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Die Sites des Monats
Wie nützlich ist der Presse-Service, den Unternehmen im Internet bieten? INSIGHT testet die Branchen. 7/05: Durstlöscher
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Coca-Cola |
So einheitlich das dunkelbraune Erfrischungsgetränk der drei Marken auch aussehen mag, gemeinsam haben ihre Websites vor allem eins: Nach der Anleitung zum Brausebrauen sucht man bei aller Informationsfülle vergeblich. Die Rezeptur bleibt geheim.
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Ist die Eingangsseite www.coca-cola.de noch in unterschiedlichen Grautönen gehalten, so leuchtet einem spätestens beim Wechsel auf die Unternehmenshomepage www.coca-cola-gmbh.de das markentypische Rot entgegen. Hier findet sich auch die übersichtlich gestaltete Presseseite, die sogleich mit den neuesten Infos rund um Konzern und Marke aufwartet. Gezielter können Journalisten im Pressearchiv unter 13 verschiedenen Rubriken recherchieren und vieles über Produkte, Marketing und die Firmengeschichte erfahren. Nach der Geschäftsführung sucht man aber vergeblich. Das gilt auch für die Fotodatenbank, die hauptsächlich Marketing- und Produktfotos bereithält. Pressevertreter finden unter „Kontakt“ aber vier verschiedene Ansprechpartner vom Director Public Affairs & Communications bis hin zur Leiterin der Presseabteilung. Der aktuelle Geschäftsbericht und alle relevanten Wirtschaftsdaten rund um den Konzern stehen in englischer Sprache auf www2.coca-cola.com. Mehr bei Insight |
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Afri-Cola |
Im lockeren Duzton werden Besucher der Seite www.africola.de angesprochen – Zielgruppe sind somit wohl eher jüngere Konsumenten.
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Dementsprechend finden sich auch allerlei Merchandising-Produkte, Bilder und Bildschirmschoner unter der Rubrik „sehen und hören“. Hingucken und lauschen kann man auch bei der Werbegeschichte der Marke, die mit Reklamefilmchen seit den 50er Jahren erzählt wird. Die Firmenhistorie des Kölner Unternehmens gibt es zum Nachlesen unter „Afri-Info“. Hier erfährt man, dass die Cola mit der Palme schon 1931 als Warenzeichen international registriert wurde, die Limonade zur Zeit des deutschen Wirtschaftswunders äußerst beliebt war und in den 80ern die Afri-Cola GmbH der einzige unabhängige deutsche Anbieter internationaler alkoholfreier Markenerfrischungsgetränke war. Der Pressebereich besteht allerdings nur aus einem einzigen Link – der „Bilderquelle“. Dieser verweist auf die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG (www.minag.de), die 1999 die weltweiten Markenrechte an Afri-Cola erworben hat. Hier lassen sich Logos, Schriftzüge und Claims herunterladen. Leider fallen die Infos über das Getränk eher spärlich aus. Ansprechpartner mit Foto und Kontaktdaten stehen im Pressebereich. Mehr bei Insight |
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Pepsi-Cola |
„Frag nach mehr“ lautet der aktuelle Pepsi-Slogan wörtlich übersetzt, und das möchte man als Journalist ja auch tun. Auf www.pepsi.de kommt man damit allerdings nicht sonderlich weit.
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Denn die Presseinfos auf der deutschen Internetseite sind recht mager. Auch die häufig gestellten Fragen (FAQ) unter der Rubrik „Company“ können darüber nicht hinwegtäuschen. Von 23 Antworten sind die meisten für Pressevertreter nicht sonderlich interessant, es sei denn, die Antwort auf „Ich brauche dringend einen Pepsi Aufkleber“ befriedigt Ihre Wissbegier. Immerhin erfährt man, wieso das Süßgetränk so heißt, wie es heißt: Es wurde nach den ursprünglichen Inhaltsstoffen Pepsin und Kola-Nüssen benannt. Und auch die Markenfarben Rot-Weiß-Blau werden erklärt. Der Konzern wählte die Nationalfarben der USA, weil er sein Heimatland im Zweiten Weltkrieg moralisch unterstützen wollte. Da möchte man sogleich erfahren, was George W. Bush heute trinkt, aber diese Frage wird natürlich nicht beantwortet. Das Impressum auf der keineswegs langweiligen Seite mit vielen Infos rund um die Pepsi-Kampagnen für Sport, Musik und Film gibt den Firmensitz und eine zentrale Telefonnummer an. Aus journalistischer Sicht leider nicht sehr ergiebig. Mehr Auskunft – allerdings auf Englisch – gibt es auf der Seite www.pepsico.com. Mehr bei Insight
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