Mundgesundheit
Über 80 Prozent der Deutschen wünschen sich gesunde und schöne, weiße Zähne. Zuckerfreier Kaugummi kann auf einfache und effektive Weise dazu beitragen. [1] Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass durch die Verwendung von Zahnpflegekaugummi regelmäßig nach dem Essen und Trinken – zusätzlich zum Zähneputzen – das Kariesrisiko um bis zu 40 Prozent gesenkt wird.
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Kariesprophylaxe für zwischendurch Zuckerfreier Kaugummi ist die optimale Ergänzung zum regelmäßigen Zähneputzen. So kann Kaugummikauen dazu beitragen, das Kariesrisiko um bis zu 40 Prozent zu senken. Die optimale Wirkung entfaltet zuckerfreier Kaugummi, wenn er – zusätzlich zum Zähneputzen – mehrmals am Tag für jeweils 15 bis 20 Minuten gekaut wird. | Kariesprophylaxe Zähne sind besonders nach dem Essen zucker- bzw. kohlenhydrathaltiger Mahlzeiten oder Snacks gefährdet. Besteht anschließend keine Möglichkeit zum Zähneputzen, sinkt der pH-Wert im Mund und der Säuregehalt steigt an. Dadurch werden dem Zahnschmelz wichtige Mineralstoffe entzogen. Bis diese Säuren weggespült oder neutralisiert werden, können bis zu zwei Stunden vergehen. In dieser Zeit sind die Zähne den Säuren ausgesetzt, eine mögliche Folge ist der Anstieg des Kariesrisikos. Deswegen empfiehlt ein Großteil der Zahnärzte in Deutschland ihren Patienten als Ergänzung zum Zähneputzen zuckerfreien Kaugummi zur Zahnpflege zwischendurch. Die positive Wirkung auf die Mundgesundheit entfaltet Kaugummikauen in erster Linie durch seine Steigerung der Speichelbildung. Durch die verstärkte Speichelproduktion steigt der pH-Wert im Mundraum wieder an und Säuren an der Zahnoberfläche werden schneller weggewaschen. Zudem wird der Remineralisierungsprozess des Zahnschmelzes unterstützt. Denn Speichel enthält Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphat und Fluorid, die zur Zahnschmelzbildung benötigt werden. Die optimale Wirkung entfaltet zuckerfreier Kaugummi, wenn er mehrmals am Tag für jeweils 15 bis 20 Minuten gekaut wird.
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Kariesrisiko steigt vor allem nach den Mahlzeiten Zähne sind besonders nach dem Essen zucker- bzw. kohlenhydrathaltiger Mahlzeiten oder Snacks gefährdet. Viele der Zahnärzte in Deutschland empfehlen ihren Patienten als Ergänzung zum Zähneputzen zuckerfreien Kaugummi zur Zahnpflege zwischendurch. | Schutz für das Zahnfleisch Es besteht nicht nur ein potenzielles Kariesrisiko für die Zähne, auch Zahnbelag bietet einen optimalen Lebensraum für Bakterien, die das Zahnfleisch angreifen. Besonders am Übergang vom Zahn zum Zahnfleisch kann es zu Reizungen kommen.
Das regelmäßige Kauen von zuckerfreiem Kaugummi kann dies bremsen. Durch die vermehrte Speichelproduktion beim Kauen wird in frühen Phasen der Belagsbildung die Ansiedlung von Bakterien verzögert.
Hilfe bei Mundtrockenheit In Deutschland leiden schätzungsweise 16 Millionen Menschen unter Mundtrockenheit. Diese kann unter anderem schlechten Atem sowie Schluckbeschwerden hervorrufen. Die Ursachen für Mundtrockenheit sind vielfältig. So wurden bislang allein über 400 speichelhemmende Medikamente identifiziert. [2]
Neben der Einnahme von speziellen Mitteln zur Stimulation der Speicheldrüsen oder gar als Speichelersatz kann zuckerfreier Kaugummi als zusätzliche Hilfe zur Speichelanregung bei Mundtrockenheit empfohlen werden. ---- [1] Avidan, B.; Sonnenberg, A.; Schnell, TG.; Sontag, SJ. Walking and chewing reduce postprandial acid reflux. Department of Veterans Affairs Medical Center, Albuquerque, New Mexico 87108, USA. Beiswanger, B.B.; Elias, A.; Mau, M.S.; Katz, B.; Proskin, H.M.; Stookey, G.K. (1998): The Effects of Chewing Sugar-Free Gum after Meals on Clinical Caries Incidence. JADA, 129: 1623-6. Kandelman, D.; Gagnon, G. (1990): A 24-Month Clinical Study of the Incidence and Progression of Dental Caries in Relation to Consumption of Chewing Gum Containing Xylitol in School Preventive Programs. Journal Dental Research 69 (11): 1711-1775. Szoke, J.; Banoczy, J.; Proskin, H.M. (2001): Effect of After-Meal Sucrose-Free Gum-Chewing on Clinical Caries. J. Dent. Res. 80 (9): 1725-9. [2] Bjarnstrom, M.; Axel, T.; Birkhed, D. (1990): Comparison between saliva stimulants and saliva substitutes in patients with symptoms related to dry mouth. A multi-centre study. Swed Dent J. 14: 153-161. Weitere Informationen: Manning, RH.; Edgar, WM. (1993): pH changes in plaque after eating meals, and their modification by chewing sugared or sugar-free gum. Brit Dent J. 174: 241-244; Leach, SA; Lee, GTR; Edgar, WM (1989): Remineralisation of artificial caries-like lesions in human emanel in situ by chewing sorbitol gum. J Dent Res. 69: 1064-1068. Söderling, E.; Mäkinen, KK.; Chen, C-Y.; Pape, HR.; Loesche, W.; Mäkinen, P-L. (1989): Effect of sorbitol, xylitol and xylitol/sorbitol chewing gums on dental plaque. Caries Res 23: 378-84. www.betteroralhealth.info www.wrigley-dental.de
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