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Die Sites des Monats
Wie nützlich ist der Presse-Service, den Unternehmen im Internet bieten? INSIGHT testet die Branchen. 9/03: Vorsicht Kamera!
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Fuji |
Wer hier surft, hat schnell den Durchblick. Der japanische Hersteller von Kameras bietet unter www.fuji.de/presse einen grundsoliden, ebenso umfangreichen wie klar strukturierten Presseservice.
Bei der Archiv-Recherche hilft die Aufteilung in die Suchkriterien Veröffentlichungstermin und Thema. Zu Meldungen über Produktneuheiten wird gleich das passende Bildmaterial mitgeliefert. Wer noch mehr Fotos sucht, sei auf das gesonderte Bildarchiv verwiesen. Hier finden sich auch Unternehmensköpfe und Promotion-Motive wie der grüne Zeppelin mit rotem Fuji-Logo. Wer positiv überrascht ist, eine eigene Rubrik mit Presse-Terminen zu finden, wird schon nach dem nächsten Klick enttäuscht: Der einzige verzeichnete Termin ist die Pressekonferenz auf der Kölner Photokina - 2002. Nichts zu bemängeln gibt es hingegen bei den Kontaktdaten. Alle Ansprechpartner sind mit Telefonnummer, Anschrift, E-Mail-Adresse und Porträtfoto aufgeführt. Mehr bei Insight |
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Nikon |
Nicht immer was mitzuteilen, dafür aber einen schönen Service für Fotojournalisten haben die Web-Spezis von Nikon.
"Eigentlich haben wir immer etwas zu melden", behauptet Nikon in seiner Pres-serubrik auf www.nikon.de. Vielleicht liegt es daran, dass die Firma bereits 1917 gegründet wurde und vor dem Hintergrund einer solchen Historie Monate zu Minuten werden - jedenfalls können zwischen den einzelnen Pressemitteilungen bisweilen auch mal vier Wochen liegen, was den Aktualitätsanspruch doch ein wenig relativiert. Umfangreicher ist die Bilddatenbank, die nach den einzelnen Produktgruppen geordnet ist. Wer Porträts von Unternehmensköpfen sucht, schaut in die Röhre. Immerhin sind Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Nikon-Pressefrau leicht zu finden. Besser als die schreibende Zunft versorgt der Bilderspezialist die fotografierenden Kollegen. Sie können sich anmelden, um ihre Geräte kostenlos überprüfen und reinigen zu lassen oder Nikon-Neuheiten zu testen. Mehr bei Insight |
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Kodak |
Ein mageres Journalistenangebot präsentiert Kodak. Immerhin haben die Verantwortlichen die umständliche Anmeldeprozedur wieder abgeschafft.
Bislang wurden Journalisten, die unter der Adresse www.kodak.de/go/presse recherchierten, mit einer umständlichen Anmeldeprozedur konfrontiert. Dass dieser Aufwand im Vergleich zum Angebot schlicht überproportioniert wirkte, haben nun offenbar auch die Macher der Site gemerkt und das Anmeldeverfahren kurzerhand abgeschafft. Ein bisschen mager bleibt der deutsche Presseservice des "weltweit größten Foto-Konzerns" weiterhin. Er umfasst lediglich Mitteilungen, die relativ grob nach "IFA", "weitere Meldungen", "CeBIT", "Photokina" und "frühere Meldungen" geordnet sind. Immerhin hat Kodak inzwischen die Telefon- und Faxnummern der Presseabteilungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz hinzugefügt. Wer Fragen hat, soll jedoch am besten eine E-Mail schreiben und darin erstmal seine eigenen Daten offen legen. Ein bisschen umständlich mag es Kodak noch immer. Mehr bei Insight |
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| INSIGHT |
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