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Alt 21.08.2015, 14:40   #1
Fokko
Fokko
Mitglied
 
Registriert seit: 17.08.2011
Ort: Aalen
Alter: 58
Beiträge: 13
Renommee-Modifikator: 0 Fokko wird positiv eingeschätzt
Standard Fahrtenbuch und Recherchefahrten

Hallo Kollegen!

Bekanntlich kann man ja ein geschäftlich genutztes Auto auch als Geschäftswagen führen und muss das sogar tun, wenn die geschäftliche Nutzung mehr als 50 % beträgt.

Allerdings sehe ich hier für Journalisten große Schwierigkeiten, was die Dokumentation der geschäftlich bedingten Fahrten in der vom Finanzamt verlangten Form – Kilometerstände Vorher/Nachher, Fahrtziel (Ort und besuchte Person, Firma usw.), Datum Zeit) angeht.

Besucht man beispielsweise eine Redaktion ist das natürlich kein Problem. Auch nicht, wenn man beispielsweise eine Veranstaltung aufsuchen. Das funktioniert ja im Grunde nicht anders, als wenn ein Handwerker einen Kunden besucht oder eine Baustelle anfährt.

Nun gibt es aber auch Recherchen, die sich nicht in dieses Schema pressen lassen. Nehmen wir an, man recherchiert für eine touristische Story über eine Ferienregion und dreht erst einmal eine Runde durch diese Region, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen und eventuell auch ein paar Fotos zu schießen. Aber wie soll man das nun in das vom Finanzamt vorgegebene Schema pressen? Das gleiche Problem hat man ja ganz allgemein auch, wenn man unterwegs ist und Motive für Fotos sucht.

Jedoch auch wenn man Personen aufsucht, um von ihnen Informationen zu bekommen bzw. sie zu interviewen, kann das schwierig werden, denn das Finanzamt will ja Namen von Personen haben, die man aufgesucht hat, aber jeder Journalist weiß, dass es Leute gibt, die einem Informationen geben, aber auf keinen Fall genannt werden wollen - nicht öffentlich und schon gar nicht gegenüber Behörden.

Früher habe ich das so gelöst, dass ich in mein Fahrtenbuch geschrieben habe: Raum XY, Recherche bzw. Fotorecherche, soundsoviel Kilometer. Das ging eine Weile gut, bis die vom Finanzamt mein Fahrtenbuch sehen wollten. Da hatte ich dann ruckzuck eine Steuerprüfung an der Backe und durfte saftig nachzahlen.

Jetzt würde mich interessieren, wie ihr dieses Problem löst und wie eure Erfahrungen sind. Toll wäre natürlich auch, wenn jemand irgendwelche Gerichtsurteile zu dieser Problematik wüsste.
Grüßle
Fokko
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