-->
Journalismus.com Forum
Anzeige:
Griffith College Dublin

Infos von
Journalismus.com


Wichtige Links:


cover_1502
Jobturbo - Die Job-Suchmaschine durchsucht Zeitungen und Stellenbörsen. Gezielt nach Medienjobs suchen!
Jetzt hier recherchieren...


 

Zurück   Journalismus.com Forum > Bildung & Berufseinstieg > Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung

Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung Alles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 11.06.2011, 10:54   #1
GibsonLG
Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 24.09.2009
Beiträge: 44
Renommee-Modifikator: 9 GibsonLG wird positiv eingeschätzt
Frage Volo oder frei?

Hallo zusammen,

ich hatte ein Vorstellungsgespräch bei einer bekannten CP-Firma, die ein Redaktionsvolo anbietet. Es ist meiner Ansicht ziemlich gut gelaufen, aber ich weiß noch nicht, ob ich tatsächlich genommen werde - das entscheidet sich nächste Woche. Ich hatte ja hier schon mal geschrieben, dass ich schon länger auf der Suche war. Nun mache ich mir Gedanken, was passiert, sollten die wirklich zusagen. Es geht mir dabei insbesondere um zwei Punkte:

1. Tue ich mir mit CP ein wenig schwer. Es ist ja am Ende doch irgendwie PR. Natürlich ist man bei jedem Medium immer etwas eingeschränkt in dem, was man schreibt und wie man es schreibt, aber das bereitet mir doch ein wenig Sorge. Nicht, was die Arbeit direkt angeht - das Team ist toll und die Titel echt interessant - sondern das Danach. Ich will ja eigentlich als Journalist arbeiten, das Volo soll mir einen Einstieg ermöglichen und mir auch finanzielle Sicherheit geben. Meine Eltern sitzen mir im Nacken und ich will ihre Großzügigkeit wirklich nicht mehr länger strapazieren. Aber wenn man später mit diesem Volo nach einer festen Stelle im Journalismus suchen würde, wäre da CP ein Hindernis? Oder bewerte ich das über? Ich habe eben Angst, dass ich nach dem Volo nur noch in eine Richtung kann und es kein Zurück mehr zum "echten" Journalismus gibt. Wie seht Ihr das?

2. Aufgrund dessen, dass ich mich jetzt schon länger bewerbe, habe ich mich natürlich auch mit dem Thema Freie Mitarbeit auseinandergesetzt. Ich kann es mir im Grunde gut vorstellen, zumal ich gerne in einem bestimmten Special-Interest-Bereich schreiben wollen würde, in dem es kaum Festanstellungen gibt (schon gar nicht ohne Volo). Ich hatte mich nun gedanklich schon drauf eingestellt, Investitionen getätigt, erste Kontakte geknüpft. Das hätte sich ja mit dem Volo dann erst mal wieder erledigt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Arbeitgeber es gerne sieht, wenn der Volo nebenbei noch frei arbeitet (finanziell wäre das aber durchaus angebracht). Wenn ich wüsste, dass ich zumindest ab und an frei arbeiten dürfte - einfach um weitere Kontakte zu knüpfen usw. - würde mir die Entscheidung für das Volo leichter fallen. Dann hätte ich nicht das Gefühl, dafür einen Traum aufgeben zu müssen. Aber wie sähe das dann eigentlich steuerrechtlich aus?

Ihr seht, ich bin hin und her gerissen. Das Volo würde viele Vorteile mitbringen - vor allem finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit, die momentan wichtig wäre, weil ich so gut wie pleite bin. Andererseits habe ich Angst, dass sich dann bei mir alles in eine Richtung entwickelt, wo ich dann nicht mehr raus kann und es dann bereuen würde. Es ist eine verzwickte Situation. Wer weiß Rat?

Viele Grüße
GibsonLG
GibsonLG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2011, 14:05   #2
Texte-Büro
Regelmässiger Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 18.06.2008
Beiträge: 198
Renommee-Modifikator: 11 Texte-Büro wird neutral bewertet
Standard AW: Volo oder frei?

Ich habe das Gefühl, du suchst hier nach der richtigen Lösung. Die gibt es aber nicht. Beide Wege haben Vor- und Nachteile. Die meisten würden die dazu raten, das Volo zu nehmen, solltest du es bekommen. Und das aus gutem Grund: An sich kann jeder glücklich sein, ein Volo zu bekommen. Schließlich gibt es nicht viele. Auf der anderen Seite ist längst nicht garantiert, dass du nach dem Volo auch übernommen wirst oder überhaupt eine Festanstellung bekommst. Also könntest du nach zwei Jahren vor dem Nichts stehen. Keiner weiß es. Aber ganz ehrlich: Ich würde dir schon die Empfehlung geben, das Volo zu absolvieren. Das wäre ein guter Start in den Beruf
Texte-Büro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2011, 17:49   #3
synapse87
Regelmässiger Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 22.03.2008
Beiträge: 110
Renommee-Modifikator: 11 synapse87 wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volo oder frei?

Falls du nach dem Volo nichts finden solltest, kannst du doch immer noch als Freier arbeiten.

Ob du nebenbei trotzdem ab und an einen Artikel an andere Medien verkaufen kannst, würde mich allerdings auch mal interessieren.
synapse87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2011, 18:17   #4
GibsonLG
Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 24.09.2009
Beiträge: 44
Renommee-Modifikator: 9 GibsonLG wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volo oder frei?

Danke für Eure Einschätzung. Es geht mir auch nicht primär um die Frage "Volo oder nicht?", sondern um eine inhaltliche Frage, nämlich ob ich mir durch den Corporate Publishing-Faktor etwas in der Zukunft verbaue. Also ob z.B. Redaktionen dann sagen "Jemanden, der PR gemacht hat, den wollen wir nicht" oder so. Ich weiß eben nicht, wie CP in Journalistenkreisen angesehen ist. Ich vermute mal, dass es nicht gern gesehen wird, denn es hebt ja die Grenze zwischen objektivem Journalismus (wenn es den denn wirklich gibt) und verkaufsgeprägter PR auf. Ich will eigentlich rein journalistisch arbeiten, aber ich kann mir den Luxus, nein zu sagen, wahrscheinlich nicht leisten.

Die Ungewissheit, was später einmal ist, hat man ohnehin überall. Darum geht es mir auch nicht zwingend. Vielleicht will ich ja auch gar nicht übernommen werden ...

Grüß
GibsonLG
GibsonLG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2011, 20:11   #5
christine
Senior
Mitglied
 
Registriert seit: 05.07.2004
Beiträge: 1.788
Renommee-Modifikator: 31 christine hat zahlreiche positive Bewertungen erhalten
Standard AW: Volo oder frei?

Viele freie Journalisten arbeiten auch für Corporate Publishing-Titel, weil das zum einen besser bezahlt wird und zum anderen viele der Zeitschriften gar nicht so pr-mäßig daher kommen, sondern einen journalistischen Anspruch haben und gut gemacht sind. So hat etwa G+J dafür eigens ein Tochterunternehmen gegründet, auch die Agentur ZS (das sind "Zeitenspiegel"-Leute) erstellt CP-Zeitschriften und viele andere auch. Es kommt also darauf an, welche Titel die CP-Agentur macht, bei der Du volontierst, und wie gut die Ausbildung ist.

Wenn beides einen vernünftigen Eindruck macht, würde ich das Volo an Deiner Stelle nehmen.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2011, 20:16   #6
christine
Senior
Mitglied
 
Registriert seit: 05.07.2004
Beiträge: 1.788
Renommee-Modifikator: 31 christine hat zahlreiche positive Bewertungen erhalten
Standard AW: Volo oder frei?

Ob Du noch nebenher frei arbeiten kannst, wird sich zeigen. Womöglich bleibt Dir dafür gar keine Zeit. Falls doch, brauchst Du eine Nebentätigkeitsgenehmigung Deines Arbeitgebers und musst den Gewinn aus diesen Einnahmen natürlich versteuern (=> Einkommensteuererklärung. Du machst dafür eine Gewinnermittlung = Betriebseinnahmen - Betriebsausgaben).
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2011, 18:57   #7
GibsonLG
Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 24.09.2009
Beiträge: 44
Renommee-Modifikator: 9 GibsonLG wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volo oder frei?

Hallo Christine,

danke für Deine Meinung. Nun, dieses Unternehmen gibt u.a. einen jungen Finanztitel heraus, der am Kiosk liegt. Hat aber auch einige sehr große Firmen im Kundenportfolio. Da handelt es sich aber um Mitarbeiter- bzw. Kundenzeitschriften, also kann man die als "normaler Mensch" schlecht einsehen.

Das Volo soll 18 Monate dauern, ggf. kann man, wenn man sich gut anstellt, verkürzen. Bezahlung ist im unteren Mittelfeld der hiesigen Forenumfrage. Man darf sich in Absprache mit den Redakteuren drei bis vier externe Seminare an der Uni aussuchen und besuchen. Außerdem gibt es auch interne Workshops.

Ich finde, das klingt alles gar nicht so schlecht. Ich habe eben nur Bedenken, weil ich eben schon oft - z.B. auf der Netzwerk Recherche-Tagung - so viel Negatives in Sachen CP gehört habe. Dass "echte" Journalisten so etwas niemals machen würden usw. Ich bin aber im Zweifel, ob die Realität nicht anders aussieht; ob das alles so trennscharf verläuft in den Redaktionen wie erfordert. Ich habe z.B. in meiner Magisterarbeit eine Zeitschrift analysiert, die im Grunde zu einem Drittel nur aus versteckter Produkt-PR bestanden hat. Ich denke, da gibt es noch etliche andere Beispiele. Wenn eine Tageszeitung z.B. einen großen Anzeigenkunden hat, dann wird sie auch nicht über Missstände in diesem Unternehmen berichten. Deswegen ist das Ganze vielleicht relativ. Aber trotzdem klingt es immer noch besser, wenn man bei einem "unabhängigen" Heft volontiert als bei einem CPler. Naja, erst mal abwarten, ob ich überhaupt die Möglichkeit bekomme, mir ernsthaft über das Ja oder Nein Gedanken zu machen ...

Was die freie Mitarbeit neben dem Volo angeht: Nun, ich habe schon mal eine zeitlang eine Tageszeitung mit Kolumnen "beliefert" und dafür musste ich ja eine Steuernummer haben und dann auch eine Einkommenssteuererklärung abgeben (war bei ein paar hundert Euro die Arbeit fast nicht wert, aber was muss, das muss). Aber so einfach wird es ja nicht mehr sein, wenn man Volo ist? Das wirkt sich doch sicherlich auf die Steuerklasse aus o.ä.?

Liebe Grüße
GibsonLG
GibsonLG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2011, 19:53   #8
christine
Senior
Mitglied
 
Registriert seit: 05.07.2004
Beiträge: 1.788
Renommee-Modifikator: 31 christine hat zahlreiche positive Bewertungen erhalten
Standard AW: Volo oder frei?

Nee, das wirkt sich nicht auf Deine Steuerklasse aus (nur Heirat oder Nachwuchs sowie Scheidung vermögen das), sondern nur auf die Menge des zu erledigenden Papierkrams. Du müsstest halt in Deiner Einkommenssteuererklärung Deinen Verdienst aus nichtselbstständiger Arbeit (Volo) sowie Deine Einnahmen/Gewinne aus der freien Mitarbeit angeben. Wenn Du weniger als 15 Stunden die Woche nebenher frei arbeitest, musst Du Dich dafür auch nicht eigens sozialversichern.

Ja, das Netzwerk Recherche schwingt da ganz gerne große Reden, aber der gute Thomas Leif hat sich auch schon für Moderationen bezahlen lassen (siehe auch Finblog sowie Indiskretion Ehrensache und SPON, beides bezieht sich allerdings auf einen - pr-mäßigen - TV-Beitrag im SWR) - obwohl er das mit seinem SWR-Gehalt weiß Gott nicht nötig hat. Abgesehen davon erstellen viele Zeitungsverlage über - meist ausgelagerte - Tochter- oder Leiharbeitsunternehmen ebenfalls Beilagen, für die sie sich von den Auftraggebern bezahlen lassen.

Klar, wer für einen CP-Auftraggeber über ein bestimmtes Thema schreibt, kann darüber nicht für andere Medien berichten. Ich hatte gerade so einen Fall, war ein gutes, interessantes Thema, darum habe ich Kollegen einen Hinweis darauf gegeben und gleich gesagt, dass ich es aus ethischen Gründen nicht übernehmen kann.

Kunden und Mitgliederzeitschriften finden sich übrigens sehr häufig online, sind also für "normale" Leser nicht so unauffindbar, wie Du meinst.

Man darf sich vier Seminare an der Uni aussuchen? Klingt ungewöhnlich. Kommt halt darauf an, was da alles zur Auswahl steht.

Geändert von christine (12.06.2011 um 23:52 Uhr).
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2011, 23:43   #9
GibsonLG
Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 24.09.2009
Beiträge: 44
Renommee-Modifikator: 9 GibsonLG wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volo oder frei?

Hallo zurück,

danke für Deine Worte. Es beruhigt mich ja etwas. Ich habe auch schon festgestellt, dass viele große Zeitschriftenverlage inzwischen eigene CP-Töchter haben. Diese "Doppelmoral" scheint ja - wie Du am Beispiel Leif schön aufgezeigt hast - in der Branche weit verbreitet zu sein. Insofern sollte ich mir vielleicht nicht so viele Gedanken machen, sondern froh sein, wenn man mir ein Volo anbieten würde. Zumal der GF mir im Vorstellungsgespräch bestätigt hat, was ich mir schon insgeheim gedacht habe: Dass ich für die meisten Verlage mit 31 schon zu alt bin für ein Volo ...

Mit Uni habe ich mich ungenau ausgedrückt. Meinte die Akademie für Publizistik. Ich finde, prinzipiell klingt die Ausbildung ganz vernünftig. Aber ich hab's ja nicht so gern mit der Vernunft.

Grüße
GibsonLG
GibsonLG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2011, 23:49   #10
christine
Senior
Mitglied
 
Registriert seit: 05.07.2004
Beiträge: 1.788
Renommee-Modifikator: 31 christine hat zahlreiche positive Bewertungen erhalten
Standard AW: Volo oder frei?

Der Geschäftsführer hat recht. Früher, als bei Volo-Ausschreibungen noch Altersangaben gemacht werden durften, lag die Grenze oft bei 28 bis 30 Jahren (Ausnahmen bestätigten die Regel). Heute wollen die Medienunternehmen gern Leute Anfang bis Mitte 20.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2011, 10:29   #11
punky
Bekannter Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 26.08.2005
Beiträge: 746
Renommee-Modifikator: 20 punky wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volo oder frei?

^^ Das kann ich so nicht bestätigen. Bei meinen Volo-Seminaren gab es wesentlich mehr Teilnehmer, die irgendwas zwischen 27 und 33 Jahre als waren als jüngere - und das von verschiedenen Verlagen.
punky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2011, 13:55   #12
christine
Senior
Mitglied
 
Registriert seit: 05.07.2004
Beiträge: 1.788
Renommee-Modifikator: 31 christine hat zahlreiche positive Bewertungen erhalten
Standard AW: Volo oder frei?

punky, das ist aber heutzutage eher die Ausnahme, und es mag sich bei den Volos um langjährige freie Mitarbeiter gehandelt haben, die endlich mal zum Zuge kamen, oder um Leute, die gefragte Fächer studiert hatten. Insgesamt macht sich eher ein ziemlicher Jugendwahn breit, da die Studis heute ja auch jünger sind, wenn sie ihr Studium mit einem Bachelor abschließen.
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2011, 16:57   #13
julia
Erfahrener Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 03.03.2005
Beiträge: 491
Renommee-Modifikator: 17 julia wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volo oder frei?

hmmh, also wenn du danach eher zu einer Tageszeitung willst, könnte CP ein großer Stolperstein sein. Hab gerade durch meine Elternzeitvertretung in einer Pressestelle ein ähnliches Problem - es gibt einfach viele, die bislang nur Tztg gemacht haben, ob Volo oder lange als Freier (ich lass die Zeit wohl bei künftigen Bewerbungen raus und deklarier die Zeti als Freie Journalistin).
Bei Fachmedien könnte es sich aber nicht ganz so negativ auswirken, wenn du schon das Fachgebiet beackert hast.

Auf deine Ausgangsfrage bezogen würd ich aber wohl doch eher das Volo wählen, solange du jetzt nicht ein vergleichbares Einkommen durch freie Tätigkeit erreichen kannst. Und fragen, ob du nebenbei frei arbeiten kannst - das ließe sich gut begründen, wenn es ein anderes Themengebiet ist und du sagen kannst, dass dein bisheriger Auftraggeber dich aufrgund deiner Spezialkenntnisse gebeten hatte, weiter für ihn zu arbeiten...
julia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2011, 20:05   #14
punky
Bekannter Benutzer
Mitglied
 
Registriert seit: 26.08.2005
Beiträge: 746
Renommee-Modifikator: 20 punky wird positiv eingeschätzt
Standard AW: Volo oder frei?

Zitat:
Zitat von christine Beitrag anzeigen
punky, das ist aber heutzutage eher die Ausnahme, und es mag sich bei den Volos um langjährige freie Mitarbeiter gehandelt haben, die endlich mal zum Zuge kamen, oder um Leute, die gefragte Fächer studiert hatten. Insgesamt macht sich eher ein ziemlicher Jugendwahn breit, da die Studis heute ja auch jünger sind, wenn sie ihr Studium mit einem Bachelor abschließen.
Das dachte ich auch, aber da lag ich falsch. Die meisten waren extern zu den jeweiligen Zeitungen gekommen und waren entweder absolute Quereinsteiger (Lehramt, Regie) oder hatten einfach (zu) lange studiert. Die meisten hatten allerdings einen Master oder Magister. Ich kann nicht bestätigen, dass sich der Bachelor bereits durchgesetzt hat. Da ändert sich vielleicht erst in den kommenden Jahren.
punky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2011, 20:10   #15
christine
Senior
Mitglied
 
Registriert seit: 05.07.2004
Beiträge: 1.788
Renommee-Modifikator: 31 christine hat zahlreiche positive Bewertungen erhalten
Standard AW: Volo oder frei?

Die Frage ist halt auch, wie attraktiv es hinsichtlich des Verdiensts, der Arbeitsbedingungen und der Karrierechancen künftig noch sein wird, für Tageszeitungen zu arbeiten ...
christine ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Schlechtes Volo oder Master-Studium? Biljana Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung 5 12.01.2013 18:30
SEMINAR-Nach dem Volo erfolreich Frei arbeiten Princenosa Freelancer Forum 1 24.09.2010 14:56
SEMINAR-Nach dem Volo erfolreich Frei arbeiten Princenosa Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung 1 17.11.2009 16:27
Frei, Volo oder Redakteur beim Anzeigenmblatt? sonic79 Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung 7 28.10.2008 14:57
Frei arbeiten trotz Volo? sventheman Volontariat - Studium - Praktikum - Ausbildung 1 06.06.2006 11:54


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 08:14 Uhr.


Powerd by Journalismus.com
Das Internetportal der Journalisten
Copyright © - Journalismus.com - Peter Diesler