 vermutlich zu dessen Verhaftung und Ermordung geführt. Doch nach dem amerikanische, britische und russische Truppen, die Menschen in Deutschland von der Nazi-Terror- und Gewalt-Herrschaft befreit haben, nahm der Politiker am 22. März 2009 zu den schlimmen Vorgängen im Jahr 1993 Stellung und erklärte:

„Das am 23. März 1933 verabschiedete "Ermächtigungsgesetz" war die entscheidende gesetzliche Grundlage für eine bis dahin noch nicht bekannte Terror- und Willkürherrschaft der Nazis. Mit dem Ermächtigungsgesetz wurden sämtliche Kontrollinstanzen, das Parlament und die Eindämmung von staatlicher Gewalt aufgehoben. Fortan lag alle Gewalt in den Händen der NS-Faschisten, die die neue Macht umgehend nutzten und zuerst die Arbeitbewegung zerschlugen und ihre Repräsentanten in die neu geschaffenen Konzentrationslager sperrten.
Die in einer Atmosphäre des Terrors stattfindende damalige Sitzung verabschiedete mit 444 gegen 94 Stimmen das "Gründungsgesetz" der Nazi-Herrschaft.“

Der Parteivorstand der LINKEN erinnert aus Anlass zu diesem Jahrestag daran, dass lediglich die Sozialdemokraten gegen das Gesetz stimmten. Die 81 kommunistischen Abgeordneten konnten nicht mehr an der Abstimmung teilnehmen: Sie wurden durch Terror, Inhaftierung und Willkür-Handlungen von der Abstimmung abgehalten, ebenso wie 26 SPD-Abgeordnete. Zu erinnern ist auch daran, dass die Parteien Zentrum und Bayerische Volkspartei dem Gesetz zustimmten und damit für die erforderliche Zweidrittelmehrheit sorgten. Auch dies darf nicht verschwiegen und muss weiter aufgearbeitet werden.

Die Verhinderung der Teilnahme der Kommunisten und einiger Sozialdemokraten durch ungehemmten Nazi-Terror beweist zudem, dass die Nazis nicht verfassungsgemäß die "Macht ergriffen" hatten.

DIE LINKE erinnert an diesem Tag an die Opfer aus den Reihen der kommunistischen und sozialdemokratischen Arbeiterbewegung, die sich dem Nazismus entgegengestellt haben. Zudem erinnert der Tag daran, dass nicht die Parteien der Arbeiterbewegung für Hitlers Terror- und Willkür-Gesetz stimmten - im Gegenteil.“

Mahnende Worte eines Politikers der Partei Die Linke, die auch in Zeiten der globalen Finanz- und Welt-Wirtschafts-Krise eine Mahnung sein können und eine Erinnerung an die Verpflichtung die Freiheit und Demokratie aller Menschen in Deutschland und Europa zu schützen.

Im Jahr 2006 traf ich in London, Groß Britannien, aus Anlass mehrerer Fernseh-Produktionen für das internationale Medienprojekt für die Menschenrechte „Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters“ überlebende Angehörige von SPD-Politikern die in den Jahren 1933 – 1945 für ihr politisches Engagement für die Sozial-Demokratie durch die Nazi-Terror-Regierung erschossen wurden. Die SPD-Politiker hatten sich keines Verbrechens schuldig gemacht, das die Ermordung durch Erschießen gerechtfertigt hätte. Alles was diese wenigen SPD-Politiker in den Jahren 1933 bis 1945, zum Teil wissentlich unter Lebensgefahr taten, war sich für die Sozial-Demokratie in Deutschland politisch zu engagieren.

Mein Großvater, Haedi Sabaot, ein französicher Offizier, war 1945 in Kaiserslautern stationiert. Er wird seit 1945 vermisst. Meine Großmutter Martha Kolacz, musste 1950 aus Deutschland fliehen und wurde Australische Staatsbürgerin in Melbourne, State of Victoria in Australien, weil diese von den Nazis verfolgt wurde. Sie hatte sich 1945, kurz nach der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht, in einen französischen Offizier der Französischen Armee verliebt, meinem Großvater. Am 8. Mai 1946 wurde meine Mutter geboren. So musste meine Mutter ohne ihre Mutter und ohne ihren Vater im zerstörten Nachkriegs-Deutschland aufwachsen. Für eine begrenzte Zeit halfen eine französische Arzt-Familie , doch auch Menschen aus Deutschland, die erkannten, dass der Weg der Nazis nur in die Zerstörung führt. Ihren drei Kindern wurden zudem die Groß-Eltern genommen, die ein wichtiger Teil einer intakten Familie sind.

Meine Großmutter kehrte keine einzige Sekunde nach Deutschland zurück. Zu groß waren die Verletzungen und Angst vor Verfolgung durch die Nazis, die sie in Deutschland erleben musste. Das ist einer von vielen Gründen, weswegen ich mich auch als Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor von sieben Büchern, für Freiheit, Meinungs- Presse- und Informations-Freiheit, für Frieden und soziale Gerechtigkeit und für Demokratie in Deutschland und Europa engagiere.

Für die SPD-Politiker, Kommunisten und viele weitere Menschen und deren Familien, die sich mit dem Wissen in Lebensgefahr zu sein, in den Jahren 1933 bis 1945 für Freiheit, Frieden, Bürgerrechte und die Sozial-Demokratie in Deutschland engagierten, empfinde ich eine gewisse Form großer Bewunderung.

Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters
internationales Medienprojekt für die Menschenrechte
gegründet 2006
Redaktionsleitung: Andreas Klamm, Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor von sieben Büchern
www.humanrightsreporters.wordpress.com

www.menschenrechtsreporter.blogspot.com

ERGÄNZENDE ANMERKUNG DER REDAKTION:

Der Französisch-deutsche Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor Andreas Klamm ist Autor von sieben Büchern.

Vor kurzem veröffentlichte Andreas Klamm zwei neue Bücher, die den Themen, Demokratie, Frieden, Meinungs- Presse und Informations-Freiheit und dem beispielhaften Engagement der amerikanischen Journalistin Amy Goodman gewidmet sind mit dem Titel (in Deutschland)

Liberty, Peace and Media: Amy Goodman - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Norderstedt, Deutschland; (Februar 2009), 264 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 3-8370-7473-0, ISBN-13: 978-383707473, 18,90 Euro

In Frankreich ist das Buch mit dem Titel

Liberty, Peace and Media: Amy Goodman And The Freedom Of The Press - Excellent Journalists In Extraordinary Times
, Books on Demand Gmbh; Paris, France; (Februar 2009), 276 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 2-8106-0269-7 , ISBN-13: 978-2-8106-0269-8, 19,49 Euro erschienen.

Andreas Klamm ist zudem Redaktions-Leitung des internationalen Medien-Projektes für die Menschenrechte in deutscher und englischer Sprache „Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters" seit 2006 und des internationalen Medien-Netzwerkes von Radio IBS Liberty (Leeds) und IBS TV Liberty seit 1986. Das internationale Medien-Netzwerk von Radio IBS Liberty und IBS TV Liberty dient seit 1986 der internationalen Völkerverständigung. Weitere Informationen zu diesem internationalen Projekt sind im Buch

Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters :: Medienprojekt Menschenrechts-Reporter :: Edition 2008, No. 1, Human Rights, abuses and violations of Human Rights, international understanding: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (October 200, 272 pages (Seiten). Author: Andreas Klamm, Journalist. Language English / German (Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual), ISBN-10: 3-8370-7243-6 ,
ISBN-13: 978-3-8370-7243-3. 19,99 Euro und im Internet bei www.menschenrechtsreporter.blogspot.com und www.humanrightsreporters.wordpress.com zu finden.

Im sekundären Zweit-Beruf ist Andreas Klamm dreijährig staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger und studierte in den Jahren 2003 und 2004 als Vollzeit-Student an der Evangelischen Fachhochschule für SOZIAL- und Gesundheitswesen in Ludwigshafen am Rhein. Aufgrund der Folgen mehrerer Unfälle ist der Autor von sieben Büchern behindert, chronisch krank und hauptberuflich nur noch als Journalist, Autor und freier Fernseh- Radio- und Medienproduzent international, unter anderem in Frankreich, Groß Britannien und Deutschland tätig.
__________________
Andreas Klamm, Journalist, Rundfunk-Journalist, Autor, ( www.andreasklamm.blogspot.com) Redaktions-Leitung von Radio IBS Liberty, IBS TV Liberty, IBS Independent Broadcasting Service Liberty, Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters, www.humanrightstreporters.wordpress.com, www.menschenrechtsreporter.blogspot.com.
Liberty and Peace NOW!
AndreasKlamm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2009, 10:15   #4
Maxtron
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Standard AW: Nach dem Amok-Attentat Winnenden: Friedens- und Gewalt-Präventions-Initiative der Familien der Opfer von Winnenden Ein offener Brief für den Frie

Sehr geehrter Andreas Klamm,
es tut mir leid zu hören, dass Ihre Großmutter unter dem 3. Reich zu leiden hatte, sowie auch Ihre Mutter in der Nachkriegszeit allein aufwachsen musste.

Warum Sie allein aufwachsen mußte und Ihre Großmutter noch 1950 von Nazis verfolgt wurde und fliehen musste lass ich jetzt außer acht.

Aber was bitte hat dies mit der Petition zu tun?

Doch springen wir kurz zum Beginn Ihrer Antwort und gehen diese von oben nach unten durch, damit Sie vielleicht verstehen was ich meine.


Punkt 1: Ist mir bekannt und mir ist auch die Problematik in dieser Zeit bewußt. Ich hatte auch keinerlei Kritik an der Petition an sich und dem Bemühen wachsam gegen die Problematik zu sein.

Punkt 2: Trittbrettfahrer und unreife Jugendliche gibt und gab es zu jeder Zeit. Dies hat aber mehr mit der Psyche oder Unreife dieser Jugendlichen zu tun und wird sich durch nichts ändern lassen.

Punkt 3: Ein kleiner Link anstatt die Lebensgeschichte und die Buchreklame wäre meines erachtens angemessener.

Punkt 4: Diese nicht ganz unberechtigt ist. Ich habe schon Kollegen erlebt, welche versucht haben Leichentücher von Toten wegzuziehen wären die weinenden Verwandten neben drann standen nur um ein spektakuläres Foto zu erhalten oder mit provozierenden Äußerungen zu den Trauernden gingen nur um noch mehr Emotion für das Bild zu provozieren.
Es gibt eine Grenze.....

Doch das aufzählen der Pressefreiheit in Paragraphenform finde ich auch als nicht gerade gelungen. Ein Satz des Verständnisses für beide Seiten mit einem Hinweis auf die Pressefreiheit der UN und des GG wäre auch hier kürzer und sinnvoller gewesen.

Punkt 5: Warum ? Und wieso an dieser Stelle?

und im weiteren des Punkt 5:
- Die verunsicherung der "Brüder und Schwestern" in Israel sehe ich etwas zwiepältig, da ich schon in Israel erlebt habe, wie dort Menschenrechte schwer verletzt wurden und einem Kollegen nicht nur die Kamera zerschlagen, sondern dieser auch mit Schlägen und Androhungen eingeschüchtert wurde um ihn von der Berichterstattung oder Erwähnung des Vorfalls abstand zu nehmen.


Punkt 6: Sie aber diese Texte hier verfassen und immer dann mit den Worten "Redaktionelle Anmerkung" dieses selbs reinschreiben.
Wenn Sie unbedingt auf sich und Ihr Leben aufmerksam machen möchten, dann würde ein "Über mich" etwas besser klingen, statt dies so aufzubauen als wenn Sie, als bescheidener Mensch, dass gar nicht wollten, aber die Redaktion dies als wichtig empfunden hat diese Informationen mit zu teilen.

- Natürlich versuchen die Organe, welche gegen die Menschenrechte verstoßen immer Druck und Gewalt gegen Journalisten, welche dies versuchen aufzudecken einsetzen.


Abschließend und da mir die Zeit auch fehlt längerfristig mich mit eventuellen Antworten auseinander zu setzen kann ich Ihre Interpretation von der Vermischung der Amokläufe und Nazis und Menschenrechten nicht nachvollziehen.
Nach Ihrer Meinung müsste man dann auch jeden Mörder neben den Verbrechen auch noch als wegen Verstoß gegen die Menschenrechte anklagen, so lese ich dies zumindest heraus.

Ich wünsche Ihnen dennoch einen schönen Tag und hoffe dass Sie vielleicht dennoch darüber nachdenken, wann und wann nicht eine Eigendarstellung angebracht ist.

MfG
Maxtron
Maxtron ist offline   Mit Zitat antworten
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