Wie nützlich ist der Presse-Service, den Unternehmen im Internet bieten? INSIGHT testet die Branchen. 7/03: Cash-Group
HVB Group
Frisch relauncht hat die HVB Group ihren Journalistenservice. Unter www.hvbgroup.com/presse/ hat die Bankengruppe ein Portal online gestellt, das vor allem eines vermittelt: Service-Charakter.
Wertung:
Schlicht und in angenehmen Blautönen gehalten, versucht bereits die Startseite, den Journalisten "abzuholen". In der Seitenmitte prangen die aktuellsten Pressemitteilungen, daneben findet sich eine Übersicht mit den wichtigsten Angaben für Rechercheure: eine Suchfunktion fürs Pressearchiv, Kontaktdaten der Pressestelle, Termine und die Rubrik "Über uns". Nebenher läuft ein Ticker mit aktuellen Wirtschaftsnews. Die Pressemitteilungen umfassen alle Infos des gesamten Konzerns und lassen sich nach Marken, Erscheinungsland oder Datum sortieren. Auch sonst gibt sich das Angebot modern und praxisorientiert. Den jüngsten Zwischenbericht hat man probeweise interaktiv aufbereitet, sodass User Stichworte oder Einzelkapitel nachschlagen und ausdrucken können. Eine Arbeitserleichterung im Vergleich zu den sonst üblichen, starren PDF-Formaten. Als entgegenkommend erweist sich auch der Recherche-Service: Hier können Journalisten in ein Formular eintragen, zu welchen Themen sie Infos benötigen. Mitarbeiter der Abteilung Dokumentation durchforsten daraufhin das elektronische Archiv des Konzerns nach passenden Artikeln und leiten diese kostenlos weiter. Mehr bei Insight
Deutsche Bank
Wie klare Strukturen und großer Umfang im Netz in Einklang gebracht werden können, zeigt die Presselounge der Deutschen Bank.
Wertung:
Auch auf www.deutsche-bank.de/presse stehen die Pressemitteilungen im Mittelpunkt. Angenehm fällt vor allem der enorme Umfang des Angebots auf: Durch Verlinkung mit weiteren Seiten der Bank-Homepage eröffnen sich den Journalisten schier endlose Möglichkeiten. Einzig bei der Kontaktaufnahme mit der Presseabteilung hat die Deutsche Bank gemauert: Das so genannte Corporate Center führt zwar sechs Ansprechpartner mit ihren Zuständigkeiten auf - zu erreichen sind sie aber nur über eine einzige, zentrale Telefonnummer. Im Ausgleich dazu hat die Bank aber zwei Extras zu bieten: eine Schnittbilder-Bestellung für TV-Journalisten und das umfassende "Bank und Börsen Lexikon".
Die Seite der Dresdner Bank besticht vor allem durch die pressefreundliche Rubrik "Ansprechpartner". Hier muss man nicht lange nach Kontaktmöglichkeiten fahnden: Alle Mitarbeiter der Presseabteilung sind mit ihren Zuständigkeiten, Telefonnummern und E-Mail-Adressen gelistet. Noch schöner: Die meisten Sprecher haben auch ihre Mobilnummer angegeben. Das Pressemitteilungsarchiv reicht bis Anfang 1999 zurück. Überdies gibt es ein umfangreiches Publikationsangebot und einige Pressefotos zum Download. Infos zum kulturellen Engagement der Bank und Web-TV-Übertragungen der großen Pressekonferenzen runden das Angebot ab. Auf Terminankündigungen und Vorab-Infos haben die Dresdner Bänker leider verzichtet.Mehr bei Insight
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