Bonn (ots) - Angesichts des drohenden Krieges
starten Journalisten eine gemeinsame Anti-Kriegsaktion im Internet:
Mit einer symbolischen Aktion wollen sie "Nein zum Krieg" sagen und
ihre Betroffenheit über die möglichen Opfer ausdrücken. Sie rufen
deshalb alle Journalisten auf, am Tage des Kriegsausbruchs ihre
Webseiten schwarz zu färben. Außerdem wehren sich Journalisten einer
riesigen Rechercheplattform (http://www.journalismus.com/irak/) gegen
Kriegspropaganda.
Mit "verdunkelten Webseiten" wollen zahlreiche Journalisten kurz
nach Kriegsbeginn im Internet Ihre Ablehnung gegen den Krieg
dokumentieren. "Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass es üblicherweise
nicht Aufgabe von Journalisten ist, außerhalb der Berichterstattung
Stellung zu beziehen. Wir meinen aber, dass die gegenwärtige
Ausnahme- Situation eine Geste der persönlichen Betroffenheit
erlaubt", sagt Peter Diesler, vom Internetportal Journalismus.com,
der diese Idee initiierte und zusammen mit dem Journalistenangebot
Pickings.de koordiniert.
Obwohl die Idee erst wenige Stunden alt ist, haben sich
mittlerweile schon zahlreiche Journalisten mit Ihren Webseiten in die
Aktionsliste (siehe nachfolgenden Link unten) eingetragen.
Journalisten, die mit Ihrer Webseite symbolisch "Nein" zum Krieg
sagen wollen, können sich unter der folgenden Webadresse der Aktion
anschließen:
http://www.pickings.de/tiki/tiki-index.php?page=Krieg
Damit Journalisten der schnelle und ungehinderte Zugang zu
Informationen möglich ist, bieten Journalistenportale ihren Kollegen
außerdem eine riesige Rechercheplattform mit über 700 Links zum Irak-
Konflikt an. Angesichts des drohenden Krieges im Irak haben die
Journalistenseiten Journalismus.com und Jourweb.com diese Kooperation
'zur ungehinderten Information für Journalisten' gestartet. Mit Hilfe
des Internets versuchen sich Journalisten so gegen zu befürchtende
Einschränkungen der Informationsfreiheit im drohenden Irak-Krieg zu
wehren.
Das fortlaufend aktualisierte Angebot gilt mittlerweile als eine
der umfangreichsten Linksammlungen zum Irak-Konflikt mit
Hintergrundinformationen, Landeskunde, Meinungen, Artikeln, amtlichen
Quellen und einem Fachforum für Journalisten. Neben Richard Cheneys
'Veteranen'-Rede, einer 'Länderkunde Irak' sowie einem Artikel zu
'Bush’s Golf War Syndrome' gibt es zum Beispiel auch aktuelle Themen
wie 'Bagdad ist offline' und arabische Nachrichten. Die
Rechercheplattform ist aufrufbar unter:
http://www.journalismus.com/irak/
Über Journalismus.com: Mit seinen Angeboten ist JOURNALISMUS.COM
eine der erfolgreichsten Internetsites für Journalisten in
Deutschland. Auf den Webseiten von www.journalismus.com können
Journalisten, Redakteure und Public- Relations-Berater einen
umfangreichen Service rund um das Thema Journalismus abrufen. Das
Angebot umfasst eine reichhaltige Liste mit über 600 Presserabatten,
Recherchetipps, einen umfangreichen Spezialkatalog zum Thema
Journalismus, Honorarumfragen, Seminarangebote und
Weiterbildungsmöglichkeiten. Diskussionsforen mit über 12.000
Beiträgen und einer Mailingliste mit zurzeit mehr als 700 Mitgliedern
ermöglichen und fördern den Austausch unter Journalisten.
www.journalismus.com bietet Medienprofis so eine große Community. Das
Portal JOURNALISMUS.COM wurde 1997 vom Journalisten Peter Diesler
unter dem Motto "Gemacht von Journalisten für Journalisten"
gegründet.
Weitere Informationen und Fotomaterial:
ad publica Public Relations GmbH
Lena Wagner, Birgit Schießl
Zeughausmarkt 33/34
D-20459 Hamburg
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http://www.adpublica.com
Journalismus.com
Das Internetportal für Journalisten
Peter Diesler
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